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Die Narretei in Speyers Norden lebt - gelungener Einstand für Joachim Krieg als Vereinsmeier-Sitzungspräsident (MIT FOTOSERIE)
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FASNACHT | FASNACHT 2013/14
Sonntag, den 02. Februar 2014 um 18:38 Uhr
"Siedlung Hellau": Das war ein gelungenes Fasnachtswochenende in der Mehrzweckhalle der Siedlungsschule, denn mit zwei Sitzungen am Freitag und Samstag bewiesen die Speyerer des Nordens, dass die Narretei dort lebt.  Im Jahr eine nach Pätzel hatten Vereinsmeier-Präsident Eckhard Krieg und seine Mannschaft ein buntes Programm auf hohem Niveau zusammengestellt. Auch der "Neue" als Sitzungspräsident, Joachim Krieg, ein Neffe des Fanfarenzug-Chefs, bestand seine Bewährungsprobe mit Bravour.

ZUR FOTOSERIE

Er scheint von Haus aus eine Frohnatur zu sein, ihn kann so schnell nichts erschüttern. Liebenswürdig und humorvoll steuerte er das Narrenschiff der Nordlichter durch die beiden Veranstaltungen. Lampenfieber habe er keines gehabt, bekannte er auf Nachfrage durch unsere Zeitung, denn er habe schon Vorerfahrung sammeln können.
Den Auftakt machte, wie bei vielen Gelegenheiten in Speyer, der Fanfarenzug "Rot-Weiß Speyer" mit seinem Leiter Eckhard Krieg, der auch gleich als Präsident der Vereinsmeier, in seiner zweiten Funktion an diesem Abend, die Gäste begrüßte. Nebenbei war er auch noch für die Technik zuständig und glänzte in der Bütt als ein vom "elektronischen Arbeitsamt" genervter Anrufer.
Der Abend war eine gelungene Abfolge von Büttenreden, Tanzeinlagen und Musikbeiträgen, der auch Oberbürgermeister Hansjörg Eger sowie die zahlreichen Mitglieder des Stadtrats begeisterte, allen voran Margarete Boiselle-Vogler, die seit Jahrzehnten Stammgast bei den Vereinsmeier-Sitzungen ist und sich, nach eigenem Bekunden, köstlich amüsierte. Ob Vereinsmeier-Eigengewächs Aaron Mohr in der Bütt, CCS-Tanzmariechen Vivian Agel oder Karl-Heinz Wingerter als "Altstadtlalle" mit einer Fliegenphobie (des war ä Killermick), nicht zu vergessen die Piraten-Showtanzgruppe des Kaiserfunken, die Akteure überzeugten. So war die Stimmung nach kurzer Zeit bestens.
So richtig Stimmung in die Bude kam kurz vor der Pause, als Anke Pätzel mit ihrer "Ranzengarde" den Saal rockte. Mit der ihnen eigenen Anmut und Grazie tanzten sie auf "Malle-Musik", wobei sich  Sitzungspräsident Joachim Krieg bei der Zugabe harmonisch in das Ensemble einfügte, mit eleganten Bewegungen eigene Akzente setzte.
Sie sei auch als Leiterin der Vereinsmeier-Sitzung entspannt gewesen und habe alles genossen, so Pätzel. Da habe sich nichts geändert, denn auch im Publikum genieße sie den Abend.
Mit einem Paukenschlag begann der zweite Teil des Abends. Die Show-Girls des CVR rissen die Zuschauer von den Sitzen. Auf den Schlager "Er hat ein knallrotes Gummiboot" zog die Frontfrau der dreiköpfigen Gruppe eine mitreißende Performance ab.
Von seinen leidvollen Erfahrungen als Postbote berichtete Rüdiger Kitenko und mit ihren Liedern sorgten die Domstadtbrüder des CVR für eine weitere hohe Stimmungswooge. Ein fester Bestandteil seit Jahren sind Steffi und Hartmut Oppinger als sich auf der Bühne kappelndes Paar. Nach einem tänzerischen Pfälzer Feuerwerk war es endlich so weit, wartete mit Kättel Feierdach der absolute Höhepunkt des Abends. Jutta Hinderberger hatte in dieser Rolle ihre ersten "Gehversuche" im Comedy-Metier auf der Vereinsmeier-Bühne gemacht. Heute ist sie ein weit über Speyer hinaus bekannter Bühnenstar, der auch im Fernsehen präsent ist.
Zum Schieflachen war auch die Bauchredner-Puppe "Brezelinchen" mit ihrem losen Mundwerk.
Den stimmungsvollen Abschluss bildete der Brezel-Chor. (ks/Fotos: ks)