BECHER UND DIE GEGENWART

VIDEOS

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information
Umwelttipp im August: Bienen schützen
Drucken
NATUR UND UMWELT | NATUR UND UMWELT
Donnerstag, den 24. August 2017 um 16:25 Uhr
80 Prozent der einheimischen Blütenpflanzen sind auf die Bestäubung durch Insekten, wie Bienen, angewiesen. Aktuelle Studien belegen: Bienen leisten für den Menschen weltweit kostenlose wirtschaftliche Leistungen im Wert von rund 60 Milliarden Dollar. "Das ist eine enorme Leistung der zahlreichen Wildbienenarten und ein Grund unter vielen, warum Bienen geschützt werden müssen – auch zur Sicherung unserer Lebensgrundlage", sagte Umweltministerin Ulrike Höfken heute in Mainz. In Deutschland gibt es rund 560 Bienenarten. Eine davon ist die bekannte Honigbiene. Die vielen anderen Wildbienen, wie etwa zahlreiche Hummelarten, sind häufig eher unbekannt.

"Bienen sind heute in zunehmendem Maße gefährdet: Umweltgifte, die Industrialisierung der Landwirtschaft, fehlende Rückzugsorte in unserer zerschnittenen Landschaft oder eingeschleppt Schädlinge bedrohen viele Wildbienenarten", so Höfken.
Bereits kleine Maßnahmen können dabei unterstützen, das Bienensterben zu stoppen. Mit der richtigen Pflanzenauswahl ist zum Beispiel auch auf dem Balkon genug Platz für bienenfreundliche Nahrung. Die Auswahl an heimischen Pflanzen, wie etwa Sonnenblumen, Glockenblumen oder Salbei, ist groß. In dicht besiedelten Regionen kann auch durch "Urban Gardening" oder dem Anlegen von Blühstreifen eine wichtige Nahrungsgrundlage für Bienen geschaffen werden. Über den Programmteil "Rheinland-Pfalz blüht" der Aktion Grün fördert das Umweltministerium zum Beispiel die artenreiche Bepflanzung von öffentlichen Grünflächen. Erste Aussaattermine, wie in einem Weinberg bei Ingelheim oder im Mainzer Volkspark, haben in den letzten Wochen gemeinsam mit Verbandsvertretern und weiteren Partnern stattgefunden. Außerdem führt die Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz seit 2013 das Projekt "Aktion Bien" durch, um Schülerinnen und Schüler unter anderem für die Bedeutung von Bienen für unsere Nahrungsgrundlage zu sensibilisieren. Und auch die Gartenakademie Rheinland-Pfalz gibt bienenfreundliche Gartentipps.
Welche bienenfreundlichen Pflanzen es gibt und was jeder zum Schutz der Bienen beitragen kann, verrät der Umwelttipp "Bienen schützen" aus der Reihe "Umweltschutz im Alltag". Der Flyer und weitere Informationen sind abrufbar unter
www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de (spa/Foto: ks)

 

Kommentare können erst nach einer Anmeldung auf unserer Seite abgegeben werden.
Neue Einträge werden erst nach Freischaltung sichtbar.