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Göttinger Symphonie Orchesters gibt Konzertabend zum Saisonende im Saalbau
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NEUSTADT | Kultur Neustadt
Mittwoch, den 11. April 2012 um 12:21 Uhr
Mit dem Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters am 8. Mai um 20 Uhr geht die Konzertsaison der Kulturabteilung Neustadt an der Weinstraße 2011/2012 zu Ende. Das Orchester feiert sein 150. Jubiläumsjahr und spielt im Saalbau Werke von Bach, Strawinskij, Adams und Liszt. Geleitet wird es von Ihrem Chefdirigenten, dem international bekannten Schweizer Christoph-Mathias Mueller. Als Gastsolistin präsentiert sich die Chinesin Tianwa Yang, eine der „bedeutendsten Neuentdeckungen der Violinwelt“.

Das Programm
Der Abend beginnt mit der Chaconne von Johann Sebastian Bach in einer Bearbeitung von Joachim Raff aus dem Jahr 1873. Das Stück ist für Geiger das Maß aller Dinge. Mit diesem Satz aus Bachs zweiter Solopartita können die Meisterinnen und Meister ihres Fachs ihr Können unter Beweis stellen. Als Nächstes folgt das einzige Violinkonzert von Igor Strawinskij, es wurde im Jahr 1931 komponiert, greift auf barocke Ausdrucksformen zurück und erinnert mit seinen instrumentalen Formeln an Bach´sche Figurationen.
Nach der Pause geht es mit „Chairman Dances“ weiter. Der amerikanische Komponist John Adams verarbeitete das Foxtrott-Thema im letzten Akt seiner Oper „Nixon in China“, die 1987 uraufgeführt wurde. Bereits im Jahr 1985 veröffentlichte er das vom Tanz geprägte Werk als schwungvolles Konzertstück. Mit der mitreißenden und populären 2. Ungarische Rhapsodie von Franz Liszt, komponiert im Jahr 1851, setzt das Orchester am Konzertende noch ein Ausrufezeichen.

Das Orchester
Mit über 110 Konzerten und mehr als 90.000 Zuhörern pro Jahr zählt das Göttinger Symphonie Orchester zu den erfolgreichsten und inspirierendsten Klangkörpern im gesamten mittel- und norddeutschen Raum. Seit seiner Gründung vor rund 150 Jahren gehören Dirigenten und Solisten von internationalem Rang zu seinen musikalischen Weggefährten: Namen wie Richard Strauss, Ferruccio Busoni, Max Reger, die Gebrüder Jochum, Sir Georg Solti und Wilhelm Kempff finden sich ebenso in den Gästebüchern wie Gidon Kremer, Martha Argerich, Heinrich Schiff, Rudolf Buchbinder, die Tänzerin Pasqualina Noël und viele andere. Besondere Freundschaften verbinden das Orchester mit dem Geiger Frank Peter Zimmermann, mit der Sopranistin Simone Kermes oder dem Klarinettisten Dimitri Ashkenazy.
Angesichts der großen Bandbreite seines Repertoires, bemerkenswerter Interpretationen zeitgenössischer Musik und zahlreicher Uraufführungen sorgt das einzige Symphonieorchester Niedersachsens für internationales Aufsehen. Eine Tradition, die unter dem Generalmusikdirektor und Chefdirigenten Christoph-Mathias Mueller weiter ausgebaut wurde. Unter seiner Leitung wurden seit dem Jahr 2005 neue Wege beschritten. So gehören eine außerordentlich dynamische Ausdruckskraft sowie spürbare Spiel- und Experimentierfreude mehr denn je zu den herausragenden Wesensmerkmalen des Orchesters. Heute umfasst dieses 50 feste professionelle Musiker und weitere 13 Praktikanten aus insgesamt 18 Nationen mit durchweg eindrucksvollen künstlerischen Biografien.
 
