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Verwunderung bei Autofahrern: Zoll übernimmt jetzt Eintreiben der Kfz-Steuer
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INFODIENSTE | Hilfe
Mittwoch, den 11. Juni 2014 um 12:25 Uhr
Viele Autofahrer haben sich gewundert, als sie Post vom Zoll bekommen haben, oder zweifeln gar an der Seriosität des Schreibens. Tatsächlich ist nun der Zoll für das Eintreiben der Kfz-Steuer zuständig und übernimmt die Aufgaben von den Landesfinanzbehörden. Bis Ende Juni werden schrittweise die Daten der etwa 58 Millionen Fahrzeuge von den Ländern auf den Bund übertragen, in Rheinland-Pfalz läuft die Umstellung seit April.

Lastschrifteinzugsermächtigungen, die dem Finanzamt erteilt wurden, werden durch die Zollverwaltung übernommen. Ein gesondertes Schreiben erhalten deshalb nur Autofahrer, die nicht am Lastschrifteinzugsverfahren teilnehmen. Sie werden darüber informiert, dass sie künftig die Kraftfahrzeugsteuer unter Angabe eines Kassenzeichens (im Schreiben angegeben) an die Kontoverbindung des jeweiligen Hauptzollamts bei der Bundesbank überweisen sollen. In der Pfalz ist größtenteils das Hauptzollamt Saarbrücken die zuständige Behörde, von der auch das Anschreiben kommt. Nur für den Rhein-Pfalz-Kreis und die Städte Worms, Frankenthal und Ludwigshafen ist das Hauptzollamt Karlsruhe zuständig.
Wichtig zu wissen: Der Zoll verschickt aus Kostengründen keine jährlichen Zahlungsaufforderungen, sondern sieht den Fahrzeughalter in der Pflicht, sich eigenständig um eine pünktliche Überweisung der Kfz-Steuer zu kümmern. Davon betroffen sind alle, die ihr Auto vor dem 1. Juli 2009 zugelassen haben. Denn seitdem ist es gesetzlich vorgeschrieben, am Lastschrifteinzugsverfahren teilzunehmen, um die Kfz-Steuer zu bezahlen.
Der ADAC rät Autofahrern daher, nachzuschauen, wann sie ihr Auto zugelassen haben. Auch diejenigen, die ihren Wagen nach dem 1. Juli 2009 zugelassen haben und dann dem Einzugsverfahren widersprochen oder ihre Kontoverbindung zwischenzeitlich geändert haben, sollten ihre Unterlagen überprüfen. Denn für jeden angefangenen Monat beträgt der Säumniszuschlag ein Prozent des nach unten abgerundeten fälligen Steuerbetrages. Dabei muss der Betrag durch 50 teilbar sein. Beträgt die Steuerforderung etwa 80 Euro, dann beträgt der Säumniszuschlag ein Prozent von 50 Euro. Solange nicht bezahlt wird, kann der Fahrzeughalter kein neues Auto anmelden und im schlimmsten Fall kann das aktuelle Fahrzeug zwangsabgemeldet werden. Weitere Informationen zum Verfahren und die entsprechenden Bankverbindungen gibt es auf der Internetseite des Zolls (www.zoll.de). Telefonische Auskünfte zur Kraftfahrzeugsteuer erteilt der Zoll unter der Telefonnummer 0351 44834-550 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . (spa)

 

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