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Speyer: Eger erteilt bei Neujahrsempfang der Stadt Hass, Aggression, Neid und Missgunst eine Absage - Rede für OB-Wahlkampf missbraucht
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AKTUELLES | NEUE MELDUNGEN
Samstag, den 13. Januar 2018 um 20:08 Uhr

"Ich habe ihnen heute viel aufgezählt", ordnete Oberbürgermeister Hansjörg Eger seine Rede zum Neujahrsempfang der Stadt Speyer 2018 am Freitagabend in der Stadthalle selbst ein. Tatsächlich war diese recht lange Ansprache eine Aufzählung von Ereignissen in der Kommunalpolitik im vergangenen Jahr, übderf die hinlänglich berichtet wurde. Eger nannte das Bausteine, die Speyer zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität im Land machen soll. Dass er mit seiner Aufforderung am Ende seiner Rede, ihn für weitere acht Jahren weiter machen zu lassen, diese Veranstaltung der Stadt für seinen persönlichen OB-Wahlkampf missbrauchte - man kann durchaus von so etwas wie Amtsmissbrauch sprechen - hinterließ bei zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen schalen Geschmack.

Na ja, so viele Besucher wie in der Vergangenheit, als den launigen und unterhaltsamen Reden eines Werner Schineller etwa doppelt so viele Menschen lauschten, waren nicht gekommen. Waren damals die Stadthalle und das Foyer proppenvoll, wurden die immer größer werdenden Lücken heuer dadurch kaschiert, dass ein Teil des Stadthallensaals bestuhlt worden war.
"Ich hatte gedacht, dass wir heute etwas Neues präsentiert bekommen, aber es war die gleiche langweilige Rede wie in den zurückliegenden Jahren auch", brachte ein prominenter Speyerer seine Enttäuschung zum Ausdruck. Wie gesagt war es so etwas wie der Tätigkeitsbericht eines Vereinsvorsitzenden bei der Jahreshauptversammlung, dem jeglicher Esprit und auch die Zukunftsperspektive fehlte. Nicht fehlen durfte der Hinweis darauf, dass er ja Jurist sei, was immer er damit auch ausdrücken mag.
Voll unterschreiben kann man seinen Appell an den Bürgersinn und die Absage an Fremdenfeindlichkeit und rechte Hetze: "Wir dürfen uns nicht anstecken lassen von Hass und Aggression, von Neid und Missgunst. Und selbstverständlich müssen wir Kriminelle und geistige Brandstifter zur Rechenschaft ziehen." Speyer müsse ein Ort bleiben, an dem die Menschenwürde respektiert werde.
Die Spendenaktion anlässlich des Neujahrsempfangs war diesmal zugunsten der "Aktion Stolpersteine", mit der an die ehemaligen jüdischen Mitbürger erinnert werden soll.
Die gesamte Rede wird in Kürze auf www.speyer.de zu lesen sein. (ks/Fotos: ks)
 

 

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