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Porträt des Flussufers und seiner Vegetation im Winter: Jessen Oestergaard zeigt Bilder, die am Rheinufer bei Speyer entstanden sind
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KULTUR | Kultur Regional
Mittwoch, den 08. März 2017 um 12:45 Uhr
In der Rathausgalerie in Hirschberg an der Weinstraße sind ab Freitag auch Bilder zu sehen, die am Rheinufer bei Speyer entstanden sind. Jessen Oestergaard hat die Sofortbildkamera wieder für sich entdeckt und arbeitet mit Trennbildfilmen. Er interessiert sich aber nicht für das Positiv, das Sofortbild, sondern für das, was der gewöhnliche Nutzer wegwirft, das Negativ. Der Fotograf macht Bilder mit alten, mitunter fehlerhaften Sofortbildkameras, die er auf Flohmärkten entdeckt, scannt nach der Belichtung das Negativ, kehrt die Farben um (aus schwarz wird weiss und umgekehrt), vergrößert die Bilder und druckt sie aus.

Die großformatigen Schwarz-Weiss-Bilder sind unscharf und unperfekt, was noch dadurch verstärkt wird, dass Oestergaard Fingerabdrücke auf seinen Negativen hinterlässt oder mal ein Blatt auf das Negativ drückt, das auch im Abzug zu sehen ist. Oestergaard geht es um das "Ursehen", das sich im Material widerspiegelt. Der Künstler, dem die Sofortbildfotografie eine willkommene Abwechslung zu seiner Tätigkeit als Fotograf ist, zeigt Motive, die an einem Gewässer entstanden sind. Wer den Einladungsflyer betrachtet, entdeckt die markante Baumreihe am linksrheinischen Ufer bei Speyer, die auf einem anderem Bild im Hintergrund auch zu erkennen sind. Auch das Ufergehölz mit seinen in den Fluss hereinragenden Blattwerk oder das Wirrwarr an Hölzern bildet der Schwetzinger ab.   
Ihm gegenüber befinden sich Cesare Marcottos Kunstwerke und Skulpturen. Die abstrakten Gemälde des Pfälzer Künstlers sind in Schüttechnik entstanden. Die Farbe wird auf die Leinwand, die am Boden liegt, geschleudert. Bei den kleinen Formaten verteilt der Künstler die Farben auch mit einem breiten Pinselstrich auf die Leinwand. Es entstehen beeindruckende Farbnuancen und Farbverläufe. Der Künstler benutzt ausschliesslich Erdfarben. Die Skulpturen ähneln Figuren aus der griechischen Mythologie wie Pan, Orpheus, Chronos, Phönix und Venus. Die Keramiken sind in der japanischen Technik des Rakubrandes entstanden, der Pegasus ist ein Beton-Objekt, für filigranere Arbeiten wie Flügel benutzt Marcotto Silikon, Ton oder Wachs, Die Skulpturen sind mit Bronze patiniert, ein Belag, der nach einer chemischen Reaktion entsteht. In das Werk der beiden Künstler führt am Freitag, 10. März ab 19 Uhr die Kunsthistorikerin Dr. Kristina Hoge ein. Peer Findeisen spielt Klavierstücke. Eine Führung und ein Künstlergespräch findet am 26. März um 11 Uhr statt, eine Lesung der beiden Künstler zu ihren Werken ist am Sonntag, 7. Mai um 11 Uhr. Beide Künstler sind auch literarisch begabt und flankieren ihre Kunstwerke mit eigenen Texten. Die Ausstellung in der Rathausgalerie Hirschberg, Großsachsener Straße 14 in Hirschberg ist dort montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 8 bis 15 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr zu sehen. Die Ausstellung endet am 7, Mai 2017. (chs/Foto:chs)
 

 

 

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