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Stiftung für Ökologie und Demokratie: abwechslungsreiche Jubiläumsreise nach Salzburg und Wien
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REGIONAL | RHEIN-NECKAR-PFALZ
Mittwoch, den 08. November 2017 um 07:35 Uhr
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. in diesem Jahr veranstaltete die Stiftung eine einwöchige Bildungsreise nach Salzburg und Wien. Unser Nachbarland Österreich wurde wegen seiner Vorreiterrolle in Sachen Erneuerbare Energien ausgewählt. Mit dieser Bildungsreise wurden baugeschichtliche und kulturelle Eindrücke und der Reiz der Städte Salzburg und Wien mit energetischen, ökologischen und naturbezogenen Aspekten verbunden. So entstand in dieser Kombination ein einmaliges und besonders beeindruckendes Programm. Die Reiseleitung hatte der Stiftungsvorsitzende Hans-Joachim Ritter (Rülzheim) inne.

Erstes Reiseziel war die Mozartstadt Salzburg. Hier konnten die Teilnehmer/innen bei einem 3-stündigen Stadtrundgang die historische Innenstadt kennenlernen. Am nächsten Tag stand die Fahrt zum Pumpspeicherkraftwerk Kaprun im Salzburger Land auf dem Programm. Kaprun lockt mit einem einmaligen Zusammenspiel von Naturgewalten und technischen Glanzleistungen in schönster Alpenlandschaft. Das Wasserkraftwerk erstreckt sich über eine Fläche von 99,3 Quadratkilometer und erzeugt im Regeljahr 150,4 GWh Strom. 107 Meter ragt die Staumauer Mooser-Sperre fast senkrecht in die Höhe und biegt sich zugleich auf 494 Meter Länge zwischen den Felsen. Die Reiseteilnehmer der Stiftung konnten bei einer Staumauerführung sogar das Innenleben des Bauwerks kennenlernen. Am nächsten Tag ging es weiter nach Wien. Unterwegs in Rainbach fand eine Werksbesichtigung bei der Batterieherstellerfirma KREISEL-ELECTRIC statt. Das junge, aufstrebende Unternehmen stellt Batterien für Elektro-Fahrzeuge und für Heimspeicherlösungen her.
Das Hotel der Stiftungsreisegruppe befand sich im Wiener 1. Bezirk. Fußläufig waren somit viele Sehenswürdigkeiten erreichbar. Eine 4-stündige Stadtrundfahrt in Wien stand am 4. Tag auf dem Programm. Am Nachmittag brachte der Bus die Reiseteilnehmer zum Stadtentwicklungsprojekt "Aspern Smart City" am Rande der Stadt. Im Seestadtquartier werden auf 230.000 Quadratmetern ein lebendiger Mix aus Büros, Geschäften, Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Wohnungen geschaffen. Neben außergewöhnlichen Hochbau-Projekten unterstreicht eine Fußgängerzone mit 5 Brunnen und über 80 Bäumen die Zentrumsfunktion des Seeparkquartiers. Bis 2019/2020 werden hier 128.000 Quadradmeter Büroflächen für 2.500 zusätzliche Arbeitsplätze und rund 700 freifinanzierte Eigentumswohnungen errichtet. Die Stiftungsdelegation bemängelte allerdings, dass dieses Neubauareal, das als europäisches Vorbildprojekt gelten will,  energetische und ökologische Standards in zu geringem Maße berücksichtigt. – Die Führung durch den Wiener Zentralfriedhof mit zahlreichen Ehrengräbern bedeutender Persönlichkeiten und rund 15.000 Bäumen war ein besonderes Highlight. Den letzten Abend der Reise verbrachte die Stiftungsreisegruppe im Weinort Grinzing in einem typischen Heurigenlokal mit Wiener Musik bei toller Stimmung. Am 7. Oktober ging es wieder zurück in die Pfalz. (spa)

 

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