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Alfred Zimmermann bleibt Vorsitzender der Rudergesellschaft Speyer - Vorstand mit überwältigender Zustimmung im Amt bestätigt
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SPORT | Aus den Vereinen
Montag, den 21. März 2011 um 08:40 Uhr

Von Angelika Schwager
Zur Mitgliederversammlung der RG Speyer im Naturfreundehaus konnte der Erste Vorsitzender Alfred Zimmermann genau 80 Mitglieder willkommen heißen. Namentlich wurden die Ehrenmitglieder Jutta Kopf, Vizepräsidentin Sportbund Pfalz, Erich Stopka, Hermann Fuchs und der Ehrenvorsitzende Hans-Gustav Schug begrüßt. Gleich zum Beginn der Veranstaltung gedachten die Ruderer den im vergangenen Jahr verstorbenen Ruderkameraden. Über ausschließlich gute Nachrichten konnten sich die Anwesenden anlässlich der Berichterstattung freuen. Alfred Zimmermann ging in seinem Bericht auf die Finanzlage des Vereins ein, die nicht zuletzt aufgrund der im vergangenen Jahr beschlossenen Beitragserhöhung, wie seit  Jahren, „komplett geordnet“ ist.

Ebenso wurden die Mitglieder über den Trainerwechsel informiert. Hier hat Martin Gärtner von Harald Punt die Verantwortung übernommen. Der Verwaltungsvorsitzende Robert Gard erhielt für seinen Bericht viel Beifall. Dank des großen Engagements seines Teams gab es zahlreiche gut besuchte Veranstaltungen, der Umbau der Trainingshalle und der Einbau einer Sommerküche konnten bewältigt werden. Das Großprojekt „Neubau im Reffenthal“ geht „uns zwar viel zu langsam“ aber doch stetig voran und befindet sich auf einem guten Genehmigungsweg. Der Mitgliederstand hat von 333 Ende 2009 auf 322 zum Ende des Jahres 2010 zwar abgenommen, dies konnte jedoch bis zur Mitgliederversammlung exakt aufgeholt werden, sodass nach 11 Neueintritten die RG Speyer jetzt wieder 333 Mitglieder zählt. 
Der Sportvorsitzende Norbert Herbel ging aufgrund der sehr erfolgreichen Saison ausschließlich auf die absoluten Höhepunkte ein. Dass im Jahr 2010 mehr als 60.000 Kilometer auf dem Wasser zugebracht wurden, wurde genauso erwähnt, wie die Tatsache, dass mit 106 Siegen die RGS-Gesamtsiegzahl nun bei 3056 steht. „Dass erneut zahlreiche Titel, darunter die Deutsche Sprintmeisterschaft des Junior-A-Doppelvierers, drei World Masters Titel und zehn Südwestdeutsche Titel nach Speyer geholt wurden, erfüllt mich mit Stolz“, sagte Norbert Herbel. Insbesondere die Silbermedaille von Tim Lauer und Lars Bergström im Achter und der sechste Platz von Paul Schwager im Doppelzweier mit Max Prka, GTRV Neuwied, bei den Deutschen Jugendmeisterschaften erweckte Aufmerksamkeit.
Die Rudergesellschaft verleiht an siegreiche Rennruderer für 15 Siege die Bronzene, für 25 Siege die Silberne und für 40 Siege die Goldene Rennruderernadel. Dieses Jahr gab es für vier Ruderer die begehrten Auszeichnungen. Andreas Kabs, der bereits 104 Siege für den RV Rhenania Germersheim erruderte und nun bei den Masters für die RG Speyer startet, erhielt die Bronzene Rennruderernadel für einundzwanzig Gesamtsiege. Der B-Junior (15/16 Jahre) Martin Faber wurde nach dreizehn ersten Plätzen in diesem Jahr und 25 Gesamterfolgen ebenso mit der Silbernen Rennruderernadel ausgezeichnet wie Elias Dreismickenbecker, Jungen 14 Jahre, mit insgesamt 31 Erfolgen. Für Paul Schwager gab es nach seiner dritten Regattasaison für 47 Gesamtsiege, davon siebenundzwanzig im Jahr 2010, die Goldene Rennruderernadel.
