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Sparkasse Vorderpfalz: EZB-Zinspolitik setzt falsche Signale
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WIRTSCHAFT UND ARBEIT | Geschaeftswelt
Dienstag, den 28. März 2017 um 09:52 Uhr
Als Folge der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) führt die Sparkasse Vorderpfalz ab 18. April bei ihren gewerblichen und institutionellen Kunden ein Verwahrentgelt in Höhe von 0,4 Prozent ein. Betroffen sind Guthaben ab einer Million Euro auf Giro-, Geldmarkt- oder Tagesgeldkonten. Privatkunden sind von der Regelung ausgenommen.

Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Linnebank betont, dass sich die Sparkasse Vorderpfalz die Entscheidung nicht leicht gemacht hat: "Wir geben dieses Verwahrentgelt nicht ohne Alternative an unsere gewerblichen und institutionellen Kunden weiter. Den rund 80 betroffenen Kunden bieten wir andere Anlageformen an, mit denen die Berechnung des Verwahrentgeltes vermieden werden kann." Wenn der Zins praktisch abgeschafft und die EZB den Banken und Sparkassen für bei ihr geparktes Geld Verwahrkosten in Rechnung stelle, könne das nicht ohne Auswirkungen auf das Geschäftsmodell von Kreditinstituten bleiben, so Linnebank weiter. Auch sein Haus könne sich nicht dauerhaft betriebswirtschaftlichen Zwängen entziehen. Seit Sommer 2014 verlangt die EZB von Banken und Sparkassen, die ihre Einlagen über Nacht bei ihr parken Verwahrkosten. Aktuell liegt dieser Satz bei 0,4 Prozent. Wir haben bisher alles dafür getan, um Sparer vor Minuszinsen zu bewahren. Dies werden wir bei Privatkunden im Rahmen der Wettbewerbssituation auch weiterhin tun. Eine Quersubventionierung durch Zinsüberschüsse, wie sie in der Vergangenheit möglich war, ist in der Niedrigzinsphase mit einem Zinsniveau entlang der Nulllinie betriebswirtschaftlich aber nicht mehr vertretbar. Zumal ein Ende der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank nicht absehbar ist," begründete Linnebank die Entscheidung der Sparkasse. (spa/Foto:privat)