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Wohnheim mit Blick auf den Dom und das Museum - Stadt und Caritas stellen neue Asylunterkunft in Speyer vor
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SPEYER | Speyer heute
Dienstag, den 07. März 2017 um 13:37 Uhr
Vertreter der Stadt und der Caritas haben am Dienstag der Presse die neue Asylbewerberunterkunft an der Engelsgasse vorgestellt. Im ehemaligen Schwesternhaus sollen in den nächsten Wochen und Monaten mindestens 65 Männer, Frauen und Kinder untergebracht werden. Sie stammen aus anderen Unterkünften für Flüchtlinge in Speyer. "Wir hatten das große Glück, dieses Gebäude in Erbpacht für 30 Jahre erwerben zu können", sagte Bürgermeisterin Monika Kabs. Pascal Thümling, Geschäftsführer des Caritas-Zentrums Speyer: "Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir das Engagement der Flüchtlinge fördern wollen und uns an deren Wünschen orientieren. Ich bin gespannt, was für Leben in die Einrichtung kommen wird."

 Die Stadt hat bisher 1,15 Millionen Euro in die Einrichtung investiert. Die Sanitär- und Elektroanlagen wurden erneuert, Brandschutzdecken eingezogen, neue Heizkörper und Heizkörperzuleitungen sowie Zu- und Abwasserleitungen installiert. Einzelne Fliesen wurden ebenfalls ausgetauscht. Die Zimmer sind mit Etagenbetten ausgestattet und haben einen Kühlschrank. Die Unterbringung erinnert ein wenig an ein Hostel. Auf jeden der beiden Etagen gibt es einen Mehrzweckraum, in der auch Sprachunterricht angeboten werden kann. Ferner haben Erd- und erstes Obergeschoss eine Gemeinschaftsküche mit mehreren Backöfen mit automatischer Ausschaltfunktion. Auch neue Waschmaschinen und Trockner hat die Stadt angeschafft. In der Waschküche in Erdgeschoss haben die Bodenfliesen sogar Noppen, damit man in diesem Raum nicht ausrutscht. Die Gemeinschaftsräume und die Sanitäranlagen (WC und Dusche) werden dreimal in der Woche gereinigt. Die Räume im Erdgeschoss sind schon bezugsfertig, im ersten Obergeschoss sind sie noch unrenoviert. Das liegt daran, dass die Zimmer dort sehr klein sind und lediglich jeweils eine Person in ihnen wohnen kann. Betreut werden die Flüchtlinge von Gabriela Brotto Weiss und Nicole Koper. Sie teilen sich eine Stelle, die jeweils zu gleichen Teilen von der Stadt und der Caritas bezahlt wird. Auch ein Security-Dienst wird im Haus tätig sein. Derzeit läuft die Ausschreibung dafür. Das zweite und dritte Obergeschoss soll nach einer Renovierung für andere Zwecke genutzt werden. Näheres wollte Bürgermeisterin Kabs dazu aber nicht mitteilen. (chs/Foto:chs)  
 

 

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