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ADAC Pfalz informiert: Risiko für Wildunfall steigt in der Dämmerung - Vorausschauendes Fahren jetzt besonders wichtig
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INFODIENSTE | Hilfe
Mittwoch, den 13. November 2013 um 10:39 Uhr
Sie sind auf der Suche nach Essbarem oder nach einem Partner und machen dabei auch nicht vor Straßen Halt: Jetzt im Herbst kommt es vor allem in der Dämmerung in waldreichen Gegenden wieder vermehrt zu Wildwechsel, der für Mensch und Tier gefährliche Folgen haben kann. Der ADAC Pfalz rät dann besonders vorsichtig zu fahren und hat eine Reihe von Tipps zusammengestellt.

Um nicht von einem Tier überrascht zu werden, sollten Auto- und Motorradfahrer an unübersichtlichen Wald- oder Feldrändern den Fahrbahnrand im Auge behalten, das Tempo drosseln, bremsbereit sein und ausreichend Abstand zum Vordermann halten, damit eine Reaktion noch möglich ist, falls dieser plötzlich bremsen muss. Dies gilt übrigens auch für Stellen, an denen keine Wildwechsel-Schilder stehen! Besondere Vorsicht gilt auch auf neu gebauten Straßen durch den Wald, da Wildtiere ihre vertrauten Wege kaum ändern. Taucht ein Reh oder ein Wildschwein am Fahrbahnrand auf, sofort abbremsen, denn meist folgen einem Wildtier noch weitere. Steht das Tier in einiger Entfernung auf der Fahrbahn, sollte der Fahrer kontrolliert abbremsen, hupen und das Scheinwerferlicht abblenden – das gibt dem Wild Gelegenheit zur Flucht, während es durch helles, blendendes Licht eher irritiert wird.
Bei einem unvermeidbaren Zusammenstoß gilt: auf keinen Fall ausweichen, sondern voll bremsen, geradeaus weiterfahren und das Lenkrad gut festhalten. Tests des ADAC haben gezeigt, dass ein Zusammenprall mit einem Wildtier für Pkw-Insassen weniger gefährlich ist, als unkontrolliertes Ausweichen, bei dem es zu einem Zusammenstoss mit einem entgegen kommenden Fahrzeug oder zum Aufprall auf einen Baum kommen kann. Nach einem Wildunfall: Warnblinkanlage einschalten, Unfallstelle mit einem Warndreieck absichern, gegebenenfalls Verletzte versorgen und unbedingt Polizei oder das zuständige Forstamt benachrichtigen, um den Unfall aus versicherungstechnischen Gründen bestätigen zu lassen. Auch wenn das Tier scheinbar unverletzt weiterläuft, sollte der Zusammenstoß gemeldet werden, denn das Wild kann schwere innere Verletzungen erlitten haben. Ein Jäger kann es mit speziell ausgebildeten Hunden aufspüren.
Übrigens: Die Teilkaskoversicherung ersetzt Schäden am Fahrzeug, die durch einen Zusammenstoß mit Haarwild (Wildschwein, Reh, Hirsch, Fuchs) entstanden sind. Unfälle mit Federwild sind dagegen nicht bei allen Versicherungen eingeschlossen. Kann nicht nachgewiesen werden, dass der Schaden am Fahrzeug durch den Zusammenstoß mit einem Wildtier oder infolge von Ausweich- oder Bremsmanövern entstanden ist, kann er gegebenenfalls über die Vollkaskoversicherung reguliert werden. Hierbei erfolgt allerdings eine Rückstufung in eine ungünstigere Schadenfreiheitsklasse. (spa/Foto: Privat)

 

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