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BERICHTE |
JOHANN JOACHIM BECHER
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Mittwoch, den 26. September 2012 um 07:36 Uhr
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Von Professor Carl Böhret
Ein desolater Zustand herrschte nach dem verheerenden 30-jährigen Krieg (1618-1648). Deutschland lag danieder, die Bevölkerung war dezimiert, die Wissenschaften und die Bildung gehemmt, die Wirtschaft antriebslos, hohe Arbeitslosigkeit sowie allenthalben Unordnung, Gesetzlosigkeit und Unsicherheit kennzeichneten die zerfaserte Gesellschaft. Die Zukunft schien düster und hoffnungslos. J.J. Bechers Zeitgenosse, der englische Staatstheoretiker Thomas Hobbes hatte 1651 postuliert, nun endlich den unseligen „Krieg aller gegen alle“ zu beenden – zugunsten eines Sicherheit, Ordnung und Wohlergehen ermöglichenden Neuaufbaus.
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