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JOHANN JOACHIM BECHER

Serie “Becher und die Gegenwart”: Bildung und Zuwanderung - Bechers Programm einer aktivierenden Bevölkerungspolitik
BERICHTE | JOHANN JOACHIM BECHER
Dienstag, den 07. Januar 2014 um 21:50 Uhr

Von Professor Carl Böhret
Schon im erweiterten Titel seines Hauptwerkes (Politischer Diskurs, 1668) schreibt der Speyerer Universalgelehrte Johann Joachim  Becher, dass und wie ein Land nach den verheerenden Folgen des dreißigjährigen Krieges wieder  „volkreich und nahrhaft (chancenreich)“ zu machen sei und damit auch eine funktionierende Zivilgesellschaft erreicht werden könne.

 
 
Serie "Becher und die Gegenwart": J.J. Bechers Utopie: Eine ruhliebende, gemeinschaftsdienliche Gesellschaft
BERICHTE | JOHANN JOACHIM BECHER
Freitag, den 01. November 2013 um 11:14 Uhr

Von Professor Carl Böhret
„Das Hauptabsehen dieser philosophischen Societät beruhet darinnen: in Fried, Stille, und Ruhe zu leben, der Andacht und Tugenden abzuwarten, Welt-Händel und der Weitläuftigkeit sich (zu) entschlagen.“ So schreibt Johann Joachim Becher kurz vor seinem Tode (1682) und entwirft solchermaßen die Utopie einer idealen Gemeinschaft, die er selbst zeitlebens entbehren musste beim mühseligen Kampf für Inventionen und innovative Projekte. Nach all den Anfeindungen, dem Konkurrenzneid, dem Mobbing und den immer wieder versuchten Ausgrenzungen wollte er endlich ein wenig zur kreativen Ruhe kommen, sich nicht mehr rechtfertigen müssen dafür, dass er doch segensreich Neues in die Welt bringen will, und so zur Glückseligkeit aller beitragen möchte.

 
 
Johann Joachim Becher und der Merkantilismus als wirtschaftspolitisches System
BERICHTE | JOHANN JOACHIM BECHER
Mittwoch, den 23. Oktober 2013 um 19:08 Uhr

Von Dr. Christian Roßkopf
„Die Zockerei geht weiter“ - Unter dieser Überschrift beschreibt Andreas Oldag in der Süddeutschen Zeitung vom 12.9.2011, wie trotz der jüngsten Finanzkrise und trotz den gravierenden Wirtschaftskrisen von 2001 und 2008 auch in der aktuellen existenziellen Krise des Euro die Banken – vor allem in England und den USA – weiterhin mit spekulativen Wertpapiergeschäften im Interesse ihrer Kunden Gewinne machen und ihre führenden Manager mit fürstlichen Gehältern und Gewinnanteilen am Ertrag beteiligen.

 
 
Serie "Becher und die Gegenwart: überzeugter Merkantilist - für Mehrung des Volkseinkommens
BERICHTE | JOHANN JOACHIM BECHER
Mittwoch, den 23. Oktober 2013 um 19:07 Uhr

Von Prof. Dr. Gunnar Schwarting
Als überzeugter Merkantilist hat Becher zunächst und vor allem die Wirtschaftspolitik des Staates im Blick, die so gestaltet sein soll, dass sie zur Mehrung des Volkseinkommens oder des Bruttoinlandsprodukts – wie wir dies heute ausdrücken würden – führt. Dass dadurch auch die staatlichen Finanzen gestärkt würden, ist sozusagen eine natürliche Folge. Es wäre jedoch zu kurz gegriffen, Bechers finanzpolitische Vorstellungen auf eine solche Sichtweise verkürzen zu wollen. Er hat sich auch Strukturproblemen der Staatsfinanzierung zugewandt, die auch heute noch aktuell sind.

 
 
Serie Becher und die Gegenwart: Als Politikberater ideenreich, findig und anwendungsorientiert - Bestraft dafür, dass er seiner Zeit voraus war
BERICHTE | JOHANN JOACHIM BECHER
Mittwoch, den 23. Oktober 2013 um 19:01 Uhr

Von Professor Carl Böhret
 J.J. Becher lebte in einer Zeit des Aufbruchs, in einer Übergangsgesellschaft, in der neue Ideen und Projekte entstanden und unterstützende Institutionen gegründet wurden. Wissenschaft, Technologie und Ökonomie entwickelten sich aneinander, wobei vielfältige Innovationen entstanden.  Die „Politik(er)“ – die Regierungszentralen -  hatten enormen Beratungsbedarf, auf vielen Gebieten gleichzeitig. Gesucht wurden dafür fachlich qualifizierte und umsetzungserfahrene Helfer. Für diese wiederum waren Anstellungen „bei Hofe“ oder Projekt-Aufträge sozioökonomisch und positionell („Ansehen“) erstrebenswert.

