BECHER UND DIE GEGENWART

VIDEOS

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information

AKTUELLE MELDUNGEN

Das Speyerer Brezelfest wird 2017 noch bunter und attraktiver als in der Vergangenheit. Gleich mehrere tolle Fahrgeschäf...
Im Speyerer Dom liegt seit heute ein Kondolenzbuch aus, in das sich die Besucherinnen und Besucher der Kathedrale eintra...
In seiner 26. Auflage gibt die Sparkasse Vorderpfalz die offizielle Brezelfest-Postkarte 2017 heraus. Vom Festplatz aus ...

Ein Lied geht um die Welt.... Auf den Spuren von "Stille Nacht" durchs Salzburger Land
Drucken
URLAUB UND FREIZEIT | Freizeit
Dienstag, den 22. Dezember 2015 um 21:08 Uhr
von Michael Stephan
Sie waren sich nur einmal im Leben für zwei Jahre begegnet. In dieser Zeit schufen der junge Salzburger Prieser Joseph Mohr und der Lehrer Franz Xaver Gruber das bekannteste Weihnachtslieder der Welt. Die Zeitreise quer durch das Salzburger Land führt zurück zu den Schauplätzen ihres Lebens und ins Jahr 1818, als "Stille Nacht, heilige Nacht" zum ersten Mal in der St. Nikolaus Kirche in Oberndorf erklang.

Salzburg-Kindheit und Schulzeit Joseph Mohrs
Joseph Mohr war in Salzburg geboren worden und verlebte seine Kindheit und Schulzeit in der mächtigen Stadt der Fürstbischöfe. Arm und reich lagen hier nahe beieinander und Mohr lernte bereits in den ersten Jahren beide Seiten des Lebens kennen.In Salzburg gilt es das Taufbecken im Salzburger Dom zu entdecken, in dem bereits W.A.Mozart getauft wurde. Auch Mohr wurde hier nur wenige Stunden nach seiner Geburt getauft. Nicht weit entfernt davon zeigt das Salzburg Museum in der neuen Residenz den erst 1996 wieder entdeckten Autographen von Joseph Mohr, mit dem nachgewiesen werden konnte, dass er das Gedicht "Stille Nacht" während seiner Zeit als Kooperator in Mariapfarr verfasst hatte. Weiter führt der Rundgang auf den Spuren von "Stille Nacht" in die Steingasse, wo Mohr mit seiner Mutter und den drei Geschwistern aufwuchs.

Arnsdorf-Franz Xaver Grubers Wirkungsstätte als Dorflehrer
Das Schulhaus in Arnsdorf, in dem Franz Xaver Gruber 21 Jahre gelebt hatte und in dem er die Melodie zu "Stille Nacht" komponiert hatte, ist in seinem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben. Die einstige Wohnung ist als Museum eingerichtet und vermittelt anschaulich das einfache Leben eines Dorfschullehrers. Das Museum zeigt Autographen von früheren Kompositionen Grubers, Bilder, Fotos sowie Möbel und Gerätschaften des alltäglichen Gebrauchs. Noch heute werden dort im Erdgeschoss Kinder des Dorfes unterrichtet. Direkt neben dem Schulhaus befindet sich die Wallfahrtskirche, in der Gruber auf der Orgel gespielt hatte. Sie wurde in ihren mechanischen Teilen 1846 vom Salzburger Orgelbauer Ludwig Mooser erneuert. Als Glockenspiel der Kirche ertönt die weltberühmte Melodie.

