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Tanzen und Schunkeln bis Mitternacht - turbulente Fastnachtssitzung beim CCS 2000
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FASNACHT | FASNACHT 2014/15
Mittwoch, den 04. Februar 2015 um 16:46 Uhr
Die Stadthalle war komplett in närrischen Händen und es herrschte von Beginn an eine prächtige Stimmung bei der Fastnachtssitzung des CCS 2000. Über fünf Stunden Programm hatte die Narrenschar des Carnevalclubs Speyer bei ihrer ausverkauften Sitzung am Samstagabend in der Speyerer Stadthalle auf die Beine gestellt. Unter dem Motto "Beim CCS da tanzen all, vom Kind bis Lady Carneval", taten sich alte Fastnachtshasen und Vereinsnachwuchs auf der Bühne zusammen und brannten ihr närrisches Feuerwerk bis nahezu ein Uhr früh ab. Den roten Faden der Veranstaltung hielten gewohnt sicher Präsident Hartmut Oppinger und Ex-Lady Marion Vollmer in der Hand, die souverän durch ein reich bebildertes, buntes Programm führten.

Ein dickes Lob ernteten die Trainerinnen der Tanzgruppen für tänzerisches Einstudieren und Choreografie -auch der unverzichtbare Haus- und Hofmusiker Dieter Gaschott.

Tanz und Musik im Mittelpunkt

Traditionell stand auch in der diesjährigen Kampagne das Tänzerische im Vordergrund. Den Anfang machte dabei nach den obligatorischen Grußworten des Präsidenten und einer Ansprache, Lady Carneval Lisa I., die mit dem Lied  "Ein Hoch auf uns, auf dieses Leben" Mitwirkende und Gäste im Saal auszeichnete. Von mitreißendenTänzen, angefangen von den Kleinsten, der Jugendschautanzgruppe Konfettis, bis hin zum strammen Männerballett hatten die Gäste närrisches Vergnügen bis spät in die Nacht. Als Hingucker erwies sich die Jugendgarde "Sternschnuppen, die nicht nur mit ihrem neuen Gardetanz brillierte sondern auch mit dem Schautanz "Monster" das Publikum begeisterte. Juniorentanzmädchen Vivien Agel lieferte danach erneut eine artistisch - formvollendete Präsentation ihres bereits beachtlichen  Könnens. Wenn choreografische Höchstleistungen anstehen, dürfen auch die Feuerfunken nicht fehlen, die nicht nur mit
ihrer Free-Style-Vorstellung glänzten. Sie zeigten mit dem "Tanz der Puppen"  in farbenprächtigen, schillernden Kostümen eine künstlerische Glanzleistung auf dem Podium und rissen das Publikum regelrecht von den Sitzen. Zum Augenschmaus der Gästeschar geriet für alle karnevalistisch-geübten Experten die Tanzeinlage des CCS-Damenballetts, das sich im sexy-Outfit mehr als sehen lassen konnte. Der Einsatz im tosenden Funhouse mit Freakshow kam im Saal prima an. Wie immer sorgte das "Dreamteam" Männerballett, das sich zu Beginn seiner Show - bevor wenig später die Hüllen fielen-, ganz in Rot im Stil ihres Themas "Formel 1“  kostümiert zeigte, für "Mordsfurore". Angetrieben durch Stimmungslieder, meist im " O-Ton-Süd" ,brachte die von Elferratmitgliedern, Gardemädchen sowie dem Frauen und Männerballett aufgezogene Playback-Show in zünftigen Dirndl- und Lederhosen-Outfit den Saal um Überkochen. Dies schafften auch die Guggemusiker der "Altlossemer Rhoigeischda". Ihrem ohrenbetäubendem Lärm zur Einstimmung des zweiten Sitzungsteils nach der kurzen Pause konnte keiner entkommen. Auch Speyers OB Hans-Jörg Eger nicht, der ab diesem Zeitpunkt dem närrischen Treiben beiwohnte und das Fastnachtstreiben mit sichtlichem Vergnügen genoss. Nicht fehlen durfte auch das Gesangsduo "Domstadt-Brüder" ,Frank Seidel und Thorsten Vollmer. Die beiden widmeten sich mit eigenen Texten ausführlich dem Thema Fleisch und Wurst. Zwei wohlproportionierte Damen als „Fleisch zum "Hingugge" gesellten sich auch dazu.

Büttenreden, ein frecher Vogel und jede Menge Ehrungen
Abgerundet wurde das närrische Treiben durch drei Büttenreden und den Einsatz von Bauchredner Andreas Knecht mit seinem frechen Vogel Gregor. Der ordinäre Kerl nahm natürlich kein Blatt vor den Schnabel... Steffi und Hartmut Oppinger, lieferten sich diesmal auf einem Silvesterball einen zänkischen Disput und nahmen sich wie gewohnt gegenseitig aufs närrische Korn. Über das Aussehen, nervige Gewohnheiten oder Nicht-Können, wie beispielsweise auf dem tänzerischem Parkett, befassten sich die Themen der beiden Streithälse dann zu einem nicht unerheblichen Teil mit Problemen unterhalb der Gürtellinie. Sie: "Werd ma eigendlisch vumm Analsex schwanger?"
Er: "Na klar, wo sollen sunschd die ganze Arschlöcha herkummä? In ein ähnlich geartetes Nähkästchen griffen Susanne Kühner und Sabine Seidel als "Fraa Schlewweisch un Fraa Tratschich". Im "Cafe ole" kann man ja so herrlich nach dem  Rückblick auf Speyerer Geschehnisse in 2014 ( Beispiel: Haltepunkt Süd und die ausufernden Kosten) über den eigenen Gatten sowie andere Herren der Schöpfung herziehen. "Was iss Smog im Schloofzimmer? Dicki Luft unn kään Verkehr." Udo Mattheis als Masseur machte bei seinem CCS-Debüt, die Erfahrung, dass nicht jeder
Vortrag vom Publikum als "Hinhörer" qualifiziert wird. Vielleicht lag es aber auch an der vorgerückten Stunde, dass der Beitrag nicht ankam und keine Stimmung in die Halle brachte.
 Elferrat und Organisatoren ließen das Publikum auch ansonsten nur wenig Zeit zum Atmen. Jede Menge Ordensverleihungen und besondere Auszeichnungen als Dank und Beweis karnevalistischen Könnens sorgten immer wieder für Abwechslung zwischen den Darbietungen. Das Finale inspirierte die Gäste am Ende zu einem regelrechten Beifallssturm mit einem Spitzenwert auf der Beaufortscala. (cm/Fotos:cm)