 
 
Serie „Becher und die Gegenwart: Ein Speyerer erhellt die Nacht - Universalgenie entwickelte das Leuchtgas
BERICHTE | JOHANN JOACHIM BECHER
Mittwoch, den 23. Oktober 2013 um 19:00 Uhr

Von Dr. Martin Hussong
Im Sommer 1968 wurde Speyer für mich und meine Familie zur neuen Heimat. Vor dem Umzug galt es aber die Mietwohnung in der Stadt gründlich zu renovieren. Die Sommerferien mussten dafür herhalten. Alle elektrischen Leitungen mussten erneuert und unter Putz gelegt werden. Das Haus war eben alt, unter den Tapeten tauchten Zeitungen aus dem Jahr 1906 als Makulatur auf. Irritierend waren Rohre, die über dem Putz an die Decken führten. Das Rätsel war aber bald gelöst: Es handelte sich um Rohre, die ehemals der Gasbeleuchtung dienten, offensichtlich aber schon lange nicht mehr benötigt wurden.

 
 
Serie "Becher und die Gegenwart": Das 17. Jahrhundert - Eine Epoche des Aufbruchs
BERICHTE | JOHANN JOACHIM BECHER
Mittwoch, den 23. Oktober 2013 um 18:59 Uhr

Von Hans-Joachim Spengler
In einer Artikelserie dieser Wochenzeitung war über das Leben und Wirken des Speyerer Universalgelehrten Johann Joachim Becher zu lesen. Nachstehender Beitrag ist ein Versuch das 17. Jahrhundert zu beschreiben um  Bechers Lebenslauf nachzuempfinden. Die Geschichte Europas im 17. Jahrhundert ist für einen Historiker einer der spannendsten Zeitabschnitte. Geprägt wurde die Geschichte in diesen hundert Jahren durch Ereignisse und Namen wie: Reformation, dreißigjährigen Krieg,  Pest und Hungersnöte, Niedergang von Spanien, Goldenes Zeitalter der Vereinigten Niederlande, englische Revolution, Ludwig der XIV, Pfälzischer Erbfolgekrieg und Zerstörung von Speyer, Türken vor Wien, Absolutismus, auch Weltmagie und Hexenglaube, kleine Eiszeit aber auch durch wirtschaftlichen Aufschwung, Verbesserung der Lebensbedingungen, Erfindungen und Entdeckungen, Aufklärung, Einführung der allgemeinen Schulpflicht, Kolonisierung, Medium Zeitung, Aufkommen der Naturwissenschaften und besonders durch viele Persönlichkeiten, wie u. a.  Johann Sebastian Bach, Francis Bacon, Gottfried Leibnitz, John Locke , William Shakespeare, Galileo Galilei, Rembrandt van Rijr und  für uns Speyerer der Polyhistor Johann Joachim Becher.

 
 
Serie „Becher und die Gegenwart“: „Weise Narrheit“ - Speyerer Universalgelehrter auch Ingenieur und Kanalbauer
BERICHTE | JOHANN JOACHIM BECHER
Mittwoch, den 23. Oktober 2013 um 18:57 Uhr

Von Willi Philippe und Rolf Räch
Es ist schon mehrfach dargelegt worden, dass der Speyerer Universalgelehrte Johann Joachim Becher (1635 – 1682) Mediziner, Chemiker und Nationalökonom war und dass er sich als Politik- und Sprachwissenschaftler betätigt hat. Hinzugefügt werden muss aber unbedingt, dass er auch als Ingenieur sehr erfolgreich war und sogar Patente erworben hat. So beschäftigte er sich zum Beispiel in seinem 1682 erschienen Buch „Närrische Weisheit und weise Narrheit“ mit technischen Projekten und Ideen. Ferner finden sich in seinem „Rostocker Nachlass“ Ideen und Skizzen von Schiffen und deren Antriebe, von Laboröfen und Wärmeregelung, von Energiegewinnung, einem Strumpfwebstuhl und einer Seidenwickelmaschine.

 
 
Serie „Becher und die Gegenwart“: Wiener Werkhaus ein Technologieprojekt auch für heute
BERICHTE | JOHANN JOACHIM BECHER
Mittwoch, den 23. Oktober 2013 um 18:56 Uhr

Von Hans-Joachim Spengler
„Geld ist ein wunderbares Ding!“ schrieb Columbus 1498 an seine Königin, „Wer dasselbe besitzt, ist Herr von Allem, was er wünscht, durch Geld kann man sogar die Seelen aus dem Fegefeuer erlösen.“ Im Zeitalter des Absolutismus bildete sich aus dieser Auffassung die Redensart „Geld ist Macht!“ Das Instrument zu Macht und Reichtum sah man mit Blick auf Frankreich und Holland in der Wirtschaftsform des Merkantilismus. Kostspielige Kriege zur Durchsetzung der Hegemonialpolitik, ein veraltetes Finanzwesen und eine wenig entwickelte Wirtschaft hat die habsburgische Monarchie im 17. Jahrhundert mehr und mehr auch auf den Weg einer merkantilistischen Staatswirtschaft gedrängt. Den Retter sah Kaiser Leipold I. (1640 – 1705) in dem Deutschen Nationalökonom Johann Joachim Becher (1635 – 1682).

 
 
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