Oberndorf-Welturaufführung von "Stille Nacht"
Oberndorf liegt rund 20 Kilometer nördlich der Stadt Salzburg und hat als "Stille Nacht Gemeinde" weltweiten Ruhm erlangt. Jahr für Jahr kommen mehr als 50.000 Besucher aus aller Welt, um den Entstehungsort der Weihnachtslieder zu besichtigen. Am 24. Dezember findet von 17.oo bis 18.oo die traditionelle "Stille-Nacht-Gedächtnisfeier" statt, bei der mit viel Gesang den beiden Liedschöpfern gedacht wird. An Stelle der ehemaligen St. Nikolaus Kirche in Oberndorf, wo 1818 das Lied zum allerersten Mal erklang, wurde die Gruber-Mohr-Gedächtniskapelle errichtet. Das Stille-Nacht-Museum im Bruckmannhaus informiert über die Entstehungs-und Verbreitungsgeschichte des Liedes sowie über die interessante Orts-und Salzschifffahrtsgeschichte-vor allem über das Leben der Schöffleute- die mit dem Lied eng verwoben ist. Besonderer Besuchermagnet ist das weihnachtliche "Stille Nacht Sonderpostamt". Hier können die Besucher ihre Weihnachtspost, versehen mit der Weihnachts-Sondermarke und dem Sonderstempel, direkt vom von Erstaufführungsort in alle Welt entsenden.

Mariapfarr-Mohr verfasste das Gedicht "Stille Nacht" im Jahr 1816

Im Jahr 1996 wurde der Beweis dafür geliefert, dass Joseph Mohr das Gedicht "Stille Nacht" in seiner Zeit als Koopertaor in Mariapfarr verfasst hatte. Das Stille-Nacht-Museum ist dem Pfarr-und Wallfahrtsmuseum Mariapfarr angeschlossen und umfasst eine detaillierte Dokumentation über das Leben von Joesph Mohr und seiner Familie, die seit dem 17. Jahrhundert im Lungau ansässig gewesen war. Zu den großen Attraktionen des Museums zählt die große Weihnachtskrippe in der rekonstuierten "Mohr-Stube". Die rund 100 Figuren stammen aus dem Jahr 1750 und hatten bereits zu Mohrs Zeiten die Weihnachtskrippe geschmückt.

Wagrain-Josepf Mohrs besiegt mit sozialem Engagement die Armut
In Wagrain erinnert die Joseph Mohr Gedächtnisorgel nach einem Entwurf von Veronika Pointner-Waldl in der Pfarrkirche an das Wirken des sozialen Vikars, der hier seine letzten 21 Lebensjahre verbrachte. Die frühgotische Kirche ist dem Landespatron, dem Heiligen Rupert geweiht und wurde urkundlich erstmals 1359 erwähnt. In diesen Räumen schnuppert man Luft längst vergangener Zeiten: bereits Mohr hat sich hier auf den Gottesdienst vorbereitet. Gegenüber der Kirche liegt der Wagrainer Pfarrhof, ein typischer zweigeschossiger Pongauer-Pfarrhof, den Mohr neben seinem Amt als Vikar bewirtschaftete. Mohrs Grab befindet sich am Haupteingang der Kirche an der 400-jährigen Kirchenlinde.

Hallein-Franz Xaver Grubers Leben im Wohlstand
In der kleinen Stadt an der Salzach, rund 15 Kilometer südlich von Salzburg, lebte der ehemalige Lehrer Franz Xaver Gruber von 1835 bis zu seinem Tod im Jahre 1863. In seinem ehemaligen Wohnhaus direkt gegenüber der Halleiner Stadtpfarrkirche ist heute ein bemerkenswertes Stille-Nacht-Museum eingerichtet, das die komplette Dokumentation des Weihnachtsliedes, seiner Gitarre und Einrichtungsgegenstände seiner einstigen Wohnung zeigt. Das Archiv verwahrt drei Musikinventare, die Gruber während seiner Halleiner Zeit als Chorregent und Choralist angelegt hat. Vo dem Museum im "Stille Nacht"-Bezirk direkt in der Halleiner Altstadt befindet sich auch Grubers letzte Ruhestätte, die liebevoll gepflegt und jedes Jahr am 24. Dezember zum "Singen am Grubergrab" von Besuchern aus aller Welt besucht wird.

Nähere Informationen und Auskünfte:
Salzburger Land Tourismus, Postfach 1, A-5300 Hallwang b. Salzburg, Tel. 0043-662-6688-44
EMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.salzburgerland.com oder www.stillenachtland.at
 

 

Kommentare können erst nach einer Anmeldung auf unserer Seite abgegeben werden.
Neue Einträge werden erst nach Freischaltung sichtbar.