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Begegnungsstätte für Jung und Alt: alla hopp! bringt jetzt auch Speyer die Menschen zusammen
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SPEYER | Speyer heute
Freitag, den 30. Juni 2017 um 22:14 Uhr
Die Dr.-Eduard-Orth-Straße wurde am Freitag zur Festmeile mit Bühne, auf der zwei Stunden Programm mit Musik und Tanz abgespult wurde, Bratwurstbude, vom AV 03 betreuter Getränkewagen, Tischen und Bänken. Vereine und Organisationen präsenteren sich. Während die Eltern an den Tischen Platz nahmen, tobten sich Kinder und Jugendliche auf der heute eröffneten alla hopp!-Anlage aus. Marie, die kleine Tochter der Beigeordneten Stefanie Seiler, verzichtete sogar darauf, ihr Eis fertig zu essen, denn sie wollte unbedingt hüfen. Am Rande beobachtenden Senioren das bunte Geschehen.

In Speyer war es nun am Freitag soweit: Die 16. der insgesamt 19 Bewegungs- und Begegnungsstätten, die die Dietmar Hopp Stiftung im Gesamtvolumen von knapp 45 Millionen Euro der Metropolregion Rhein-Neckar spendet, wurde unter großem Besucherandrang feierlich der Domstadt übergeben.
Vor einem Monat noch konnten sich die künftigen Nutzer bei einer Baustellenbegehung ein Bild von dem 6.300 Quadratmeter großen Gelände in der Dr.-Eduard-Orth-Straße machen. Dabei lobte Grit Orwat vom verantwortlichen Planungsbüro Elke Ukas Landschaftsarchitekten die "zügige Projektumsetzung" in der Domstadt. Jetzt können die Menschen in und um Speyer die alla hopp!-Anlage ganz offiziell in Beschlag nehmen und getreu dem Aktionsmotto "Bewegung reinbringen". Die Umgebung des Areals passt sehr gut ins Zielgruppenprofil: In unmittelbarer Nähe befinden sich Sportanlagen, eine Schule sowie ein Seniorenstift. Die Anlage versteht sich somit als Bindeglied von urban bis naturnah gestalteter Freifläche.
"Speyer ist um eine Attraktion reicher geworden! Das verdanken wir der Dietmar Hopp Stiftung, die ihr großzügiges Füllhorn über die Metropolregion ausgeschüttet hat, um im wörtlichen Sinne für Bewegung zu sorgen. Wir freuen uns, dass viele Ideen und Wünsche der zukünftigen Nutzer umgesetzt werden konnten, allen voran die bundesweit attraktive Parkouranlage sowie die ‚Sprich-mich-an-Bank‘ zur persönlichen Begegnung", so Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger in seiner Begrüßungsrede. Zuvor hatte ein von Felix Gaudo moderiertes buntes Bühnenprogramm mit Liedvorträgen und Tanzeinlagen die zahlreichen Besucher in Stimmung gebracht

Graffiti- und Bewegungskunst auf Betonklötzen
Wie bei den Vorgänger-Anlagen zwischen Bürstadt im Norden, Ilbesheim (Westen), Rülzheim (Süden) und Ravenstein (Osten) wurden auch in Speyer die Wünsche aus der Bevölkerung in Beteiligungsprozessen erarbeitet und zum Großteil umgesetzt. Die Anhänger der Parkour-Szene konnten sich dabei besonders einbringen. "Hier ist eine der besten Anlagen deutschlandweit entstanden", gibt Grit Orwat das Feedback der Parkour-Läufer weiter. Die jungen Männer und Frauen, die sich artistisch und ohne Hilfsmittel über Hindernisse hinwegbewegen, haben die Betonblöcke in einer eigenen Graffiti-Aktion bunt gestaltet. Die "Traceurs", wie die Parkour-Läufer im Fachjargon genannt werden, durchschnitten nach dem offiziellen Teil symbolisch ein rotes Band und zeigten den staunenden Zuschauern ihre Bewegungskunst zwischen Beton und Stahl.
"Aber natürlich finden sich auch in Speyer die alla hopp!-typischen Elemente, wie Generationenkarussell, Trampoline, Mikadowald, Trailtreppe, Eingangsschirm und Spielpavillon", so Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung.
Sandra Zettel, die als Projektleiterin die Gesamtaktion verantwortet, ergänzt: "In den knapp acht Monaten seit dem Spatenstich Anfang November ist hier eine schöne Begegnungsstätte für Jung und Alt entstanden. Genau das ist auch die Idee hinter der Aktion alla hopp!.
Die Anlage soll ein Treffpunkt für Menschen aller Generationen sein, sie sollen gemeinsam Sport treiben, sich austauschen – einfach eine schöne Zeit miteinander verbringen."
"Die Speyerer Anlage verfügt über gleich zwei Alleinstellungsmerkmale", erklärt Grit Orwat. Zum einen die `Sprich-mich-an-Bank´ im Eingangsbereich, die aus einem kleinen Tisch und zwei Sitzen besteht und den Nutzer dazu animieren soll, sich einen Gesprächspartner einzuladen. Zum anderen Richtung Norden ein zusätzlicher Zugang als Anbindung zum benachbarten Seniorenstift. "Diesen Bereich haben wir mit Fitnessgeräten für Senioren und Sitzgruppen zum Ausruhen ausgestattet sowie zusätzliche schattenspendende Bäume gepflanzt", so Orwat.
Kinder halfen im Bau-Endspurt mit
Schon bei der Baubegehung Ende Mai war die Begeisterung über einige Elemente der Anlage deutlich spürbar. Das "Wasserspiel" im Spielpavillon oder der Kletterhügel mit Schiffscontainer, der nah an dem im Kinderworkshop entwickelten Modell realisiert wurde, kamen sehr gut an. Mitte Juni hatten Kinder der Kindertagesstätten "Kunterbunt" und "Abenteuerland" tatkräftig im alla hopp!-Endspurt mitgeholfen. Da die Anlage in direkter Nachbarschaft zu beiden Einrichtungen liegt, haben die Kids das Baugeschehen hautnah mit verfolgt und mit mitgebrachten Schaufeln Sand im Kleinkinderspielbereich eingebracht und verteilt. Der Bewegungsparcours wird durch einfache Turnelemente für jedermann ergänzt, neben den verschiedenen Spielräumen ist zudem ein Naturerlebnisbereich zum Erforschen, aber auch für den Rückzug und die Naturbeobachtung entstanden.
"Von klein bis groß, von städtisch bis naturnah – die alla hopp!-Anlage bietet allen Menschen unterschiedliche, attraktive und neugierig machende Bewegungsräume", so Grit Orwat. "Wir freuen uns sehr, dass Speyer nun einen neuen Freiraum für die vielfältigsten Begegnungen der Menschen im gemeinsamen Sport, Spiel, Treffen und zum Gesunderhalten bekommt."
Als Dankeschön für das Geschenk an die Stadt nahm Katrin Tönshoff aus den Händen von Oberbürgermeister Eger ein Präsent entgegen. Während auf der Bühne weitere Tanzgruppen ihre Sporttauglichkeit unter Beweis stellten, testeten viele Besucher bereits die Geräte "ihrer" neuen alla hopp!-Anlage. ks(spa/Fotos: ks und Hopp-Stiftung)

 

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