BECHER UND DIE GEGENWART

VIDEOS

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information
Stiftung für Ökologie und Demokratie ernennt Umweltministerin Höfken zur Ökologia 2017 - Lebensräume für Tiere und Pflanzen verbinden
Drucken
NATUR UND UMWELT | NATUR UND UMWELT
Mittwoch, den 25. Januar 2017 um 09:37 Uhr
Umweltministerin Ulrike Höfken ist am 24. Januar 2017 von der Stiftung für Ökologie und Demokratie zur "Ökologia 2017" ernannt worden. Höfken will in ihrem Jahr als Ökologia verstärkt dafür werben, Raum für Wildnis und Lebensräume für heimische Tiere und Pflanzen zuz schaffen und mit anderen Lebensräumen zu verbinden. "Rheinland-Pfalz ist artenreich, bunt und vielfältig. Wir wollen ein Netzwerk für die biologische Vielfalt spannen", so Höfken. Der neue Nationalpark Hunsrück-Hochwald gehöre ebenso dazu wie die Sicherung der Auwälder am Rhein, der Erhalt des Westwalls als Biotopverbund oder die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Biotopverbundes im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.

Durch Korridore und Trittsteine sollten die Lebensräume für Tiere und Pflanzen in unserer zerschnittenen Landschaft wieder durchgängig werden, erklärte die Ministerin. Ein Beispiel dieses Netzwerks für die biologische Vielfalt nannte Höfken auch die Naturschutzgroßprojekte "Hirtenwege" im Pfälzerwald und "Bänder des Lebens" in der Nationalparkregion, die maßgeblich vom Bundesamt für Naturschutz gefördert werden. "Damit werden  Wildtierwanderwege von der Mosel bis zu den Vogesen im Nachbarland Frankreich ausgebaut und so die Biodiversität grenzüberschreitend gesdichert. Davon profitierten nicht nur Luchs und Wildkatze.
Ministerin Höfken übernimmt das Amt der Ökologia von Professorin Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Jessel hatte ihre Amtszeit unter das Motto "Naturschutz in Deutschland – eine gesellschaftliche Aufgabe" gestellt. Daran will Ministerin Höfken in ihrer Amtszeit nahtlos anknüpfen. So sei der Nationalpark Hunsrück-Hochwald deutschlandweit der erste,  der nach einem intensiven Beteiligungsprozess und unter großer Zustimmung der Bevölkerung entstanden sei. Die konsequente Beteiligung könne beispielgebend auch für andere Naturschutz-Großprojekte in Deutschland sein, so Höfken.
Der Titel "Ökologia" wird seit 2001 verliehen und geht im jährlichen Wechsel an Frauen mit Ausstrahlung und ökologischer Kompetenz, die sich als Botschafterin für die Ökologie engagieren. "Wir freuen uns, dass im Jahr unseres 25-jährigen Bestehens die rheinland-pfälzische Umweltministerin unsere Berufung zur Ökologia angenommen hat", sagte der Vorsitzende der Stiftung, Hans-Joachim Ritter. (spa/Foto:privat)
 

 

 

Kommentare können erst nach einer Anmeldung auf unserer Seite abgegeben werden.
Neue Einträge werden erst nach Freischaltung sichtbar.