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Live-Interview: Harald Stein trifft Simple Minds-Sänger Jim Kerr bei RPR 1
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LEBEN | MENSCHEN
Donnerstag, den 13. Mai 2010 um 10:35 Uhr

Zu einem Presse-Exclusiv-Interview traf speyer-aktuellMitarbeiter Harald Stein den Sänger der Gruppe "Simple Minds", Jim Kerr, beim größten rheinland-pfälzischen Radiosender RPR.

Harald Stein: Hallo Jim, im letzten Jahr habe ich Simple Minds in Neuwied gesehen ich wurde vom SWR eingeladen. Kannst Du Dich noch an dieses Open-Air-Konzert erinnern?
Jim Kerr: Das war doch eine Radio- und Fernsehaufzeichnung. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Wir spielten an diesem Abend mit A-HA. Die Bühne wurde vor einem Schloss aufgebaut. Eine fantastische Kulisse. Alles verlief optimal und wir hatten tolles Wetter.

Harald Stein: Nach über 30 Jahren Simple Minds wandelst Du das erste Mal auf Solopfaden. Im Mai wird Deine erste CD „LOSTBOY! A.K.A JIM KERR“ veröffentlicht. Ist das auch das Ende von Simple Minds?
Jim Kerr: Nein, auf keinen Fall. Simple Minds wird es weiterhin geben. Ich werde mein Soloprojekt in den Pausen von Simple Minds durchführen. Im Sommer touren wir mit der Band durch Europa. Einige Gastspiele haben wir auch in Deutschland. Ich glaube auch hier in der Nähe sind wir wieder zu hören. Du bist schon jetzt gern eingeladen.

Harald Stein: Das stimmt. Im August geben Simple Minds ein Open-Air-Konzert in Schwetzingen und ich komme gern. Wie bist Du auf die Idee gekommen, diese CD aufzunehmen?
Jim Kerr: Im letzten Jahr produzierten wir „Graffiti Soul“ und ich hatte noch so viel Potenzial an guter Musik die aber für Simple Minds nicht geeignet war. Da entschloss ich mich für dieses Soloprojekt.

Harald Stein: Was verbindet Dich mit dem Titel „Lostboy“? Warst Du auch ein verlorener Junge?
Jim Kerr: Als ich 18 Jahre alt war fühlte ich mich verloren. Auf der einen Seite bist du kein Kind mehr, auf der anderen Seite aber noch kein Mann. Das ist die schwierige Zeit der Pubertät. Mein Sohn ist gerade 18 Jahre alt und ich sehe bei ihm einige Parallelen zu meinem damaligen Leben. Ein wenig „Lostboy“ steckt auch heute noch in mir und das möchte ich nicht verlieren.

Harald Stein: Eine Auskopplung aus Deiner Solo-CD gibt es bereits. Wieso ausgerechnet „Shadowland“?
Jim Kerr: Bei „Shadowland“ geht es darum, nach über 30 Jahren Simple Minds eigene Träume zu realisieren. Das trifft genau auf mich zu, denn ich habe meinen Traum vom Soloprojekt verwirklicht.

Harald Stein: Gibt es einen Unterschied zwischen „Lostboy - Jim Kerr“ und Simple Minds?
Jim Kerr: Das ist ganz schnell erklärt. Die meisten Songs von Simple Minds wurden von unserem Gitarristen Charlie Burchill geschrieben und die von „Lostboy“  nicht. Weitere Unterschiede möchte ich jetzt nicht nennen.

Harald Stein: Hat „Lostboy“ für Dich einen größeren Wert als Simple Minds?
Jim Kerr: Beides läuft für mich parallel. „Lostboy“ ist eine junge Pflanze die noch viel Pflege braucht um zu wachsen.

Harald Stein: Wird es eine zweite CD von Dir geben?
Jim Kerr: Ich bin manchmal ein Workaholic. Ich habe so viele Songs schon geschrieben, da wird es bestimmt eine zweite CD geben. Es wird aber auch eine neue CD von Simple Minds geben.

Harald Stein: Du bist Hotelbesitzer in Italien. Wann spielst Du Hotelier?
Jim Kerr: Mein Hotel ist nicht in Italien. Es ist in Taormina auf Sizilien. In den letzten Jahren hatte ich wenig Zeit um mich dort aufzuhalten. Also, die Chance mich dort anzutreffen ist zurzeit sehr gering. Wenn ich aber mit meine Band in meinem Hotel bin, ist das für mich wie ein Jungbrunnen. Das ist eine ganz tolle Gegend und ich kann mich fantastisch regenerieren.

Harald Stein: Was waren für Dich die schönsten Momente mit Simple Minds?
Jim Kerr: Das klingt, als würde es diese Band nicht mehr geben. Jetzt aber Ernst! In über 30 Jahre Simple Minds-Geschichte gab es einige Highlights. Das Live Aid und die Mandela-Konzerte werde ich nie vergessen. Ich habe schon unzählige Konzerte gegeben, aber als ich das erste Mal auf der Bühne stand und Applaus bekam, das werde ich auch nie vergessen. Auch das erste Mal im Wembley Stadion zu spielen war ein Highlight in unserer Bandgeschichte.

Harald Stein: Jim, ich danke Dir für das Interview und wir sehen uns in Schwetzingen.

 

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