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Mitglieder stärken den Verantwortlichen der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt den Rücken - Verein wird sich an gemeinsamem Fahrdienst beteiligen
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SPEYER | Aus Speyerer Vereinen
Freitag, den 22. September 2017 um 09:41 Uhr
Starke Rückendeckung und viel Lob bekam der Vorstand der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt bei der Mitgliederversammlung in dieser Woche in der festhalle Dudenhofen. In seinem Rechenschaftsbericht hatte Vorsitzender Gerhard Wissmann zuvor auf zahlreiche Aktivitäten im Jahr 2016 verweisen können: Das Sommerfest, Ausstellungen mit Bildern der Künstlergruppe "Molemol" oder die Benennung der Straße zum Haus der Lebenshilfe auf dem Speyerer Normand-Gelände in "Tom-Mutter-Straße". "Ein Freudentag folgte 2016 dem anderen", drückte es Wissmann aus.

Er verschwieg aber auch nicht, dass es trübe Tage gegeben habe, an denen er und seine Vorstandsmitglieder, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, an ihre Grenzen gekommen seien. Das war nach der Veröffentlichung eines Fernsehbeitrags über angebliche gravierende Mängel in der Pflege (wir berichteten). Die Vorwürfe hätten sich zwar juristisch als nicht haltbar erwiesen, alle Ermittlungsverfahren wurden eingestellt. Trotzdem seien die von Vorstand und Geschäftsführung der gGmbH zu beeinflussenden Strukturen weiter gefestigt worden.
Erfreulich sei auch, dass nur wenige Menschen ihre Mitgliedschaft wegen des Fernsehberichts gekündigt hätten, die meisten der großen und starken Lebenshilfe-Gemeinschaft vertrauten.
"Wir werden uns als Lebenshilfe an einem gemeinsamen Fahrdienst mit der IBF (Interessengemeinschaft der Behinderten und ihrer Freunde) beteiligen", so Wissmann auf Nachfrage. Der Stadt Speyer liege der Entwurf eines Gesellschaftervertrags vor, der noch geprüft werde, so die Speyerer Sozialdezernentin Monika Kabs die hinzufügte, dass bei ihnen noch keine Entscheidung über eine Beteiligung gefallen sei.
Wissmann dankte auch den neuen Geschäftsführern Margarita Mayer und Stefan Binder, die in turbulenten Zeiten das gemeinnützige Unternehmen auf Kurs gehalten hätten.
Von einer Zeit der Belastung, des Umbruchs und der Unsicherheit nach der Fernsehausstrahlung sprach dann auch Stefan Binder in seinem Redebeitrag. Man habe sich in der Folge von vier Mitarbeitern getrennt und inzwischen neue, motivierte Menschen mit viel Empathie für die Lebenshilfe gewinnen können. Als weitere Maßnahmen werde man das Beschwerdemanagement verbessern, eine offenere Kommunikation und offene Führungs- und Fehlerkultur entwickeln. Die Umsetzung werde nicht über Nacht geschehen, aber zielstrebig verfolgt.
Auch Margarita Mayer sprach davon, Mitarbeiter zu motivieren und aufzubauen, damit die gute Behandlung und Versorgung der Bewohner gewährleistet bleibe. Dazu soll im Rahmen der Gewaltprävention ein Schutzkonzept erarbeitet werden, um die Gewalt in den Einrichtungen sowohl von Mitarbeiter als auch von Bewohnern zu minimieren.
Auch sollen unterschiedliche, den jeweiligen Bedürfnissen angepasste Wohnformen umgesetzt werden. Weiteres Ziel sei der Ausbau der ambulanten Pflege sowie eine integrative Kindertagesstätte als Familienzentrum.
Von einer stabilen Finanzlage berichtete Schatzmeister Holger Kwasny.
Lob gab es auch für den "Außenminister" Karl-Heinz Wässa, durch dessen unermüdlichen Wirken sich die Mitgliederzahl von derzeit etwa 1.000 zumindest als stabil erhalten lasse. (ks(Fotos: ks)
 

 

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