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Wege zu mehr IT-Sicherheit aufzeigen: Themenabend bei den Stadtwerken Speyer mit 75 Teilnehmern
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WIRTSCHAFT UND ARBEIT | Geschaeftswelt
Dienstag, den 21. Februar 2017 um 16:47 Uhr
Die Aufmerksamkeit für ein Thema wecken, das bei Vertretern vieler mittelständischer Wirtschaftsunternehmen nicht täglich präsent ist, wollten die Stadtwerke Speyer gemeinsam mit Kooperationspartnern der Allianz-Versicherung. Zum wiederholten Mal waren Geschäftskunden daher gezielt zu einem Schwerpunktabend rund um das breite Feld IT-Sicherheit und Cyber-Risiken ins Haus des Energieversorgers eingeladen worden. Herausforderungen, Strategien und Lösungen wurden rund 75 Teilnehmern von fachlich versierten Rednern vorgestellt.


"Oberste Priorität ist es, die Kunden erst einmal zum Thema zu informieren und auf die Gefahren aufmerksam zu machen", stellte SWS-Bereichsleiter Stefan Nitsche, fest. Utopisch sei es, von einem hundertprozentigen Schutz auszugehen. Realistisch sei es dagegen, eine bestmögliche Sicherheit für das eigene Unternehmen zu erreichen, die dem nahekommt. Wie notwendig Aufklärungsarbeit in dem Bereich ist, zeigen die Zahlen des Bundeskriminalamtes, die SWS-Fachmann Fabian Lorenz vorlegen konnte: "Rund 40 Millionen Schaden an einfachen IT-Betrugsfällen gibt es laut aktueller Statistik deutschlandweit im Jahr." Bankdaten würden genutzt, Kreditkartendaten abgefischt. "Die IT-Sicherheit ist seit langem ein Thema und wird immer stärker nachgefragt. Daher haben wir uns entschlossen, die Veranstaltung anzubieten", erklärte Nitsche.
"Oft wird mit den Daten zu lax umgegangen", weiß Dirk Hiltner von der Allianz Generalvertretung. Parallel wachse die kriminelle Energie von Außenstehenden. "Die Sensibilität, sich gegen diese Art des Betrugs zu versichern, ist noch nicht groß", ergänzte Hiltner hinsichtlich der noch jungen Branche und Produktgattung. Das Interesse und der Bedarf steigen allerdings, wie Nitsche angesichts der enormen Resonanz auf den Themenabend feststellt. Binnen drei Wochen nach Bekanntmachung des Termins seien die meisten Anmeldungen eingegangen.
In Guido Jost, IT-Geheimschutzbeauftragter des Ministeriums des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz, hatten die Organisatoren einen versierten Experten mit ins Boot geholt. Er stellte zielgerichtete Cyberangriffe durch Spear-Phishing vor. Während die in erster Linie theoretischer Natur waren, demonstrierten Nitsche und Lorenz anhand mehrerer praktischer Beispiele, wie leicht sich Betrüger Zugang zu fremden Daten verschaffen und mit diesen Arbeiten können. Das "Live-Hacking" überraschte die Anwesenden und verdeutlichte, wie notwendig die höchstmögliche Absicherung ist.  "Wir haben versucht, das Programm dramaturgisch aufzubauen, so dass sich jeder der Mitwirkenden wiederfindet", hob Hiltner hervor. Er gab den Teilnehmern etliche Ratschläge zur Risikominimierung mit auf den Weg. Bei den SWS wird die seit langem praktiziert, wie Nitsche wissen ließ. Immer wieder werde das Thema IT-Sicherheit beleuchtet, im Mitarbeiterkreis ebenso wie bei Kunden. Die SWS sind bereits länger nach ISO 27001 zertifiziert. "So viele Fakten kompakt gebündelt an einem Abend erhalten die Unternehmer selten", hob Lorenz die Besonderheit der Veranstaltung hervor. Nitsche fasste zusammen: "Wir wollen unsere Kunden informieren und ihnen die Hand reichen, damit der Weg zu mehr IT-Sicherheit für ihre Betriebe gangbar wird." (spa/Foto:privat)