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Harald Stein im Live-Interview mit Marit Larsen: 'Bin ein positiv denkender Mensch' - 'Emotionen in jedem Lied ausdrücken'
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KULTUR | Kultur Regional
Sonntag, den 05. September 2010 um 08:26 Uhr
speyer-aktuell-Mitarbeiter Harald Stein traf vor einigen Tagen - bereits zum zweiten Mal - die meist lachende, gut aufgelegte norwegische Sängerin Marit Larsen, sprach mit ihr über ihre Musik und die neuen Projekte.

Harald Stein: Hallo Marit. Heute treffe ich Dich das zweite Mal und immer bist Du am lachen. Gibt es für Dich auch Dinge, bei denen Dir das Lachen vergeht?        Marit Larsen: Es sind eher die kleinen Dinge im Leben bei denen ich nicht lachen kann. Wenn jemand versucht mich nicht ernst zu nehmen oder auch ungeduldige Menschen, das Drängen in einer Warteschlange. Eigentlich nur kleine Dinge. Im Großen und Ganzen bin ich aber ein positiv denkender Mensch. Wenn ich über meine Musik reden kann, bin ich ein glücklicher Mensch. Bei einem Interview versuche ich auch schlechte Laune zu verbergen. Im Grunde bin ich ein ganz normaler Mensch.

Harald Stein: Was glaubst Du, warum Du in Deutschland so erfolgreich bist?                  
Marit Larsen: Vielleicht liegt es daran, dass ich all meine Songs selbst schreibe. So kann ich meine Emotionen in jedem Lied ausdrücken. Ich muss nichts vorspielen, was nicht so ist. Diese Glaubwürdigkeit merken meine Fans. Ich folge immer meinem Bauchgefühl. Dann bin ich auch schon einige Jahre in diesem Geschäft.

Harald Stein: Seit wann stehst Du auf der Bühne?                          
Marit Larsen: Vor meiner Solokarriere stand ich schon mit meiner Partnerin Marion Raven als Duo M2M in Norwegen erfolgreich auf der Bühne. Da war ich gerade 13 Jahre alt. Wir tourten viel, bis ich Probleme mit meinen Stimmbändern bekam. Wir pausierten und ich hatte Zeit um viele neue Songs zu schreiben. Ich wollte danach nicht mehr als Duo auftreten und versuchte es allein. Diesen Schritt habe ich bis heute nicht bereut.

Harald Stein: Ist es für Dich leichter, als Solokünstlerin auf der Bühne zu stehen?

Marit Larsen: Es hat, wie alles im Leben, Vor- und Nachteile. Wenn du mit einem Partner zusammen Musik machst, dann kannst du Erfolg oder Misserfolg mit jemand teilen. Auch das Arbeitspensum wird auf vier Schultern verteilt. Als Solokünstlerin kann ich allein Entscheidungen treffen. Ich kann all meine Songs, die ich selbst geschrieben habe, performen. Ich muss auf niemanden Rücksicht nehmen. Du siehst, es ist toll, nur mit Band auf der Bühne zu stehen.

Harald Stein: In Deinem aktuell Song „If A Song Could Get Me You” geht es um das Ende einer Beziehung. Beruht dieses Lied auf eigene Erlebnisse?            Marit Larsen: Das wird mein kleines Geheimnis bleiben. Nicht alles, was ich schreibe, habe ich selbst erlebt. Einiges haben Freunde erlebt. Es ist doch spannender, wenn man nicht genau weiß, ob meine Songs mein Leben reflektieren oder nicht. Ich lasse mich beim Schreiben von vielen Dingen wie, Filme oder auch Bücher inspirieren.

Harald Stein: Bist Du mit Deinen deutschen Fans zufrieden?
Marit Larsen: Ich glaube, dass meine deutschen Fans die begeisterungfähigsten Fans sind, die ich habe und mir macht es unheimlich Spaß hier aufzutreten. Die Leute zeigen ungehemmt ihre Begeisterung zu meiner Musik. In Norwegen habe ich auch ein tolles Publikum. Die Norweger sind aber etwas zurückhaltender mit ihren Emotionen.
 
Harald Stein: Wolltest Du von Anfang an Musikerin werden?
Marit Larsen: Ich komme aus einer musikalischen Familie. Mein Vater spielt im Osloer Philharmonie Orchester und meine Mutter ist Pianistin. Da habe ich auch sehr früh meine musikalische Ader entdeckt. Schon als Kind fing ich an, eigene Texte zu schreiben. Dazwischen hatte ich auch Interesse an einem Literaturstudium. Vielleicht hole ich das Studium nach, wenn ich nicht mehr touren möchte. Ich bin jung und habe noch viel Zeit.
Harald Stein: Marit, ich danke Dir für dieses Gespräch und bewahre Deine offene Art. (Foto: Harald Stein)