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„Totschweigen macht Kinder unfähig zu weinen“: Malteser fordern mehr Offenheit und Austausch
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INFODIENSTE | Hilfe
Dienstag, den 10. Juni 2014 um 12:18 Uhr
Kinder haben mit dem Tod viel weniger Berührungsängste als Erwachsene glauben. Das ist das Ergebnis eines bundesweiten Modellprojektes, das die Malteser unter wissenschaftlicher Begleitung in den vergangen vier Jahren durchgeführt haben. „Kinder wünschen sich wahrhaftige, authentische Helfer, die ‚echte‘ Erfahrungen mit Sterben und Tod gemacht haben und mit denen sie reden können“, fasst der Geschäftsführende Vorstand des Malteser Hilfsdienstes, Karl Prinz zu Löwenstein, die Ergebnisse zusammen.

 

In allen Schulformen und in Kindertagesstätten sowie in Jugendgruppen besteht den Projektergebnissen zufolge eine erstaunliche Offenheit zum Gespräch über den Tod eines Angehörigen, Freundes oder Bekannten. Löwenstein: „Wir müssen erreichen, dass Erwachsene mit Kindern und Jugendlichen über Tod und Trauer sprechen. Totschweigen macht Kinder selbst unfähig zu reden, zu weinen, zu trauern. Gerade dadurch könnten sie wieder Kraft und Zuversicht schöpfen.“
Die Malteser fordern Pädagogen und Bildungspolitiker auf, in Kindergärten und Schulen Möglichkeiten für den Austausch zu schaffen und die Pädagogen-Ausbildung um das Thema „Umgang mit Sterben, Tod und Trauer“ zu erweitern. Mit den Mädchen und Jungen müsse gesprochen werden, bevor ein Todesfall eintrete. Löwenstein: „Als Gesprächspartner stehen den Kindern bisher zu wenig wirklich gesprächsfähige Erwachsene wie unsere erfahrenen, ehrenamtlichen und hauptamtlichen Hospizbegleiterinnen und –begleiter zur Verfügung.“ (spa)

 

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