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Im Geist der Teilhabe leben: Integrationsministerin Anne Spiegel bezeichnet Arbeit der IBF bei Jubiläumsveranstaltung als wertvollen Beitrag zur Inklusion
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SPEYER | Aus Speyerer Vereinen
Dienstag, den 23. Januar 2018 um 12:28 Uhr

"Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Inklusion - von Anfang an tun Sie dies, und das macht die Strecke vom 40 Jahren noch eindrucksvoller und wertvoller für die Menschen mit und ohne Behinderungen hier in Speyer." Voll des Lobes für die bei der Interessengemeinschaft der Behinderten und ihrer Freunde (IBF) geleistete Arbeit war nicht nur die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Anne Spiegel anlässlich der Feier zu 40-jährigen Bestehen des Vereins am Samstag im Martin-Luther-King-Haus.  

Spiegel betonte wie es wichtig sei, dass Kinder bereits mit dem Inklusionsgedanken aufwachsen ohne Vorbehalte und einer Schere im Kopf, den Alltag ganz selbstverständlich miteinander lebten. Das Land fördere die Inklusion und man sei froh darüber, dass es Vereine wie die IBF gibt, in denen der Geist der Teilhabe gelebt werde.
 Welche Wertschätzung der Verein in der Domstadt genießt wurde daran deutlich, dass mit Oberbürgermeister Hansjörg Eger und seinen beiden Kolleginnen Monika Kabs sowie Stefanie Seiler der komplette Stadtvorstand vertreten war. Eger hob in seinem Grußwort hervor, dass die IBF sich seit 40 Jahren für ein menschenwürdiges und besseres Leben aller Speyerer engagiere. Parteiübergreifend habe die Barrierefreiheit einen hohen Stellenwert. Es gebe allerdings noch einiges zu tun, gestand Eger ein.
Auch die Geschichte der IBF ging Sozialdezernentin Monika Kabs ein. Sie hob das Wirken des langjährigen IBF-Vorsitzenden und Speyerer Behindertenbeauftragten Wolfgang Brendel hervor, der vor wenigen Wochen verstarb. Es sei mit sein Verdienst, dass Speyer als eine der ersten Städte in Deutschland die "Barcelona-Erklärung" zu unterzeichnen, in der sich Kommunen verpflichten, die Gleichbehandlung ihrer behinderten Mitbürgerinnen und Mitbürger zu verwirklichen.
Der Gedanke des Miteinander prägte auch das Programm. Mit einer Kostprobe lateinamerikanischer Turniertänze auf vier Beinen begeisterte das Tanzpaar des TSC Grün- Gold Speyer,  Matthis und Tina Langhoff die Besucher. Sie hatten auch zehn Freikarten für das Orchideen-Tanzturnier im Februar in der Stadthalle mitgebracht.
Elegant und anmutig, wie von spielerischer Leichtigkeit, schwebten Marc Clément und Andrea Naumann-Clément, die amtierenden Deutschen Meistern im Rollstuhltanz von Rollstuhl-Sport-Club Frankfurt, auf zwei Beinen und zwei Rädern über das Tanzparkett. So toll habe man sich das nicht vorgestellt, war der einhellige Tenor.
Begeistern konnte auch die Kindertanzgruppe des Tanzsportverein "Kaiserfunken", die als kleine Piraten das Publikum entzückten.
Auch die Musik war, wie das gesamte Programm, von hoher Qualität, denn der Leiter der städtischen Musikschule, Bernhard Sperrfechter, spielte virtuos auf einer ganz speziellen Gitarre. Nach dem offiziellen Teil unterhielt die Big Band der Musikschule die Gäste.
Nach der Begrüßung durch die IBF-Vorsitzende Brigitte Mitsch führte Thomas Kern gekonnt durch das Programm. (ks/Fotos: ks)


 

 

 

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