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LESERMEINUNG: Rosi Klaholz: “Die Kulturstadt Speyer auf dem Weg ins Chaos!
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LESERMEINUNGEN | LESERBRIEFE
Mittwoch, den 07. September 2016 um 09:21 Uhr
In einem Leserbrief äußert sich Rosi Klaholz aus Speyer zum Geschehen um das Flugplatzfest: "Wir sind schon lange große Fans der Stadt Speyer und freuen uns sicher mit vielen anderen Bürgern und Besuchern über die Vielfältigkeit der kulturellen und festlichen Veranstaltungen. Was sich aber inzwischen in unmittelbarer Nähe des Domes und näherer Umgebung abspielt, ist mit einfachen Worten nicht so leicht widerzugeben. Wurden doch in der 34. und 35. Kalenderwoche im August, die Nerven der Bevölkerung von morgens bis spät Abends auf eine harte Probe gestellt. Fast im Fünf-Minuten-Takt kreisten die Hubschrauber, Motorflugzeugen und  andere  Flugkörper über die Köpfe der Menschen, die  Ruhe und Entspannung suchen.

Das Wochenende war dann jedoch der absolute Höhepunkt. Für die Flugschau wurde ja schon in der ganzen Woche mächtig geprobt, es gab sogar einen Absturz mit Todesfolge, wobei man nur von Glück reden kann, dass nicht viel schlimmeres passierte, schließlich lagern im Umkreis des Flughafens hoch gefährliche Chemikalien und andere explosive  Stoffe.  Trotzdem wurde die Genehmigung dieser gemeinsamen Veranstaltungen erteilt und es hat wohl niemanden groß interessiert, das gleichzeitig das "Mittelalterliche Spektalulum" mit  großem Besucherandrang, sehr viele Touristen an der Rheinpromenade, das Schwimmbad gut besucht, das Technikmuseum mit vielen Besuchern, die Stadt und der Park immer gut  besucht ist und alle Menschen in diesem Umkreis in höchster Gefahr waren.  Viele Menschen habe ich getroffen und ihre entsetzten Gesichter gesehen, wenn wieder diese schwere und fürchterlich laute alte Maschine (die genaue Bezeichnung kann ich nicht  sagen) über die Köpfe zur Landung ansetzte. Kaum über die Baumgipfel im Dompark flog sie Richtung Flugplatz und man mag sich garnicht vorstellen, was passieren würde, falls der Start und die Landung einmal schief geht. Die unmittelbare Nähe zum Atomkraftwerk Phillipsburg und die gefüllten Tanks im Hafen, dazu die Container auf der Schiene,  was immer sich darin befindet, kann einen nicht mehr ruhig schlafen lassen. Von den giftigen  Rückständen der Flugmotoren, welche auf uns niedergehen und wir einatmen und ertragen  müssen, ganz zu schweigen!  Einen richtigen Schock bekamen wir allerdings dann, als am Sonntagnachmittag  zwei Formationen, je 3 Flugzeuge, ganz dicht beisammen, über unsere Köpfe flogen. Sofort war das Bild von der schweren Katastrophe in Ramstein  1988 wieder vor unseren Augen.   Wer übernimmt denn da die Verantwortung falls es zu so einem Unglück kommt, ist es dann genau wie bei der Love¬Parade in Duisburg, wo sich alle gegenseitig die Schuld zuweisen? Den Toten und  schwer verletzten Menschen wird man hier nicht gerecht.   Niemand kann sich so etwas wünschen, zumal es keinen plausiblen oder überhaupt  einen Grund, für diese absolut unnötige Veranstaltung geben kann.   Wir sind doch wirklich genug von vielen Schreckensmeldungen umgeben und müssen nicht noch freiwillig dieses Fiasko erleben. Muss denn wirklich erst etwas passieren, wie schon so  oft, bevor man handelt?  Daher möchte ich alle Mitbürger zum Protest gegen diese Unsinnigkeit solcher Veranstaltungen aufrufen! Sei es schriftlich an den OB Speyer oder an die  Kommunalpolitiker der Stadt, welcher Partei auch immer.   Sie wollen und haben ja unsere Stimmen bekommen und versprochen sich für ihre  Bürger  einzusetzen.” 
Hinweis: Die in Leserbriefen geäußerten Meinungen decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

 

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