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Offener Brief von Eberhard Spitzer an den Oberbürgermeister zum Thema Trauerhalle
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LESERMEINUNGEN | LESERBRIEFE
Dienstag, den 26. April 2016 um 12:20 Uhr

Der Speyerer Künstler Eberhard Spitzer macht in einem offenen Brief Vorschläge zur neuen Ausgestaltung der Trauerhalle auf dem Friedhof:

"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Eger,
schon im Jahr 2000, habe ich eine Diskussion um die Trauerhalle auf dem Speyerer Friedhof angestoßen. Der von dem Münchener Architekten Prof. Voit 1931 errichtete Bau gehört zu den ältesten Leichenhallen in Deutschland. Schon damals habe ich die Spuren der teilweise konzeptionslosen Sanierungsarbeiten reklamiert, die die klare Sachlichkeit im Bauhausstil überdecken. Fazit aus dieser Diskussion: Es wird in Zukunft darauf geachtet, bei allen Renovierungsarbeiten wieder auf den damaligen Bauhausstil und die Ausstrahlung des Gebäudes zurückzuführen.  Heute geht es mir wieder um das Freskogemälde des Kunstmalers Hanns Fay an der Stirnseite der Halle über dem Aufbahrungsplatz. Hier ist der auferstehende Christus, verehrt von 2 Engeln, dargestellt. Wir leben in einer multikulturellen, pluralistischen Welt mit vielen Religionsgemeinschaften und auch mit immer mehr Atheisten. Daher könnte dieses Kunstwerk für mache Trauernden ein Problem darstellen.
Ich könnte mir vorstellen, an der Stirnseite eine ferngesteuerte, weiße Projektionsrolle von der Decke bis zum Boden ein- oder auszufahren (Beispiel wie Stadtratssitzungssaal). Ein Projektor könnte Botschaften oder Bilder auflichten und somit die Trauerhalle den jeweiligen Bedürfnissen anpassen. Auch aufgezeichnete Ansprachen oder Filme des Verstorbenen, oder auch Angehörigen und Freunden, wären möglich.
Die Stadt Speyer und Friedhofsverwaltung machen sich ja seit langer Zeit immer wieder Gedanken über neue Formen von Beerdigungen und auch über die finanzielle Sicherung des Speyerer Friedhofes. Dazu würde eben meiner Meinung nach auch das Überdenken der Leichenhalle gehören. Eine solche spezielle Form von „Beerdigungskultur“ wäre auch mit Sicherheit ein riesen Vorteil gegenüber Waldbestattungen.
Da die Stadt kein Geld hat, könnte man ein Spendenkonto zu Finanzierung dieses Vorhabens einrichten. Diese Gedanken möchte ich auch gerne in die Öffentlichkeit zur Diskussion stellen. Vielleicht könnten Sie diese Vorschläge in einen städtischen Ausschuss zur Aussprache bringen. Zeitgleich geht dieser Brief auch an die CDU-Fraktion und als offener Brief an die Presse.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen. Zu Gesprächen stehe ich gerne bereit."

 

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