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Innovativ und offensiv in die Zukunft: Netzwerktreffen der EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz in Kandel
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WIRTSCHAFT UND ARBEIT | Geschaeftswelt
Dienstag, den 21. Februar 2017 um 10:29 Uhr
Die EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz "EA" ergreift mit ihren Partnern auch im neuen Jahr 2017 bei zahlreichen innovativen Projekten die Initiative. Dies war beim diesjährigen EA-Netzwerktreffen im Kultursaal der Stadthalle Kandel unverkennbar. Vorsitzender Hans-Joachim Ritter wies bereits im Rahmen seiner Begrüßung auf den erfolgreichen Start der Energieagentur bei der Energie- und Baumesse Speyer am 28./29. Januar in den Räumen der Speyerer Stadthalle hin. Der Förderantrag für ein großes, dreijähriges Projekt namens "Klima Coach", zur Beratung von Kommunen für eine Anpassung an den Klimawandel sei beim Projektträger Jülich bereits eingereicht worden.

Ebenso lege die EA auch 2017 einen Schwerpunkt auf die Energieberatung von Wohnungseigentümergemeinschaften direkt vor Ort. Beim Landesumweltministerium seien dafür bereits ergänzende Fördermittel beantragt. Zudem hat die EA mit dem Projekt "Palatina-Energie-Netzwerk", das der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung für Ökologie und Demokratie, Michael König, vorstellte, ein weiteres Ziel vor Augen. Es geht dabei um die Energieeinsparung in Unternehmen der Region, die viel Energie verbrauchen mit Hilfe des zertifizierten LEEN-Standards.
Allein fünf weitere Windkraftanlagen sollen unter Federführung der Stadtwerke Speyer in der Gemarkung Hatzenbühl errichtet werden. Nach Angaben des Geschäftsführers Wolfgang Bühring seien zwei der Anlagen bereits in Betrieb gegangen. Die übrigen würden bis Mitte des Jahres ihre Arbeit aufnehmen. Philip Liesenfeld , von der Firma "juwi" berichtete, daß in diesem Jahr sechs Windkraftanlagen auf dem Gollenberg, vier Anlagen in Schwegenheim und eine weitere in Offenbach geplant seien, die alle bereits genehmigt seien. Aufgrund des neuen Ausschreibeverfahrens, das mit der EEG-Änderung zum 1.1.2017 in Kraft getreten sei, werde künftig ein Zuwachs in diesem Umfang unwahrscheinlich. Über das Modellprojekt des japanischen Unternehmens NEDO, für das die GEWO in Speyer zwei Mietwohngebäuden zur Verfügung gestellt habe, informierte Wolfgang Bühring, Geschäftsführer der Stadtwerke Speyer GmbH, in einem Power-Point-Vortrag. Das japanische Unternehmen habe Konzepte entwickelt, wie man durch intelligente Computertechnik den Energieeinsatz für Strom und Wärme optimieren kann. Der Einbau Speichertechnik und sämtlicher Geräte erfolge durch Handwerksunternehmen aus der Region. Die EA wird das Projekt weiterhin mit großem Interesse verfolgen. Breiten Raum nahm auch dieses Mal wieder der Erfahrungsaustausch der EA-Netzwerkpartner ein, darunter einige Bürgermeister und Vertreter des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz. Auch Landrat Dr. Fritz Brechtel war anwesend, der zu Beginn der Versammlung ein Grußwort sprach und die bisherigen Bemühungen der Kreisverwaltung zur Energieeinsparung und für Erneuerbare Energien darlegte. (spa)