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Einsatzstatistik der Feuerwehr Speyer : Gesamtzahl der Einsätze in 2016 gestiegen – Anzahl der Brände aber rückläufig
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SPEYER | Speyer heute
Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 12:35 Uhr

Im Jahr 2016 erfuhren die Einsatzzahlen der Feuerwehr Speyer im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 84 Ereignissen. Im Wesentlichen ist dies auf den Anstieg der technischen Hilfeleistungen und der Fehlalarme zurückzuführen. Die Anzahl der Brandeinsätze verringerte sich im Vergleich zum Jahr 2015  auf nunmehr 113. Die Summe von 576 Ereignissen korrigieren die Tendenz der letzten drei Jahre. "Nach diesen "Hungerjahren" befinden wir uns wieder auf dem gewohnten Stand. Die Zahlen werden sich nach bisher 89 Fällen in 2017 auf diesem Niveau stabilisieren", berichtete Stadtfeuerwehrinspekteur Michael Hopp beim Vorlegen des Zahlenwerkes am Dienstagmittag in der Feuerwache.

Ausschlaggebend für die Arbeit dürfe jedoch nicht sein, was die Feuerwehr koste, sondern was sie leiste, an Werten zu schützen.  Hubert Kling vom Fachbereich 2 /Brand/Katastrophenschutz, der das Zahlenwerk zusammengestellt hatte, hob angesichts des Gesamtgeschehens die Vielfalt der Ereignisse hervor. Vom brennenden Einfamilienhaus im Birkenweg - zum Glück ohne Personenschäden - , über die Rettung und Bergung von Tieren bis zur Explosion von Munition beim Ausbaggern eines Vorgartens oder den Bombenalarm bei der Brücke an der Petschengasse, reichten die eingegangenen Alarme in der Leitstelle. Großbrände und Wetterkapriolen seien im letzten Jahren ausgeblieben. Trotzdem seien bei Bränden, die mit lediglich 17,9 Prozent in die Statistik einflossen, zwei Menschenleben zu beklagen gewesen, so Kling. Zum einen der Pilot beim Absturz mit dem historischen Sportflugzeug, zum anderen die Wohnungsinhaberin in einem Haus in der Petschengasse, zu dem die Feuerwehr nach einem Schwelbrand gerufen worden war. Signifikant angestiegen ist jedoch die Zahl technischer Hilfeleistungen. Ihr Anteil lag 2016 bei 47,1 Prozent. Dies sind 88 Einsätze mehr im Vergleich mit dem Vorjahr. Bei all diesen Hilfen konnten durch die Feuerwehr insgesamt 43 Menschen aus einer bedrohlichen oder hilflosen Lage gerettet ( eingeklemmt nach Unfall) oder befreit (Tür öffnen, hilflose Lage) werden. Die Gefahr von Schäden durch umfallende Bäume beziehungsweise herabfallende Äste seien auch durch vorbeugende Maßnahmen der Mitarbeiter im Grünflächenamt stark verringert worden, lobte Kling in diesem Kontext. Bei ihren Hilfeleistungen wurde die Speyerer Feuerwehr leider auch mit insgesamt 12 Toten konfrontiert. Davon lagen sieben  bei Türöffnungen tot in ihrer Wohnung, drei kamen in Gewässern ums Leben. Zwei Menschen wurden von einem Zug überrollt. Auch die  Zahl an Fehlalarmen wies mit 177 Fällen nach oben. Mehr als die Hälfe ging auf die zunehmende Anzahl automatischer Brandmeldeanlagen zurück. Bei den installierten Rauchmeldern verzeichnet die Feuerwehr 28 Fehlmeldungen. In beiden Fällen konnten dadurch aber auch 17 Brände vorzeitig entdeckt und eingedämmt werden, relativierte Kling diese Zahlen. Der Anteil an Sicherheitswachen ging zurück; sechsmal unterstützten die Speyerer mit  Nachbarschaftseinsätzen  andere Wehren. So auch beim Großbrand in Ludwigshafen auf dem Gelände der BASF.  Die Anforderungen an die Feuerwehr steige ständig, sagte die Beigeordnete Stefanie Seiler in ihrer Dankesansprache. Dazu bedürfe es neben einer qualifizierten Ausbildung auch einer entsprechend anspruchsvollen technischen Ausstattung. Hier sei es Pflicht aller politischen Vertreter die Rahmenbedingen zu verbessern. Seiler und Hopp warben erneut um Nachwuchskräfte. Am Tag der "Offenen Tür" der Feuerwache am Sonntag, 03. September, können sich Interessenten, ob Groß oder Klein über Ausbildung und Arbeit bei der Feuerwehr informieren. (cm /Foto:cm)







 

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