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Drei Mal "atemlose Rheinfunkenfasnacht" im Ägidienhaus - Ralf Schuy überzeugt bei Premiere als Sitzungspräsident
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FASNACHT | FASNACHT 2014/15
Freitag, den 20. Februar 2015 um 23:07 Uhr
Der Premierenstart als Sitzungspräsident gelang perfekt, denn Ralf Schuy steuerte das Narrenschiff der Rheinfunken locker und galant in drei Prunksitzungen über zwei Wochenenden im Ägidienhaus. In harmonischer Ergänzung mit seinem Vorgänger und jetzigem Präsidenten Helmut Kauf überzeugten sie die anwesende Narrenschaar mit Gesang, Witz und Herzblut. Nach dem Einzug des Elferrates und der Eröffnungsrede des 13. Speyerer Prinzenpaares Sandra I und Benny I, erheiterten "zwää Schulkinner" (Angelina Kauf und Finn Schuy) die Gäste mit frechen und lockeren Sprüchen und sorgten gleich zu Beginn des Abends für den ersten Höhepunkt.

"Grundrechte sind das höchste Gut, sie zu erhalten erfordert allen Mut", rief der in Hochform auflaufende Till (Andrea Pfadt) und blickte mit politischem Sachverstand und spitzer Feder auf das zurückliegende Jahr. Auch die Speyerer Politik knöpfte er sich vor und mahnte: "Umweltschutz hat seinen Preis, dass man im Bonnetweiher wieder baden kann"!
Köstlich amüsierte sich das Publikum, als OB Eger und FDP-Politiker Mike Oehlmann als Tagesjodler der Bauchrednerin Ulrike Weiß mit ihrem "Brezelinchen" zum Opfer fielen.
Dass die Speyrer Leit die beste Leit sind, das wissen die Vollblut-Fastnachter Helmut Kauf und Ralf Schuy als die "zwää Pälzer" ganz genau und brachten das Publikum mit ihren Liedern so richtig in Wallung.
Das Märchen "der Froschkönig" brachte die Stimmung endgültig auf den Siedepunkt. Prinz Benny I. hatte den schönsten Part und durfte zum Schluss die holde Prinzessin (Tanja Schuy) küssen, als diese endlich der wilden Gier des Breitmaulfrosches (Karl-Heinz Wingerter) nachgab.
In der schon tollen Atmosphäre sorgten die TSV-Springmäuse für tänzerische Höhepunkte. Das Geschwisterpaar Katharina und Theresa Walz tanzte sich im Nu in die Herzen der Zuschauer. Eine weitere mitreisende Performance absolvierten die zwei Harlekine Amelie Brack und Nele AlReda zu "Sweet little sixteen".
Ein echter Brüller in der Bütt, "De Altstadtkalle" (Karl-Heinz Wingerter), blickte zurück, als die Männer noch richtige Männer waren. "Was ist aus der Krönung der Schöpfung geworden? Statt auf die Jagd zu gehen, schiebt er heute brav den Einkaufswagen"!
Die Jungs vom Männerballett versetzten das närrische Volk in ein weiteres Stimmungshoch und verwandelten den Saal in ein Tollhaus. Die Aerobic-Girls in ihren neonfarbenen Outfits ernteten mit ihren Trainerinnen Andrea und Vanessa Pfadt stürmischen Applaus.
Ein weiteres Highlight war die Playbackshow. Mit einer tollen Choreografie brachten Niko Wingerter und Andreas Schmitt das Musical "Die Schöne und das Biest" auf die Bühne. Der Saal tobte als die größten Hits von Andrea Berg (Daniel Dreier) und der langbeinigen Tina Turner im sexy Kleidchen (Andreas Schmitt) mit dem Superhit "Simply the Best" folgten.
Auf die Musik "Skandal um Rosie" tanzten die CVR-Showgirls mit viel Pfiff, hübschen Kostümen und Akrobatik über die Bühne und wurden dafür mit einer Rakete belohnt.
Standing Ovations bekam Rüdiger Kiktenko als liebreizende Weinkönigin "Rüdinia". Der dunklen Schönheit, die immer mehr in Fahrt kam, machte der Durst nun erst richtig Spaß, natürlich aus dem 1-Liter-Duppeglas. Dieser Auftritt löste ohne Ende Beifallsstürme aus.
Das Büttenwunder Karina Kauf beeindruckte als Diätgeschädigte mit Brechdurchfall.
"Himmlisches" erzählten die Rheinfunkenspritzer. Ihre Geschichten aus dem Alltag wurden herrlich vom Wahnsinns-Tanz der Teufelchen Hubert Ehrmantraut und Sabrina Degner unterbrochen. Großartig rockten beide die Bühne zu Wolfgang Petry. "Liebe Monika Kabs, ich hör schon ein himmlisches Gebimmel, du darfst herein zu uns in den Himmel", so Petrus (Rüdiger Kiktenko). Auch OB Eger darf auf Wolke 7 schweben. Nur Bischof Wiesemann muss noch in der Vorhölle Buße tun.
Die Lacher auf ihrer Seite hatten "es Irmsche un de Helle" (Ingrid und Helmut Kauf). Für die Schmeicheleien nach 40 Jahren Ehe erntete das Paar stürmischen Applaus.
Im Stimmungshoch begeisterte der Narrenchor "Die Speyerer Brezle" mit wunderbar flotten, mitreisenden und stimmungsvollen Liedern. Das ausgelassene und begeisterte Publikum forderte mit Recht mehrere Zugaben.
Auch Martina Vogt sorgte mit tollen Gesangs-Einsätzen, viel guter Laune und Schunkelrunden von Anfang an für super Stimmung.
Dies war eine grandiose Jubel-Fahrt und zum großen Finale bedankten sich das Präsidium und das Prinzenpaar mit allen Akteuren und Helfern des Abends bei einer in Hochstimmung ausgelassenen Narrenschaar. (spa/Fotos: Privat)