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Speyerer EX-OB Werner Schineller ermöglichte bei IBF-Veranstaltung tiefe Einblicke in das Seelenleben der Eingeborenen
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SPEYER | Aus Speyerer Vereinen
Sonntag, den 22. Oktober 2017 um 19:05 Uhr
Von Klaus Stein
Vunn Tratsche, worgse, schlorpse durchs Herbschtlaab im Dummgade, dem Paradies uff Erde und nadirlich de schäne Pälzer Mädle, die wu bekaantlich die schenschte uff de ganze Weld sinn. Awwer ach dass in Schbeier des beschte Deutsch gschproche werd un dass desdeweche die echde Schbeiermer (mindeschdens de Großvadder muss schunn en Hisische gewest soi) uff die Dohergeloffene runnerbliggen, von alledem sprach am Samstagnachmittag der ehemalige Speyerer Oberbürgermeister Werner Schíneller während eines herbstlichen Beisammenseins in der IBF-Begegnungsstätte in der Kutschergasse.

Unter dem Motto "Pfälzisch fürs Leben" rezitierte Schineller Gedichte von Ludwig Hartmann, Lina Sommer, Paul Münch oder Paul Tremmel, aber auch - auf Wunsch der IBF-Vorsitzenden Petra Spoden - aus einem grünen Büchlein der kürzlich verstorbenen Karin Ruppert. Da passte es prima, dass das Geburtshaus von Ludwig Hartmann nur wenige Häuser entfernt von Veranstaltungsort in der Kutschergasse steht.
Natürlich durfte das Thema Wein nicht fehlen, beispielsweise wie man sich auf eine Weinprobe vorbereitet und wie eine Weinverkostung in der Pfalz abläuft. Schon in der Bibel seien tausende Anspielungen zum Wein zu finden, wusste Schineller.
Natürlich ist der Pfälzer Wein an Wohlgeschmack und Bekömmlichkeit kaum zu übertreffen, wie eine Anekdote aus der Zeit der Pest erzählt. Da war das Reichskammergericht an den Neckar ausgelagert worden, aber den Kammergerichtsherren mundete der Neckarwein überhaupt nicht und sie beklagten, dass er sauer und schlichtweg beinahe ungenießbar sei.
Es war der erwartet kurzweilige Nachmittag mit dem Ur-Speyerer und Pfalzkenner Werner Schineller, der trotz einer Erkältung tiefe Einblicke in das Seelenleben der Eingeborenen ermöglichte.
Die etwa 20 Gäste bedachten das ehemalige Stadtoberhaupt mit viel Beifall.
Zu dem gelungenen Nachmittag trugen nicht nur die von Karin Reinke und Ingrid Trampert liebevoll herbstlich dekorierten Tische sondern auch "Bitzler" und Zwiebel- beziehungsweise Gemüsekuchen bei. (Fotos: ks)

 

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