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Klartext: Durchgeknallter "Grösulz" – Strafanzeige des Türkischen Präsidenten Erdogan gegen Jan Böhmermann ein Angriff auf unsere Meinungsfreiheit
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REGIONAL | AUS DEN LÄNDERN
Montag, den 11. April 2016 um 20:51 Uhr

Von Klaus Stein
Der türkische Präsident Erdogan ist für mich ein durchgeknallter Despot, der sich um Menschenrechte, Presse- und Justizfreiheit einen Dreck schert. Ausgerechnet dieser korrupte Schmierenkomödiant und Möchtegern-Diktator, ein "Grösulz" (größter Sultan aller Zeiten), will jetzt mit rechtstaatlichen Mitteln in Deutschland gegen Meinungs- und Kunstfreiheit vorgehen, Rechte, die er in der Türkei gerade abschafft. Für mich ist es unerträglich, dass die EU unter Führung der Bundesregierung schmutzige Geschäfte mit dem Erdogan-Staat macht, ihm Milliarden für eine Art Menschenhandel gibt, damit wir das Flüchtlingsproblem erst einmal verlagern können.

 Schlimm ist auch, dass Erdogan seine derzeitige Machtposition gegenüber der EU ausnutzt, nur scheinheilig kritisiert von den Europäern, sein eigenes Volk, soweit es Kurden sind, bombardieren und knechten lässt.
Ob einem Jan Böhmermanns "Schmähgedicht" im Rahmen einer Satire gefällt, das ist Geschmacksache und kann deshalb nicht diskutiert werden. Aber Satire soll und muss provozieren. Despoten, Autokraten, Fanatiker jeglicher Sorte und ähnliches Gesockse haben grundsätzlich keinen Humor und deshalb trifft Satire sie auch.
Ich bin froh, dass das ZDF sich heute hinter Jan Böhmermann gestellt hat und ich würde mir wünschen, dass meine Journalistenkollegen dies ebenfalls tun, denn Angriffe auf die Meinungs- und Pressefreiheit gibt es auch hierzulande.
Übrigens liebe türkische Mitbürger: wer von Erdogan nichts hält ist nicht automatisch ein Feind der Türkei.

 

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