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Nationaler Aktionstag „Nachfolge ist weiblich!“: Schon jede dritte familieninterne Nachfolge erfolgt durch Töchter
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INFODIENSTE | Hilfe
Montag, den 23. Juni 2014 um 10:39 Uhr
Unternehmensnachfolgen durch Frauen haben Aufwind. Studien zeigen, dass der Frauenanteil in den letzten zehn Jahren auf bis zu mehr als 20 Prozent gestiegen ist. Bei familieninternen Nachfolgen ist sogar in einem Drittel der Firmen eine Tochter als Nachfolgerin vorgesehen. Dennoch warnt der DIHK weiterhin vor einer Nachfolgelücke, denn die Zahl derer, die eine Unternehmensnachfolge in Erwägung ziehen, nimmt kontinuierlich ab.

Kamen bei den Industrie- und Handelskammern 2010 auf jedes übergabebereite Unternehmen noch 1,6 interessierte Nachfolgerinnen oder Nachfolger, liegt das Verhältnis inzwischen bei lediglich 1:1. Das führt dazu, dass schon heute 40 Prozent der zur Übergabe anstehenden Firmen sich schwer damit tun, die Nachfolge zu realisieren. Gleichzeitig finden 46 Prozent der potentiellen Übernehmerinnen und Übernehmer kein geeignetes Unternehmen. Nach aktuellen Schätzungen des IfM Bonn stehen bis 2018 jährlich rund 27.000 Übergaben an. Für insgesamt rund 135.000 Unternehmen wird in den kommenden fünf Jahren eine Nachfolge gesucht, weil der oder die Eigentümer/in aufgrund von Alter, Krankheit oder Tod aus der Geschäftsführung ausscheiden. Davon werden pro Jahr durchschnittlich 400.000 Beschäftigte betroffen sein.
Mit dem nationalen Aktionstag „Nachfolge ist weiblich!“ am 26. Juni eröffnet die bundesweite gründerinnenagentur (bga) in Zusammenarbeit mit hundert Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Beratung der Task Force „Nachfolge ist weiblich! Unternehmensnachfolge durch Frauen“ Nachfolge-Interessierten und übergabebereiten Firmen bereits zum sechsten Mal die Möglichkeit, sich über die Chancen einer stärkeren Einbeziehung von Frauen in Unternehmensübergaben zu informieren. Mehr als 50 Veranstaltungen in allen Bundesländern diskutieren und illustrieren zentrale Aspekte des Nachfolgeprozesses, Voraussetzungen der Nachfolge und Wege der Umsetzung. Ein ganztägiges Expertinnen/Experten-Telefon der bga mit 50 Beraterinnen und Beratern flankiert die bundesweiten Veranstaltungen und ermöglicht individuelle Beratungen.
Auch die pfälzischen Wirtschaftskammern – die Industrie- und Handelskammer für die Pfalz und die Handwerkskammer Pfalz – informieren Gründerinnen, die einen bestehenden Betrieb übernehmen wollen, zu allen Fragen der Geschäftsübernahme und geben einen Überblick, in welcher Weise die IHK/HWK-Starterzentren diese Form der Existenzgründung
unterstützen. In der Zeit von 14 bis 16 Uhr stehen die IHK-Berater Thorsten Tschirner (0621 5904-2103) und Thomas Engel (0621 5904-2100) sowie Caroline Lang, betriebswirtschaftliche Beraterin der Handwerkskammer der Pfalz (0631 3677-209) am Experten-Telefon Rede und Antwort. (spa)

 

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