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Chawwerusch Theater Herxheim lässt Anfänge des Bistums Speyer wieder lebendig werden
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KULTUR | Kultur Regional
Dienstag, den 21. März 2017 um 11:00 Uhr
An Pfingsten feiert das Bistum Speyer das 200-jährige Bestehen seiner Neugründung, ein markantes Ereignis für die politische und kirchliche Geschichte im deutschen Südwesten, dem in den nächsten Jahren weitere 200-Jahresfeiern in den Bistümern Freiburg und Rottenburg-Stuttgart folgen werden. Um auf anschauliche die Anfänge ins Gedächtnis zu rufen, hat das Bistum Speyer ein Theaterstück in Auftrag gegeben. Das Werk "Wer die Wahrheit tut – Scheidewege des neuen Bistums" des Chawwerusch Theaters aus Herxheim lässt die Menschen in der Pfalz ein Stück ihrer Geschichte wieder lebendig werden.

Zugleich behandelt das Stück die zeitlose Frage, nach dem richtigen Weg der Christen in der Welt: Der Weg privater Frömmigkeit? Der Weg der praktischen Nächstenliebe? Der Weg der politischen Umgestaltung ?

Worum geht es in dem Theaterstück?
1817 liegt der Speyerer Dom in Trümmern und der bayrische Löwe hat es sich in der Pfalz gemütlich gemacht. Eine unruhige Zeit voller gesellschaftlicher und politischer Veränderungen hat nicht nur den revolutionären Geist in einigen Menschen geweckt, sondern viele auch in tiefe Verunsicherung und in materielle Not gestürzt.
Da wird Nikolaus von Weis der neue Bischof zu Speyer. Er will es gut machen, ein guter Hirte für die Menschen und ein erfolgreicher Kämpfer für die Kirche sein. Für die große Aufgabe des Wiederaufbaus des Bistums bekommt er Unterstützung von ganz unterschiedlichen Zeitgenossen: Da ist der heißblütige Franz Tafel, charismatischer Pfarrer in Zweibrücken. Im Kampf um mehr Gerechtigkeit und bessere Verhältnisse setzt er lieber auf die politischen Kräfte des Vormärz’ als auf die der katholischen Kirche. Das kann sein sanftmütiger Amtsbruder Josef Nardini in Pirmasens gar nicht verstehen. Wie Bischof Weis ist er ein treuer Diener seiner Kirche, aber auch er ist entsetzt, wenn die einfachen Schuhmacher seiner Stadt im Wald wildern müssen, damit ihre Familien nicht verhungern und dafür auch noch von der Obrigkeit ins Gefängnis gesteckt werden. Er gründet den mildtätigen Orden der armen Franziskanerinnen, in dem sich Agathe und Katharina liebevoll um Kranke und Hungernde kümmern. Die beiden unterschiedlichen Frauen verbindet eine pragmatische Herangehensweise und große Einsatzbereitschaft. Und die sind auch nötig, um bei ihrem" Bischof oder ihrem Pfarrer den Blick auf das Wesentliche lenken zu lassen. Das Theaterstück "Wer die Wahrheit tut" wird vom 12. Mai bis zum 10. Juni an insgesamt 11 Ort in der Pfalz und im Saarpfalzkreis gezeigt.
 

 

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