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Aufklärungs- und Ermittlungsphase nach Enthüllungen des Teams Wallraff hat begonnen – Lebenshilfe-Vorsitzender Wissmann beantwortet Fragen im Sozialausschuss
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SPEYER | Speyer heute
Dienstag, den 07. März 2017 um 10:20 Uhr
Gerhard Wissmann, Vorsitzender des Vorstandes der Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt, stand am letzten Mittwoch im Sozialausschuss für Fragen zu den Enthüllungen des Journalisten Günter Wallraff zur Verfügung. Er schilderte die Chronologie der Ereignisse. Er habe bereits am 19. Februar Hinweise über eine Berichterstattung des Teams Wallraff erhalten. Nach der Ausstrahlung am 20. Februar habe er das Team herbeigerufen. Dieses habe bei einer Besprechung alle Vorwürfe glaubhaft zurückgewiesen und auf therapeutische und medizinische Vorgaben verwiesen. "Es war dann ein Schock, dass uns andere Bilder gezeigt worden." Die durch ihr Fehlverhalten auffälligen Mitarbeiter wurden freigestellt und müssen sich nun einem arbeitsrechtlichen Verfahren stellen.

In den Tagen nach der Sendung habe die Lebenshilfe Morddrohungen bekommen; es wurden Mitarbeiter belästigt und beleidigt. Es sei aber gelungen, Schaden von den Behinderten abzuwenden. "Es ist wieder Ruhe eingekehrt." Wissmann sei von den Enthüllungen überrascht gewesen. Es gab von der betroffenen Seniorengruppe, die lesen und schreiben kann, keine Rückmeldung. "Wer geistig Behinderte als Depp oder Arschloch bezeichnet, hat in der Lebenshilfe keinen Platz!" Bürgermeisterin Monika Kabs kritisierte das Vorgehen der Journalisten. "Wenn ich im August erfahre, dass etwas nicht in Ordnung ist, und ich es dann sechs Monate laufen lasse, ist es nicht in Ordnung." Die Stadt sei keine Fachaufsichtsbehörde, diese Aufgabe habe das Landessozialamt inne. Die Grünen wünschen sich eine elektronische Gesundheitskarte für Asylsuchende. Die Stadt entgegnete ihnen, die bisherige Praxis habe sich bewährt. Die Asylsuchenden bekommen einen Behandlungsschein, wenn sie einen Arzt aufsuchen müssen. In einem Notfall ist der Arzt verpflichtet, den Patienten auch ohne Behandlungsschein zu behandeln, so Michael Spieß.  Anschliessend erläuterte Claudia Völcker, Leiterin des Fachbereiches Jugend, Familie, Senioren, Soziales, Bildung und Sport, die Änderungen beim Pflegestärkungs- und beim Bundesteilhabegesetz. (chs)

 

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