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Reamonn: Stimmung in Schwetzingen am absoluten Siedepunkt - Quintett heizt begeistertem Publikum ein
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KULTUR | Kultur Regional
Montag, den 16. August 2010 um 07:08 Uhr
Von Harald Stein
Das viertägige „Musik im Park“–Event in Schwetzingen zeigt viele musikalische Highlights. Der absolute Siedepunkt wurde am Samstag erreicht. Mit der irisch-deutschen Formation Reamonn lockt „Provinztour“  circa 3.500 Fans in den Schlossgarten.

Vom ersten Ton an heizt das Quintett dem begeisterten Publikum 90 Minuten ein.
Sofort hat „Rea" sein Gefolge im Griff. Mit seinen beschwörenden Armbewegungen und der umgarnenden Stimme verzaubert der Ire alle. Die schüchterne 20-Jährige hinten, die sich krampfhaft an ihrem Fotoapparat festhält genauso, wie die resolute Mittvierzigerin vor der Bühne. Im Gepäck befinden sich natürlich alle Charthits vorangegangenen, mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichneten Alben. „Faith", „It´s Over Now", „Aeroplane" und „Supergirl" - damit hatten sich Reamonn seit 1999 als eine der erfolgreichsten europäischen Rockgruppen etabliert. Publikumsnähe kennzeichnet das Konzert der Band um den Iren Reamonn Garvey, die sich mit melodiösen Pop-Songs eine große Fanbasis erspielt. Aber abgesehen davon hat die Namensgebung ihre volle Berechtigung, denn die ganze Gruppe lebt allein von ihm. Da kann sich Keyboarder Sebastian "Sebi" Padotzke noch so ins Zeug legen. Keine seiner vielfachen Verrenkungen kann vom dominierenden Frontmann ablenken. Der kennt seine Ausstrahlung ganz genau. Immer wieder glimmen Feuerzeuge oder Handydisplays auf. Ein Gitarrenintro von Uwe Bossert wird ebenso bejubelt wie ein Drumsolo mit Technoanleihen von Mike Gommeringer und die Improvisationskunst des Keyboarders Sebastian Padotzke zur heimlichen Hymne "Alright". Allesamt sorgen für Abwechslung in den Standardrockarrangements. Seit dem Superhit „Supergirl“ sind Reamonn jedenfalls nicht mehr aus den Charts wegzudenken. Der Himmel, „Star", „Angels Fly", „Beautiful Sky", „Picture Of Heaven" und die Frauen vom "Supergirl" über "Josephine", bis zur bei Falco geborgten "Jeanny", sind einfach unerschöpfliche Inspirationsquellen für Songmaterial. Doch Texte hin oder her. Wenig später zücken die fünf Mannen auch schon „Million Miles“, „Moment Like These“, Broken Stone" und „Tonight" aus ihrem Repertoire, die ohnehin alle Fans auswendig kennen. Die Gruppe um „Rea“, die sich trotz ihrer Popularität stets eine angenehme Natürlichkeit bewahrt hat, existiert seit 1999 in der gleichen Besetzung. Den Urknall bildete eine Kleinanzeige, die Garvey zwecks Suche musikalischer Mitstreiter aufgegeben hatte und auf die Drummer Mike „Gomez“ Gommeringer ansprang. In einer Art Kettenreaktion folgten Leadgitarrist Uwe Bossert und Multiinstrumentalist Sebi Padotzke, die sich bereits kannten. Bossert erzählte dies Bassist Philipp Rauenbusch, der bei der folgenden Probe dazu stieß. Die Formation Reamonn war geboren. Rea Garvey blieb  Mittelpunkt dieser außerordentlich talentierten Band. Sein Charisma und die Musikalität seiner Mitstreiter bildeten die Grundlage für Songs, die die Fans emotional berührten.
Die außergewöhnlich versierte und druckvolle Live-Band dokumentiert gefälliges, ehrliches Rockhandwerk. Das macht eben wirklich Spaß und kann Reamonn weiter auf Erfolgskurs halten. Denn allzu oft bekommt man so etwas nicht mehr zu hören. Die irisch-deutsche Formation verbindet unterschiedliche Traditionen mit einem überzeugenden erzählerischen Stil, der Intimität, Glaubwürdigkeit und die Essenz, die Rockmusik vermittelt. Die Musiker stellen einmal mehr unter Beweis, dass sie das ganz Besondere möglich machen. Ein großes Publikum auf magische Weise zu berühren, es gleichsam zu rocken und diesen paar tausend Menschen vor der Bühne das Gefühl zu geben, dass diese 90 Minuten nur ihnen gehören. Große Songs für alle da draußen. Irgendwie das Geheimnis von Reamonn. Ein offenes, mit Verlaub. Fotos: Harald Stein
 

 

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