Der Dirigent
In seiner künstlerischen Arbeit ist es dem Dirigenten Christoph-Mathias Mueller stets ein Anliegen, das Spektrum seines Repertoires und den Stil seiner Interpretationen zu erweitern. Die Fachzeitschrift „Das Orchester“ schreibt beeindruckt: „Christoph-Mathias Mueller gehört zu den wenigen musikalischen Leitern, welche mit ihrem Schlag nicht nur Takt und Tempo vorgeben, sondern die ganze Musik modellieren… Ein Mann mit Esprit, ein fabelhafter Moderator.“ Seit der Spielzeit 2005/06 ist Christoph-Mathias Mueller Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Göttinger Symphonie Orchesters. Geboren ist Christoph-Mathias Mueller in Peru, aufgewachsen in der Schweiz. Sein Violinstudium an der Musikhochschule Basel bei Hansheinz Schneeberger, Alexander Wijnkoop und Walter Levin schloss er 1992 mit dem Konzertdiplom summa cum laude ab. An der Universität von Cincinnati/USA erlangte Christoph-Mathias Mueller schließlich auch den Master of Music im Dirigieren bei Prof. Gerhard Samuel und ging 1995 als Conducting Fellow nach Tanglewood/Massachusetts. Dort arbeitete er mit Seiji Ozawa, Robert Spano und Leon Fleisher zusammen. Zu einer entscheidenden künstlerischen Wegmarke wurde für Christoph-Mathias Mueller im Jahr 2001 die Begegnung mit Claudio Abbado, der ihn zum Assistenz-Dirigenten beim Gustav Mahler Jugendorchester ernannte. Zusätzlich übernahm Mueller im Sommer 2003 auch die Funktion eines Assistenz-Dirigenten beim prestigeträchtigen Lucerne Festival Orchestra.

Die Solistin

Tianwa Yang, 1987 in Peking, China, geboren, spielte bereits mit 13 Jahren die 24 Capricen von Paganini auf CD ein – sie ist damit  die jüngste Interpretin dieser Komposition weltweit. Nach ihrem europäischen Debut 2001 in Prag, prägen solistische und kammermusikalische Auftritte sowie Rundfunkproduktionen in Europa, Spanien, China und den USA die nächsten Jahre. Einer der Höhepunkte ist der sensationelle Auftritt mit dem Detroit Symphony Orchestra 2008. Die Saison 2010/11 bringt Einladungen zu Festivals und Konzertreihen im In-und Ausland und führen Tianwa Yang u.a. zum Mozartfest nach Würzburg und zu renommierten Festivals in die USA. Sie ist Solistin verschiedener deutscher Orchester und international unterwegs u.a. als Gast des BBC Philharmonic und des Baltimore Philharmonic Orchestra sowie des Orchestre National d’Ile de France, Paris . Dabei arbeitet sie mit so namhaften Dirigenten wie Günther Herbig, Vassily Sinaisky und Yoel Levi zusammen. Neben dem Gesamtwerk für Violine von Pablo de Sarasate hat Tianwa Yang beim Label NAXOS die Jahreszeiten von Vivaldi/Piazzolla aufgenommen; eine Mendelssohn-CD sowie eine CD mit Kompositionen von Wolfgang Rihm. Die Einspielung des Sarasate Werks bezeichneten Kritiker und Zuhörer gleichermaßen als "ungemein brillant" und "sensationell talentiert".
Vor dem Konzert, ab etwa 19.15 Uhr, gibt Herr Jörg Sebastian Schmidt im Beethovensaal eine Einführung ins Konzert.

Karten
Karten (10 bis 20 Euro und Ermäßigungen) erhältlich bei der Konzert- und Theaterkasse der Kulturabteilung, Friedrichstraße 1, Telefon 06321 855-404. Montag - Freitag 9.30 bis 12.30 Uhr, Montag bis Mittwoch 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 17 Uhr.
Am Veranstaltungstag an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung. -
Online-Ticketing: www.ticket-regional.de


 

 

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