BECHER UND DIE GEGENWART

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

JUGENDMAGAZIN

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information

AKTUELLE MELDUNGEN

Zu einer Veranstaltung mit dem Linke-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Dr. Gregor Gysi, lädt der Landesverband Rhein...
Mit den beiden Programmen „Modernisierung“ und „Wohneigentum“ unterstützt das Land Rheinland-Pfa...
Mit Blick auf die am heutigen Dienstag in München zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaftern vereinbarte neue Verhandlung...

 

Speyerer Dommusik: Widor-Orgelzyklus geht in zweite Runde
Drucken
GESELLSCHAFT UND KIRCHE | AUS DEN KIRCHEN
Montag, den 16. April 2012 um 14:53 Uhr
Die Schlussakkorde der Symphonie „Romane“ - die im Eröffnungskonzerts am vergangenen Ostermontag im Rahmen des Widor-Zyklus hören war sind kaum verklungen, da folgt schon das nächste Konzert in der Reihe, in der im Laufe des Jahres alle Orgelsymphonien von Charles-Marie Widor aus Anlass seines 75. Todestags erklingen. Am 21. April präsentiert Domorganist Markus Eichenlaub um 20 Uhr im Dom zu Speyer die 1. Orgelsymphonie in c-Moll opus 13/1 aus der Feder des Komponisten, der über 60 Jahre als Organist an der berühmten Cavaillé-Coll-Orgel der Pariser Pfarrkirche St. Sulpice tätig war: eine Orgel, die Widor und die Entstehung seiner Symphonien im Laufe seiner Amtsjahre maßgeblich geprägt hat. So verwundert es nicht, dass die ersten vier Sinfonien Widors (op. 13/1-4) Cavaillé-Coll gewidmet sind.


Des weiteren erklingen am 21. April Abend Werke von Jeanne Demesieux (1921-1968), deren österliches  und tänzerisch anmutendes Werk „Répons pour le Temps de Pâques: ‚Victimae Paschali Laude’“ den Auftakt zu diesem Orgelabend bildet. Demessieux steht aus musikalischer Hinsicht in unmittelbarer Linie zu Widor, da ihr Orgellehrer - Marcel Dupré - Kompositionsschüler Widors und dessen Nachfolger als Titularorganist an St. Sulpice war.Bevor Domorganist Eichenlaub mit Samuel Scheidts Versen „Christ lag in Todesbanden“ an das mitteltönige Werk der Chororgel wechselt, erklingt an der neuen Hauptorgel „Thema und Variationen op. 34“ des überwiegend in Berlin kirchenmusikalisch tätigen Joseph Kromolicki (1882-1961), der zu den spätromantischen Komponisten zählt. Seine Variationen, die mit „Kanzone“, „Perpetuum mobile“, „Zwiegesang“, „Brausend“, „Aeolsharfe“ und „Chromatische Quadrupel-Fuge“ umschrieben sind, sorgen für farbenfrohe Abwechslung.

Zum Abschluss dann die erste Symphonie von Charles-Marie Widor, dessen strahlender „Marche pontificale“ im Zentrum des sieben Sätze umfassenden Werks steht. Die imposante Orgelanlage des Speyerer Doms wird mit ihren weit mehr als 100 Registern für ein eindrucksvolles und nachhaltiges Erlebnis sorgen. Um Irritationen zu vermeiden, weist der Veranstalter darauf hin, dass der Beginn des Konzertes auf 20 Uhr terminiert  ist und nicht auf 19 Uhr, wie in einigen Publikationen zu lesen war.

Karten sind beim Rheinpfalz-Ticket-Service (Hotline 0180 5003417) oder an der Abendkasse zu zehn Euro (ermäßigt fünf Euro) ab 19.15 Uhr am Hauptportal des Domes erhältlich. Weitere Infos können unter www.dommusik-speyer.de eingesehen werden. (is)