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Folge des Klimandels: Bernsteinschabe schafft Sprung über die Alpen und ist in der Pfalz angekommen
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NATUR UND UMWELT | NATUR UND UMWELT
Mittwoch, den 23. August 2017 um 23:27 Uhr
Nun ist sie auch in der Pfalz angekommen und tritt in diesem Sommer in Massen auf, die Bernsteinschabe. Eigentlich liegt die Heimt der kleinen, flugfähigen Krabbler mit ihren riesigen Fühlern, platten Körper und sechs Beinen südlich der Alpen. Inzwischen hat sie wohl dauerhaft - dank des Klimawandels - den Sprung über den Alpen-Hauptkamm nach Norden geschafft. Aber keine Angst: Zwar denkt man im ersten Augenblick, wenn man das Tier erblickt, sofort an die gefürchtete Deutsche Schabe (Blattella germanica,) gemeinhin  Kakerlake genannt, einen gefürchteten Schädling.

Wenn man die im Haus sichtet, ist meist der Kammerjäger gefragt, denn die Allesfresser können sich in Wohnungen, Geschäften und Ställen rasant vermehren und Krankheiten wie Salmonellen oder Tuberkulose übertragen.
Die Bernstein- oder Waldschabe (Ectobius vittiventris) hingegen ernährt sich von abgestorbenen Pflanzenteilen und überträgt keine Krankheiten, sind sich die Experten einig. Ihr Lebensraum sind Waldränder und Gärten. Selbt wenn sie sich einmal in die Wohnung verirrt, findet sie dort keine Nahrung und geht zugrunde. Trotzdem gibt es immer wieder besorgte Menschen, die den Kammerjäger anrufen und sich dort Rat holen. Oft ist die Reaktion der Hausbewohner auf eine Bernsteinschabe, sie mit der Zeitung oder einem Hausschuh zu erschlagen.
Biologen raten zu Gelassenheit im Umgang mit dem Neuankömmling. Bernsteinschaben lassen sich gut von ihren einheimischen Verweandten, den Kakerlaken, unterscheiden, denn diese können nicht fliegen und meiden das Licht. (ks/Foto: ks)
 

 

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