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Speyer: Caritasverband weiht seine neue Zentrale ein
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SPEYER | Speyer heute
Freitag, den 12. Mai 2017 um 05:51 Uhr
"Ich freue mich darüber, heute ein Projekt einweihen zu dürfen, an dessen Entstehung ich gar nicht beteiligt war." Das sagte Theo Wieder, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Caritasverbandes für die Diözese Speyer, bei der Einweihung der neuen Zentrale des Caritasverbandes in der Nikolaus-von-Weis-Straße 6. Mit 150 Besuchern eines Pontifikalamtes in der Klosterkirche St. Dominikus und einem Festakt mit 90 geladenen Gästen feierte die Caritas gestern ihr neues Domizil.

"Mein Vorgänger Werner Schineller hatte ja mit Nachdruck die Suche nach einem neuen Haus für den Caritasverband unterstützt", sagte Theo Wieder, der in seinem Grußwort auf die lange Suche nach einem neuen Standort zurückblickte. "Ich habe in den alten Protokollen nachgelesen, was diskutiert wurde: Priesterseminar, Bistumshaus St. Ludwig, Anbau, Umbau, Neubau. Die Idee mit dem Standort hier oben in der Nikolaus-von-Weis-Straße auf dem Gelände der Dominikaner-Schwestern tauchte dann vor drei Jahren auf." Wieder betonte, dass vier Jahre für die Umsetzung eines solchen Projektes nicht viel seien. "Zumal dann in einem Protokoll von 2015 zu lesen stand, dass die erste Sitzung des Caritasrates 2017 im neuen Haus stattfinden soll. Und tatsächlich – das hat geklappt."
Was sowohl Wieder, als auch Caritasvorsitzender Karl-Ludwig Hundemer und Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Hansjörg Eger, herausstellten, war die Geschwindigkeit, in der das Haus dann tatsächlich gebaut wurde. "Nachdem die Schwestern ein Stück ihres schönen Gartens zur Verfügung gestellt hatten, konnten sie mit Staunen verfolgen, wie das neue Haus Stück für Stück sozusagen vom Himmel herniederkam", nahm Hundemer Bezug auf die Modulbauweise, bei der mit großen Kränen komplette Gebäudeteile aufeinander gestellt wurden. Hundemer bedankte sich sehr bei den Schwestern für ihre Unterstützung des Caritasverbandes. "Als sich zum Baubeginn unerwartet Planungsfehler herausstellten, war es ihre Großherzigkeit, die das Bauprojekt doch noch ermöglicht hat", so Hundemer.
Auf diese Planungsfehler nahm auch Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Aufsichtsratsvorsitzender der Gewo Speyer, die Bauherrin und Eigentümerin des Hauses ist, Bezug, als er sagte: "Schön, dass man zur Einweihung eingeladen wird, obwohl man an der Entstehung beteiligt war. Die Zeitverzögerung wurde dann aber durch den schnellen Bau wieder aufgeholt." Scherzhaft meinte er in Richtung von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann: "Nach der Sanierung des Priesterseminars, der Ausschreibung mit Architektenwettbewerb für das Bistumshaus St. Ludwig und dem Neubau für den Caritasverband habe ich die Bitte, dass sie nicht in dem Tempo weitermachen, sonst überfordern sie die Stadt."
Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann predigte im Pontifikalamt passend zum Anlass des Tages über das Jahresmotto des Deutschen Caritasverbandes "Zusammen sind wir Heimat. "Wir erleben eine Zeit der Entsolidarisierung, mit geflüchteten Menschen, mit Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Der Anspruch an die Menschen der Caritas ist ein sehr tiefer. Nicht ,Zusammen organisieren wir Heimat‘ sondern es geht um das Sein." Die Caritas sei aufgefordert, sich zu fragen "Was sind wir, wo kommen wir her, woher kommt die Kraft für unsere Aufgabe?" Das neue Haus, die neue Heimat für den Caritasverband für die Diözese Speyer, sei zwar funktional, kommunikativ, hell und schlicht – "aber nicht zum Selbstzweck und nicht nach innen gewandt, sondern um ihren Zweck zu erfüllen: für die Menschen da zu sein, um die Solidarität mit den Heimatlosen wachzuhalten", mahnte Wiesemann.
Am Ende des Festaktes segnete der Bischof das neue Haus und die großen, geschreinerten Flammenkreuze – das Symbol der Caritas – und trug mit Mitarbeitern die Kreuze in die Besprechungs- und Konferenzräume des gesamten Hauses. Der Festakt wurde musikalisch gestaltet von Schülerinnen und Schülern des Nikolaus-von-Weis-Gymnasiums unter Leitung von Thomas Denzinger. (spa/Foto: Klaus Landry)

 

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