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Serie "Die Menschen hinter sportlichen Erfolgen": "Jeder Schlag ist anders" - RGS-Leistungstrainer Martin Gärtner möchte junge Menschen aufs Leben vorbereiten
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LEBEN | MENSCHEN
Donnerstag, den 11. September 2014 um 20:13 Uhr
Von Klaus Stein
"Speyer ist eine Stadt des Sports", wird die Stadtspitze nicht müde zu betonen. Da ist auch einiges dran, das sich nicht nur darin ausdrückt, dass die Domstadt 2008 den Titel als "Deutschlands aktivste Stadt" gewann. Auch im Bereich des Leistungssports hat die 50.000 Einwohner-Stadt verhältnismäßig viel zu bieten: aktuell
Erstligamannschaften im Frauen-Judo und Gewichtheben, Zweitligateams im Frauen- und Männerbasketball sowie Judo. Nicht zu vergessen einige Regionalligamannschaften. Hinzu kommen Nationalkaderathletinnen und -athleten im Rudern und Gewichtheben. speyer-aktuell wird in den kommenden Wochen die Menschen vorstellen, die hinter diesen Erfolgen stecken.

"Wir fahren rückwärts, das unterscheidet unseren Sport vom Kanufahren." Der das sagt, ist Martin Gärtner, der für den Leistungssport zuständige Trainer der Rudergesellschaft Speyer (RGS). Der 49-jährige Diplomingenieur für Nachrichtentechnik ist hauptberuflich im Bereich erneuerbare Energien unterwegs. Gärtner ist seit 1978 aktiver Ruderer und immer noch erfolgreich im Masters-Bereich. Mit dem Achter seines Vereins, der Sieger bei den World Masters wurde, gehört er der Speyerer Mannschaft des Jahres 2013 an. "Ich habe immer noch Spaß am Rudern, denn jeder Schlag ist anders, man kann sich ständig weiterentwickeln." Deshalb bleibe Rudersport ein Leben lang interessant und spannend. Zwar seien die Grundzüge der insgesamt komplexen Bewegungsabläufe recht schnell zu lernen, aber wegen der Komplexität könne man immer noch dazu lernen - eine Grundvoraussetzung für den sportlichen Erfolg. Neben Techniktraining werde auch viel mit den Hanteln im Kraftbereich gearbeitet. Das professionelle Krafttraining habe Günther Weller, Vater des Gewichtheber-Weltmeisters und Olympiasiegers Ronny Weller, ihnen beigebracht: "Hier haben wir ein hohes Niveau", ist sich Gärtner sicher.
"Ich möchte junge Menschen aufs Leben vorbereiten", gibt Martin Gärtner über seine Motivation preis und er fügt hinzu: "Wer Rudern richtig lernt, profitiert fürs ganze Leben." Er werde Teil der Ruderfamilien, bei der es keine soziale Schranken gebe. Meinungen, Rudern sei eine elitäre Sportart, hält er für Vorurteile.
Natürlich wolle er als Trainer auch sportliche Erfolge erreichen: "Ich habe gezeigt, dass ich junge Menschen ganz nach vorne bringen kann bis zur internationalen Ebene", so Gärtner selbstbewusst. Voraussetzung sei neben der Veranlagung zum Rudern auch der Wille zur Leistung. Als Beispiel nannte er seine Top-Athletin Alicia Bohn. Die aktuelle Deutsche Jugendmeisterin U17 hatte in diesem Sommer ihren ersten Einsatz im Nationaltrikot beim "Baltic-Cup". Aber auch Elias Dreismickenbecker, der an der U23-Weltmeisterschaft teilnahm, oder Julia Hoffmann zählen zu den hoffnungsvollen RGS-Eigengewächsen.
Gärtner weist auch gerne darauf hin, dass die Kühner-Zwillinge, ehemalige Weltmeister und Olympiateilnehmer, das Rudern bei der RGS gelernt hätten.
Neben der Kooperation mit Schulen sei die Mundpropaganda "ein großes Pfund", damit sich Jugendliche für den Sport interessierten: "Wenn jemand begeistert ist, dann steckt er damit andere an." Allerdings sei es erst ab 13 sinnvoll, mit dem Rudern anzufangen. Vorher sollte ein Junge oder Mädchen schon Leistungssport getrieben haben, ganz egal welchen.
"Ich sehe mich als Zuarbeiter", sagt Martin Gärtner mit Blick auf den Status der RGS als Satellitenstandort des Olympiastützpunkts Hessen in Frankfurt. Er verschweigt auch nicht, dass er Teil eines Trainerstabes im Verein ist. Beispielsweise kümmere sich Tim Lauer um die Anfänger im Bereich Kinder- und Junioren und David Gärtner betreue die C-Junioren/Innen.
Info: http://rg-speyer.de

 

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