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Live-Interview mit Marius Müller-Westernhagen: speyer-aktuell Mitarbeiter Harald Stein traf den Musik-Star bei RPR-1 zum Presse-Exclusiv-Interview
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KULTUR | Kultur Regional
Sonntag, den 29. August 2010 um 11:03 Uhr

Der so erfolgreiche Rockmusiker Marius Müller-Westernhagen geht nach zehn jahren Bühnenabstinenz mit tollen neuen Songs jetzt wieder auf Tour. Tournee-Start am 08. Oktober in der Mannheimer SAP-Arena.

 

Harald Stein: Hallo Marius. Vor über 10 Jahren hattest Du Dich von der Bühne verabschiedet. Wieso Dein Sinneswandel zur neuen Tour?
Marius Müller-Westernhagen: Ganz einfach, weil es mir Spaß macht. Als ich mein letztes Album „Williamsburg“ aufnahm, hat es mich wieder gepackt. Das sind alles fantastische Songs mit genialen Musikern. Ich will meine neuen Lieder „Live“ vor meinen Fans spielen.

Harald Stein: Wie kam es zu dem Namen „Williamsburg“ für Dein neues Album?

Marius Müller-Westernhagen: Williamsburg ist der hippste Teil von Brooklyn in New York City. Da habe ich mein Album aufgenommen und nach diesem Stadtteil benannt.

Harald Stein: Aus welchem Grund hast Du Dein Album in den Staaten aufgenommen?
Marius Müller-Westernhagen: Ich habe das Album alleine produziert und konnte mein Studio selbst wählen. Das war für mich eine riesen Herausforderung, denn ich wusste, das in New York die besten Musiker sind. Mir wurde von meinem Co-Produzenten gesagt, dass ich diese Musiker nicht kaufen, sondern nur überzeugen, kann. Geld spielte bei den Jungs nur eine sekundäre Rolle. Primär mussten ihnen meine Songs gefallen. Zu meiner Freude hatte ich Glück und das Fazit ist einfach fantastisch. Einige dieser genialen Musiker werden mich auch auf meiner Tournee begleiten.

Harald Stein: „Zu lang allein“ und „Wir haben die Schnauze voll“ sind zwei Auskopplungen aus Deinem Album. Sind das Deine Favorit-Songs?

Marius Müller-Westernhagen: Das diese Lieder schon als Singles erschienen, hat keine besondere Bedeutung. Auf dem Album „Williamsburg“ sind 13 tolle Songs. Da ist der Erste genau so fantastisch wie der Letzte.

Harald Stein: Wie viel Erlebtes spiegelt sich in Deinen neuen Songs?

Marius Müller-Westernhagen: Das ist nun mein 18. Album. Mein Leben gestaltet sich nicht so interessant, dass ich alles was ich schreibe auch selbst erlebt habe. Wenn ich ein Lied schreibe, ist es nicht automatisch biografisch. Es sind Reflektionen. Vieles ist in meinem Umfeld passiert oder habe ich nur akustisch wahrgenommen.

Harald Stein: Normal geht ein Künstler nach Veröffentlichung seines neuen Albums sofort auf Tournee. Wieso hast Du ein Jahr gewartet?
Marius Müller-Westernhagen: Eine Tournee bedeutet auch eine riesige Vorbereitung. Wenn sie erfolgreich sein soll hast du eine lange Vorlaufzeit. Der Vorteil ist auch, dass meine neuen Lieder für meine Fans nicht mehr neu sind und sie alle mitsingen können.

Harald Stein: Die Tournee trägt den Namen Deiner aktuellen Scheibe. Werden bei Deinen Konzerten nur neue Lieder gespielt?
Marius Müller-Westernhagen: Dass ich viel aus meinem aktuellen Album spielen werde, weiß ich schon heute. Mir ist auch bekannt, dass meine treuen Fans ältere Sachen von mir hören wollen. Diese möchte ich natürlich nicht enttäuschen.

Harald Stein: Ist es korrekt, dass Du nur ein Interview gibst, wenn Du etwas Neues zu berichten hast?
Marius Müller-Westernhagen: Ich bin kein Typ der den Mund aufmacht nur um etwas zu sagen. Ich muss nicht überall meinen Senf  dazu geben. Wenn es von mir nichts Neues gibt, muss ich auch nicht sinnlos auf irgendeiner Talk-Show-Couch herum hängen und mein Gesicht brav in die Kamera halten. Heute gibt es ja etwas Neues zu berichten. Meine Tournee „Williamsburg“.

Harald Stein: Du bist Sänger und Schauspieler. Was mach Dir am meisten Spaß?
Marius Müller-Westernhagen: Beides! Wenn ich vor der Kamera stehe und ich mich voll und ganz auf meine Rolle konzentriere, ist die Schauspielerei Nummer 1. Wenn ich ein Mikro in den Händen halte und auf der Bühne stehe, zählt nur die Musik für mich.

Harald Stein: Stimmt es, dass Du eigentlich ein scheuer Mensch bist?
Marius Müller-Westernhagen: Ich kenne viele Künstler, die sich vor große Menschenmengen scheuen. Ich hatte als Junge ein traumatisches Erlebnis in einem Fußballstation, da wurde ich an ein großes Eisentor gedrückt. Das Ganze hat sich aber nicht zu einer Phobie gesteigert. Wenn ich auf der Bühne bin, ist das aber wie ausgelöscht.

Harald Stein: Marius, ich danke Dir für das Gespräch und freue mich auf Dein Tournee-Start am 08.10.2010 in der Mannheimer SAP-Arena.

 

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