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Ortsvereinsvorsitzender Winfried Müller plädiert für angemessene Hundefreilaufwiese in Speyer – Ausgewiesene Flächen am Eselsdamm und im Woogbachtal unzureichend
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LESERMEINUNGEN | LESERBRIEFE
Donnerstag, den 20. Oktober 2016 um 09:45 Uhr
Der Hundebesitzer und Vorsitzende des Ortsvereins der SPD Speyer-Nord, Winfried Müller, vermisst  noch immer eine richtige Hundefreilaufwiese in Speyer. Bereits im letzten Jahr fand auf seine Einladung , eine Ortsbegehung zu dem Projekt "Hundefreilaufwiese in Speyer" statt. In einem Leserbrief an DURCHBLICK/speyer-aktuell plädiert Müller für zwei weitere ausgewisene Flächen zur Lösung des Problems.

" Bei der Begehung man zunächst die zwei ausgewiesenen Hundewiesen in Speyer am Eselsdamm und im Woogbachtal in Augenschein. Die am Eselsdamm durch eine entsprechende Beschilderung ausgewiesene Hundewiese weist keine Einzäunung auf und wird von den Hundebesitzerinnen und -besitzern vornehmlich als Hundeklo genutzt. Seinem Hund hier einen freien Auslauf mit Rennen und Toben mit seinen Artgenossen zu gewähren, ist zudem aufgrund der unmittelbaren Lage neben dem Eselsdamm mit intensivem Straßenverkehr äußerst gefährlich. Kaum anders verhält es sich im Hinblick auf die im Rahmen der Renaturierung des Woogbachtals angelegte Hundewiese direkt neben der Brücke beim Bach zur Woogbach-Grundschule. Zum einen stellt sich diese Hundewiese flächenmäßig als sehr klein dar, zum anderen wurde zum Bach hin die Hundewiese offen belassen, sodass ein Ausbüxen oder Weglaufen der Hunde möglich ist.
Hundefreund Winfried Müller stellt sich für Speyer eine richtige Hundefreilaufwiese nach dem Vorbild der Gemeinde Ketsch vor. Dort ist eine Initiative von Hundebesitzern an die Gemeinde herangetreten. Man hat schließlich im Einvernehmen mit der Verwaltung ein Grundstück außerhalb der Wohnbebauung, das sogar eingezäunt war, am Rande des Industriegebietes für eine Hundefreilaufwiese gefunden. Es handelt sich um die große Versickerungsgrube der Aldi-Zentrale. Der Konzern stellte das Grundstück großzügig zur Verfügung und sorgte sogar für einen zweiten Zugang im Süden des Geländes. Die Gemeinde hat zusätzlich einen Parkplatz angelegt und den Weg zum Parkplatz ausgeschildert. Auch für die Hundetoiletten kam die Gemeinde auf, während der Bauhof zusammen mit der „Initiative Hundebesitzer“  das Gelände hegt und pflegt.

Müller ist sich mit seinem Parteikollegen Wolfang Seiler (Vorsitzender des SPD Ortsvereins Speyer-West/Erlich) einig, dass sich auch die Situation im Stadtgebiet von Speyer durch die Einrichtung einer solchen Hundefreilaufwiese merklich entspannen würde. Auf einer Hundefreilaufwiese können die Hunde soziale Kontakte untereinander knüpfen, ohne angeleint zu sein, was insbesondere für Hunde, die mit Angstzuständen zu kämpfen zu haben, besonders wichtig ist. Dies hat sowohl positiven Einfluss auf das Verhalten der Hunde ihren Artgenossen gegenüber, als auch gegenüber dem Menschen. Als geeignetes Gelände dafür erachten die beiden Kommunalpolitiker Seiler und Müller das mittlerweile stillgelegte Fußballgelände des früheren Vereins Schwarz-Weiß Speyer. Die Gedanken gehen dahin, den Fußballplatz, der näher zu der im Speyerer Volksmund als "NATO-Straße" bezeichneten Straße liegt, einzuzäunen und dort eine Hundefreilaufwiese einzurichten. Zwar hat sich auf der anderen Seite der Straße eine Hundefreilaufszene entwickelt,  die jedoch den Unmut von Naturschützern auf den Plan ruft. Es geht nicht darum, diese Hundebesitzer in die Ecke zu stellen und zu sagen, dass dürfe nicht sein, sondern darum, eine legale und von der kommunalen Verwaltung legitimierte Möglichkeit, zu schaffen, Hunde frei laufen lassen zu können.
Im Rahmen der heißen Sommertage mit Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad Celsius wurde unter den Speyerer Hundebesitzern zudem der Ruf nach einem Hundestrand laut. Auch dieses Projekt würde zu einer merklichen Entspannung im Stadtgebiet von Speyer führen, da  Hundebesitzer und -innen an Badeseen unerwünscht sind. Auch hierbei kommt es immer wieder zu Konflikten, wenn der Hundehalter seinem Vierbeiner ebenfalls eine Abkühlung gönnen möchte. Bei der Idee  "Hundestrand" gehen die Vorstellungen von Müller und Seiler in Richtung Ostufer des Binsfeldsees. Die beiden Kommunalpolitiker sind bemüht diese zwei Projekte voranzutreiben. Sie haben insofern auch schon Kontakt zur Stadtverwaltung hergestellt. Demnach ist geplant, einen weiteren Ortstermin unter Beteiligung möglichst vieler Hundebesitzer und -besitzerinnen durchzuführen.

Wer die beiden Projekte unterstützen möchte kann sich bei Winfried Müller unter der Festnetznummer 06232/990 1371 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. melden. Erbeten wird die Angabe des Vor- und Zunamens sowie eine Kontaktmöglichkeit in Form einer Telefon- oder Handynummer beziehungsweise einer E-Mail Adresse. Damit sollen Befürworter/-innen der beiden Projekte gewonnen werden.
 

 

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