Mit den Kilometerpreisen des Jahres 2010 wurden bei den weiblichen Aktiven Luca Pischem (bis 14 Jahre, 776 Kilometer), Julia Hoffmann (bis 18 Jahre, 2085 Kilometer), Anique Punt (bis 30 Jahre, 1027 Kilometer), Steffi Haase-Goos (bis 60 Jahre, 879 Kilometer) und Ria Baron (über 60 Jahre, 2031 Kilometer) und bei den männlichen Aktiven Elias Dreismickenbecker (bis 14 Jahre, 1236 Kilometer), Paul Schwager (bis 18 Jahre, 2489 Kilometer), Lars Seibert (bis 30 Jahre, 193 Kilometer), Martin Gärtner (bis 60 Jahre, 1182 Kilometer) und Günther Schuff (über 60 Jahre, 2450 Kilometer) geehrt.
Die Voraussetzung zur Verleihung des Wanderrudererabzeichens des Deutschen Ruderverbandes erfüllten drei Ruderer, Ria Baron zum achten Mal, Günter Schuff ebenfalls zum 8. Mal, sowie Dieter Daut zum 14. Mal. Den Vogel schoss dabei Günter Schuff mit der längsten Wanderfahrt von Prag nach Hamburg mit 837 Bootskilometern ab.
Traditionell werden anlässlich der Jahreshauptversammlung Mitglieder für langjährige Treue zum Verein geehrt. Die Silberne Ehrennadel erhielten für 15 Jahre ausübende Mitgliedschaft Steffi Haase-Goos und Uwe Geske. Ursula Rauschelbach; Gertrud Mohr und Trudel Wiemer (40 Jahre unterstützend) erhielten die Goldene Ehrennadel. 40 Jahre aktive Mitgliedschaft und damit die Ehrenplakette in Silber gab es für Edith Gronau, Christa Kreckel und Michael Schwarzelbach. Für 50 Jahre unterstützende Mitgliedschaft gibt es die Silberne Ehrenplakette, dafür qualifizierten sich gleich drei Mitglieder: Dorle Gmelch, Gudrun Roth und Hans-Jürgen Zimmermann. Über die Goldene Ehrenplakette der RGS für 50 Jahre ausübende Mitgliedschaft können sich Georg Emes, Theo Klaer, Dorle Schuff sowie Alfred und Günter Zimmermann freuen. Alle acht „50-Jährigen“ wurden auch vom Deutschen Ruderverband mit der Goldenen Verbands-Ehrennadel ausgezeichnet.
Gleich zwei verdiente Mitglieder wurden vom Sportbund Pfalz und dem Landesruderverband ausgezeichnet. Jutta Kopf ehrte Schriftführer Klaus Wies mit der Bronzenen Ehrennadel des Sportbundes Pfalz. Claudia Mössner erhielt gleich zwei Mal Bronze vom Sportbund Pfalz und dem Landesruderverband. 
Nach dem positiven Bericht der Kassenprüfer, den der frischgewählte Jugendvertreter Felix Gard ablieferte, erfolgte die schnelle einstimmige Entlastung des geschäftsführenden Vorstands. Die nachfolgenden Zuwahlen brachten einstimmige Ergebnisse: Ottmar Gärtner ist für die nächste Periode zum Kassenprüfer und Gerhard Kayser in Nachfolge von Horst Neubauer zum Ehrenrat gewählt.
Nach zweijähriger Amtsperiode stellte sich der amtierende Vorstand geschlossen zur Wiederwahl und wurde mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt. Alfred Zimmermann erhielt bei 76 stimmberechtigten Mitgliedern 72 Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen und nahm die Wahl zum Ersten Vorsitzenden an. Norbert Herbel wurde mit 73 Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen im Amt des Sportvorsitzenden ebenso bestätigt wie Robert Gard mit exakt gleichem Ergebnis im Amt des Verwaltungsvorsitzenden.
Die Veranstaltung endete ruderertypisch mit einem dreifach kräftigen Hipp-Hipp-Hurra. (Foto: Privat)


 

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