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Wieder Alltag nach dem Reformationsjubiläum: Sparpaket steht im Mittelpunkt der Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz
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GESELLSCHAFT UND KIRCHE | AUS DEN KIRCHEN
Dienstag, den 28. November 2017 um 12:17 Uhr
Von Hansgerd Walch
Zwei Mal im Jahr tagt die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz im Mutterhaus der Diakonissen Speyer, um sich mit aktuellen Problemen der Kirche zu beschäftigen. Die sechszehnte ordentliche Landessynode, die in dieser Woche beginnt, hat drei spannende Tage vor sich. Kirchlicher Alltag bestimmt die Themen nach dem Reformationsjubiläum. Im Mittelpunkt steht sicherlich das "Konsolidierungskonzept - landeskirchlicher Haushalt", immerhin muss Oberkirchenrätin Karin Kessel sechs Millionen Euro in den kommenden Jahren einsparen und dies gelingt nur, wenn alle an einem Strang ziehen.

Abbau von Pfarrstellen, auch durch Pensionierungen, stehen auf dem Programm, aber auch alle anderen Bereiche stehen zur Prüfung an. Kirchenpräsident Christian Schad sagte zu Beginn der Pressekonferenz, dass die evangelische Kirche der Pfalz wie eine Behörde nicht für sich selbst da sei, sondern eine dienende Funktion hat. Sie verwaltet nicht nur, sondern gestaltet auch. Man möchte auch als Kirchenregierung nicht "von da oben" auf die Menschen und ihre Verantwortlichen in der Kirche herabschauen, sondern auch Leitungsverantwortung mittragen. Dass kircheninternen Probleme nicht nur innerhalb geführt werden, sondern mit Vertreterinnen und Vertretern der Sozialwissenschaft. der freien Wohlfahrtspflege und der Politik diskutiert werden, zeigt der Besuch von Ministerpräsidentin Malu Dreyer am zweiten Tag bei den Synodalen.
Man will nicht nur eine Analyse des Bestehenden, sondern auch Beiträge dazu liefern, wie unser Gesellschaft in Zukunft so gestaltet werden kann, das eine gerechte Teilhabe für alle gewährleistet ist und niemand verloren geht.
Natürlich stand bei der Pressekonferenz auch die Frage nach den aufgefundenen "Hitlerglocken" im Raum, hier liegt aber die Entscheidung bei den einzelnen Presbyterien der Pfarreien und nicht bei der Landeskirche. Momentan gibt es in der Pfalz und dem Saarland sechs bekannte Hitlerglocken (Herxheim/Berg, Esslingen, Mehligen, Homburg-Beeden, Pirmasens-Winzeln und Bleiskastel). Die Landeskirche empfiehlt die Glocken abzuhängen, an einem sicheren Ort zu verwahren oder auszustellen, aber nicht in kirchlichen Räumen .Nach der Verabschiedung des Gesetztes im Bundestag zur Gleichgeschlechtichkeit sind Trauungen in der evangelischen Kirche zwischen Gleichgeschlechtlichen kein Tabu. Die 70 Synodalen haben also ein umfangreiches Programm bei Ihren Beratungen vom 30. November bis 02, Dezember 2017 in Speyer.
 

 

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