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Liebeshungrige Monster, "atemlose" Feuerfunken und orden-t-liche Narren - Lisa I. tritt Regentschaft bei CCS 2000 an
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FASNACHT | FASNACHT 2014/15
Dienstag, den 25. November 2014 um 07:42 Uhr
Sie kam, sang und siegte. Keine drei Minuten dauerte es, bis Lisa I. mit dem passenden Beinamen von Tanz und Gesang sich in den Herzen ihres Narrenvolkes einen Platz erobert hatte. Rund 200 Zuschauer fieberten am Samstagabend in der Mehrzweckhalle Speyer-Nord nicht nur mit der neuen Lady Carneval des Carneval Club Speyer (CCS) 2000, sondern im Verlauf des Abends mit allen Aktiven, die zur Einstimmung in die neue Kampagne 2014/15 sehenswerte Darbietungen vorbereitet hatten.

"Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben" ertönte es in der Halle aus Lisas Mund. Mit dem textlich in den Strophen passend auf die Lieblichkeit zugeschnittenen WM-Song von Andreas Bourani landete diese direkt einen Volltreffer. Dass sie damit sogleich ihre Leidenschaft für den CCS ausdrückte, rührte das Publikum samt Präsident Hartmut Oppinger, der gemeinsam mit Ex-Lady Marion Vollmer in gewohnt lockerer Manier durchs Programm führte, gleichsam.
Seit elf Jahren ist Lisa I., mit bürgerlichem Namen Lisa Weinmann, in der 2000er-Familie zuhause, begann in Jugend- und Juniorengarde, war Bestandteil von Trio und Duo und ist heute einer von 15 "Feuerfunken". Anzusehen war der tanzbegeisterten Lady mit dem Faible für den VW T1, für Musik und Yoga, dass ihr die nun angebrochene Auszeit von der Gruppe nicht leicht fiel. Kein Wunder, stellten die "Feuerfunken" nicht nur einen "atemlosen" Freestyle – frei nach einer aufgepeppten Helene Fischer – auf die Beine, sondern auch einen mitreißenden Schautanz, der in hinreißenden Kostümen und mit einer vielseitigen Choreografie in die Welt der Märchen entführte.
Dennoch: Die neue Perspektive aus Zuschauersicht gefiel der Tollität, das war schnell zu spüren. Einiges zu tun hatte Lisa I. allerdings nach "Dienstbeginn", den sie nach der Verabschiedung ihrer Vorgängerin Sandra I. inklusive deren beiden "Vize-Ladies" Thorsten I. und Peter I. vollzog. Orden-t-lich gemacht werden sollten Elferräte, Helfer und Aktive sowie Haus- und Hofmusiker Dieter Gaschott – schließlich dokumentieren die alle gerne ihre Verbundenheit zum CCS durch die schmucken Orden symbolisch nach außen.
Dass bereits die Kleinsten des Vereins wissen, wo’s lang geht, bewiesen die "Konfettis". Als putzige Leoparden in kuscheligen Kostümen feierten zwölf Mädchen zwischen fünf und neun Jahren eine tolle "Dschungelparty" frei nach dem Atzen-Hit "Nein man, ich will noch nicht geh’n, ich will noch’n bisschen tanzen."
Die "Sternschnuppen" mochten es zum einen Traditioneller als Gardetänzerinnen, zum anderen moderner beim Schautanz. Auch Monster brauchen Liebe lernten die Fasnachter – und die "Geisterjäger", deren Versuch, die "Tierchen" zu vertreiben, glücklicherweise scheiterte. Tanzmariechen Vivien Agel – als Geburtstagskind am 11.11. und mit ihren heuer elf Jahren für die Fasnacht prädestiniert – lieferte eine glanzvolle Solistinnen-Leistung.
Während die "Domstadtbrüder" Thorsten Vollmer und Frank Seidel die Fußball-WM gesanglich nochmal Revue passieren ließen, wurde Oliver Palkowitsch anlässlich seines 50. Geburtstags vor den Augen aller zum TÜV geschickt. Ergebnis: noch brauchbar.
Ins durchgedrehte Funhouse mit Freakshow hatte das Damenballett eingeladen und die Herren der Schöpfung bildeten mit ihrer tänzerischen Dirndl-Lederhosen-Einlage Marke Blau-Weiß den Kontrast. Um zwei Elferräte reicher ist der CCS übrigens ebenso seit Samstag: Die Ex-Ladies Stefanie Müller und Sarah Schließer bestanden ihre Aufnahmeprüfungen und wurden dafür mit dem blauen Kittel belohnt. (spa/Fotos: Privat)