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Luther-Pop-Oratorium: Pirmasenser Bezirkskantor Croissant als Chordirigent auf der Bühne der SAP-Arena
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KULTUR | Kultur Regional
Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 14:46 Uhr
  "Luther, Luther, wer ist Luther?" Diese Frage stellen sich zwischen München und Hamburg, Pirmasens und Berlin viele tausend Sängerinnen und Sänger. In Regionalchören proben sie seit rund einem Jahr für das Luther-Pop-Oratorium aus der Feder von Michael Kunze und Dieter Falk, das im 500. Jubiläumsjahr der Reformation durch die Republik tourt. Der eingängige Fragesatz leitet auch den ersten Einsatz der mehr als 2.000 Projektsänger aus Baden und der Pfalz ein, die das stimmgewaltige Werk zusammen mit einem Symphonie-Orchester, einer Rockband und zahlreichen Musicalstars am 11. Februar auf die Bühne der Mannheimer SAP-Arena bringen.

Dirigiert werden sie von einem Pfälzer Vollblutmusiker: Maurice Antoine Croissant, Bezirkskantor in Pirmasens und Popularmusikbeauftragter der pfälzischen Landeskirche. Er und sein badischer Kollege Achim Plagge sind neben dem Hauptdirigenten Heribert Freckler die Chordirigenten des von der Creativen Kirche veranstalteten Mega-Events.
Es wird eine der größten Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum in der Region. Lässt ihn Luther nachts überhaupt noch ruhig schlafen? Oder hat sich der Ohrwurm schon in seine Träume gebohrt? Er sei in "vorfreudiger Anspannung", so der studierte Kirchenmusiker. Oft habe er nicht die Gelegenheit, so viele Sängerinnen und Sänger zu dirigieren. Der 42-Jährige, der schon beim Vorgänger-Opus des Erfolgsduos Falk/Kunze "Die zehn Gebote" mit dirigiert hat und neben der Bezirkskantorei mehrere Chöre und Ensembles leitet, ist begeistert von dem Enthusiasmus, den er bei den Proben für das Pop-Oratorium erlebt habe. Bis Ende Januar proben die Laien-Sänger aus der pfälzischen und der badischen Landeskirche im kleinen Kreis. Neben Pirmasens und vielen anderen Orten hat sich auch in Speyer ein Projektchor unter der Leitung von Thomas Borchers, Theologischer Referent im Landeskirchenrat, zusammengefunden. Am 28. Januar findet die Hauptprobe in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle statt und zwei Wochen später stehen die Musiker auf der gleichen Bühne wie vor ihnen schon Pop- und Rocklegenden wie etwa Joe Cocker.

Biblische Wahrheit im Musical-Sound

Das "Projekt der tausend Stimmen", wie das Pop-Oratorium auch genannt wird, erzählt von Luthers Ringen um die biblische Wahrheit und seinem Kampf gegen Obrigkeit und Kirche. Es konzentriert sich dabei auf den Reichstag in Worms 1521 und arbeitet mit Rückblenden und Ausblicken auf das Leben des Reformators. Thematisch steht jedoch vor allem die Wirkung des Reformators auf die heutige Zeit im Mittelpunkt: "Luthers Thesenanschlag ist ein Wendepunkt der Geschichte. Wir können die Bedeutung seines mutigen Eintretens für die Freiheit des Denkens kaum überschätzen. Das Pop-Oratorium bringt das neu auf die Bühne und in die Herzen der Menschen", betont Komponist Dieter Falk. Begeistert von dem Projekt ist auch der für Kirchenmusik zuständige Dezernent der pfälzischen Landeskirche, Oberkirchenrat Manfred Sutter: "In unserer Landeskirche singen und musizieren 12.500 Menschen zur Ehre Gottes. Und die Zahl steigt. Dass dabei gerockt und gejazzt, getrommelt und gepfiffen wird, dass Gospels erklingen und die Herzen bezwingen, erfüllt mich mit großer Freude." Veranstalter des Chorevents sind die Stiftung Creative Kirche in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), den Evangelischen Landeskirchen und weiteren Partnern. Schirmherren des Gesamtprojekts sind Margot Käßmann, die auch Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017 ist, und der Kabarettist Eckart von Hirschhausen. (spa/Foto:privat)
 

 

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