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QueerNet Rheinland Pfalz fordert Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare
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LEBEN | MENSCHEN
Mittwoch, den 03. Juni 2015 um 10:24 Uhr
Als Netzwerk der lesbisch, schwulen, Bi, inter- und transgeschlechtlichen Gruppen und Vereine in Rheinland-Pfalz spricht sich QueerNet für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare aus. Das "Ja" der Iren zur Homo-Ehe entfachte auch in Deutschland wieder die Debatte zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Das Bundesverfassungsgericht hatte bereits den Weg bereitet, die eingetragene Lebenspartnerschaft der Ehe gleichzustellen. Schwule und Lesben leben in Familien, haben Kinder, engagieren sich in Vereinen und setzen sich für gesellschaftliche Belange ein. Etwa zwei Duittel der deutschen Bevölkerung befürworten die rechtliche Gleichstellung für Schwule und Lesben, auch die Mehrheit der CDU Wähler denkt so.

"Ehe und Familie stehen unter besonderem Schutz des Staates" Dieser Artikel (6) des Grundgesetzes gilt für alle Paare,unabhängig von ihrer sexuellen Identität. Gleichzeitig könnte eine weitere absurde Regel und ein damit verbundenes, häufiges Zwangsouting abgeschafft werden. Führt in einer bestehenden Ehe ein transgeschlechtlicher Mensch eine Personenstandsänderung durch, so wird trotzdem der Namen in der Heiratsurkunde nicht geändert.Nach Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare wären diese Personen nicht weiter davon betroffen, bei jeder Vorlage der Heiratsurkunde, ein Zwangsouting zu erfahren. Russland führte ein Verbot der "Homosexuellen-Propaganda" ein und verschärfte damit die Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Trans*Personen in Russland. Die Hasstiraden des ungarischen Kulturbeauftragten Imre Kerényi gegen die "Lobby der Schwuchteln" im Vorjahr zeugen von der offenen Diskriminierung von Schwulen und Lesben in Ungarn. Die Initiative der besorgten Eltern in Baden-Württemberg diffamiert Homosexuelle und fordert den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Das klare Ja der Iren, die Heirat des luxemburgischen Ministerpräsidenten Xavier Bettel und der Beschluss des finnischen Parlaments zur gleichgeschlechtlichen Ehe, zeugen von dem offensichtlichen Wandel außerhalb Deutschlands. Das Netzwerk QueerNet fordert deshalb die Landesregierung auf, eine Gesetz zur Öffnung der Ehe im Bundesrat vorzulegen, wie sie es 2013 mit Erfolg getan hat mit der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Personen durch Ergänzung von § 1353 BGB. (spa)

 

 

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