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Fußball-Verbandsliga: Über 1.000 Zuschauer sehen 1:1 beim Lokalderby zwischen FV Dudenhofen und FC Speyer 09
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SPORT | Fussball
Mittwoch, den 05. April 2017 um 21:55 Uhr

Vor über 1.000 Zuschauern trennten sich am Mittwochabend im Lokal-Spitzenderby der Verbandsliga der FV Dudenhofen und der FC Speyer 09 nach 90 spannenden Minuten 1:1 unentschieden. Nach torlosen ersten 45 Minuten mit wenigen Torraumszenen überraschte Sanel Catovic in der 63. Spielminute Dudenhofens Torwart Marcel Johann mit einem hohen Ball, der sich von allen unerwartet hinter dem Keeper zur Speyerer Führung ins Tor senkte.

  In der 80. Minute glückte dem zehn Minuten zuvor eingewechselten Mathias Falk nach einer Flanke von Julian Scharfenberger der Ausgleich. Speyer machte Druck, wollte unbedingt den Sieg, aber bis zum Abpfiff konnte die FVD-Defensive weitere Tore verhindern. Beide Mannschaften hatten sich für das Derby einiges vorgenommen. Das erste Ausrufezeichen setzte der Gast nachdem sich Marvin Sprengling  in Minute 5 durch die Dudenhofer Abwehr hindurch in den Strafraum getankt hatte und plötzlich unbedrängt aus kurzer Distanz zum Schuss kam. Doch FVD-Keeper Marcel Johann war Herr der Situation und klärte sicher. Dudenhofen erhöhte nach dem kurzen Aufreger seine Schlagzahl, ohne die Speyerer Defensive, die insgesamt einen guten Job ablieferte, in Verlegenheit bringen zu können. Einzige Hingucker für die Zuschauer blieben bis zur 30. Spielminute eine unbeabsichtigte, riskante Rückgabe Valentin Ions im eigenen Strafraum, die sich zu einer letztlich folgenlosen Vorlage für Dudenhofens Rami Zein entwickelte sowie ein Kopfball Julian Scharfenbegers nach Zuspiel Mario Schädlers, der neben dem Tor von Sascha Rausch im Aus landete. Die Gastgeber versuchten nach gewonnenen Laufduellen im gegnerischen Sechzehner immer wieder von der Grundlinie aus den Ball hinter den Rücken der FC-Abwehr zu schlagen, ohne jedoch gefährliche Torraumszenen herbeiführen zu können. Nach einer guten halben Stunde konnte man von einer ausgeglichenen Partie mit nahezu gleichen Spielanteilen sprechen.  Die Gegner schenkten sich in der jetzt sehr kampfbetonten Begegnung keinen Meter Raum; Platz für einen groß angelegten Spielaufbau gab es folglich nicht. Erst zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff  ergab sich wieder eine Halbchance für den Tabellenführer, aber nach Kevin Hoffmanns Schuss brauchte Rausch nicht einzugreifen. Nach dem Wiederanpfiff war zunächst Dudenhofens Scharfenberger am Drücker. Sein überhasteter Schussversuch strich aber erneut an Rauschs Kasten vorbei (50.). Besser machen können hätte es hingegen der Speyerer Max Imo beim direkten Gegenzug. Doch statt den Ball elegant über den herausstürzenden Johann zu heben, versuchte es Imo mit einem strammen Schuss, den Johann problemlos abblocken konnte. Für die späte Derby-Torouvertüre sorgte dann Mittelfeldmann Sahel Catovic mit dem 1:0 Führungstreffer für die diesmal ganz in Rot gekleideten Speyerer. Bei seinem Schussversuch senkte  sich der Ball für den viel zu weit vor dem Tor postierten Johann elegant ins Netz .(64.) Wie würden die Gelb-Schwarzen auf den Rückstand reagieren? Nach  Spielerwechseln auf beiden Seiten war es zunächst Favorit FVD, der versuchte, mehr Druck auf Speyer auszuüben und auf das ungewöhnliche Szenario eines lange nicht mehr erlebten Rückstandes mit heftigen  Gegenattacken reagierte. Speyer blieb hinten bei Standardsituationen aufmerksam, aber gegen  den wunderschönen Spielzug, bei dem Mathias Falk den Ball nach einer Kombination  zwischen Ideengeber Scharfenberger und Marius Schafhaupt zum 1:1 ins Speyerer Tor wuchtete,war kein Kraut gewachsen. (80.) Wer gedacht hatte, das Tor sei ein Fanal für eine Dudenhofer Schlussoffensive sah sich getäuscht. Im Gegenteil waren es jetzt die Gäste, welche die  Entscheidung suchten. Sprenglings Sololauf mit dem Schuss nur einen halben Meter über das Dudenhofer Tor wäre eines Treffers durchaus würdig gewesen, doch es blieb schließlich beim versöhnlichen Unentschieden. FVD- Ikone Timo Enzenhofer und Trainer Christian Schultz sprachen im Anschluss von einem gerechten Remis, obgleich man sich den Ausgang  etwas anders vorgestellt hatte. "Wir können sehr gut mit dem Punkt leben", so Schultz, der sein Team mit vier Zählern aus den beiden Spielen insgesamt als Derbysieger sah. Speyers Coach Ralf Gimmy und Mannschaftsführer Maurizio de Vico sprachen einvernehmlich von einem taktisch disziplinierten Auftreten ihres FC, und sahen die Ihrigen in der Gesamtleistung mit einer Nasenspitzenlänge vorne. (cm/Fotos:ks)

FV Dudenhofen: Johann, Enzenhofer, Eppel, Scharfenberger, Koch, Roller, Rami Zein, Schädler (63. Falk), Hoffmann, Schall, Rostamzada (70. Schafhaupt).

FC Speyer 09: Rausch, Pavkovic ((79. Kirch), De Vico, Imo (70. Esen), Berisha, Sprengling, Ion, Catovic (84. Bahar), Gass, Bundus, Backmann.

 

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