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"Ruf nach Frieden, globaler Gerechtigkeit und grenzenloser Solidarität" - Speyerer Bündnis mobilisiert zu G20-Großdemonstration in Hamburg
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SPEYER | Speyer heute
Montag, den 03. Juli 2017 um 06:37 Uhr

Unter dem Namen "Speyerer Bündnis" haben sich Organisationen ind Initiativen wie BUND, attac, Weltladen, Rosa Luxemburg Club, Mechtersheimer Hofladen, Bündnis 90 / Die Grünen, NABU Lingenfeld, DGB, Die Linke und verdi Vertrauensleute zusammengefunden, um für die Großdemonstration am 8. Juli anlässlich des G20 Gipfeltreffens der 20 wichtigsten Staats- und Regierungschefs der Welt in Hamburg auch in der Domstadt zu mobilisieren. "Wenn man sich den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Zustand der meisten Länder betrachtet, kommt man zu der Einsicht: Es läuft etwas gehörig falsch auf der Welt", so die Organisatoren in einer Presseerklärung.

"Kriege und bewaffnete Konflikte wie in Syrien, in Kurdistan, im Irak oder der Ukraine nehmen kein Ende. Über 65 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die Grenzen Europas und Deutschlands sind wieder abgeschottet. Auf der Suche nach Sicherheit ertrinken tausende Menschen im Mittelmeer, das zur tödlichsten Grenze der Welt geworden ist. Rassismus und offener Hass nehmen in vielen Ländern der Welt zu – auch in Deutschland.  Der menschengemachte Klimawandel ist eine unbestreitbare und bedrohliche Realität. Dennoch passte die Bundesregierung ihren Klimaschutzplan den Interessen der Braunkohle-Industrie an. Im Weißen Haus sitzt mit Donald Trump sogar ein Präsident, der den Klimawandel für eine Lüge hält."
Die soziale Spaltung habe dramatische Ausmaße erreicht. Gerade einmal acht Männer hätten mehr Vermögen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Diese Spaltung gebe es nicht nur im globalen Maßstab, sie ziehe sich durch nahezu alle Gesellschaften, auch die deutsche. Millionen Menschen müssten sich mit Niedriglöhnen durchschlagen, hätten keinerlei Aussicht auf eine existenzsichernde Rente, müssten um die wenigen bezahlbaren Wohnungen konkurrieren.
"Am 7. und 8. Juli wollen sich die politisch Verantwortlichen für dieses menschliche und soziale Desaster in Hamburg treffen.  Sie reden über Fluchtursachen, aber kein Herkunftsland sitzt am Tisch. Sie reden über "Partnerschaft mit Afrika", aber es fehlt fast der gesamte Kontinent. Sie reden über den Klimawandel, vertreten aber die Interessen der Erdöl-, Kohle- und Autoindustrie. Sie reden über Frieden, sind aber selbst die größten kriegführenden und rüstungsproduzierenden Staaten" kritisiert das Bündnis.
Inmitten dieses illustren Kreises wollten sich Merkel und die Bundesregierung als Hort der Vernunft und des Ausgleichs präsentieren. Gleichzeitig machten sie die Grenzen der Festung Europa dicht, diktierten Griechenland und anderen Staaten eine neoliberale Verarmungspolitik und wirkten weltweit an nicht legitimierten Regimewechseln mit.
Die Demonstration sei eine deutliche Kritik an der  Spur der Zerstörung, die die neoliberalen Wirtschaftskonzerne hinterlassen. Gleichzeitig auch ein Akt der  Solidarität mit all jenen, die weltweit durch Proteste, Streiks oder Aufstände der Politik der G20 entgegentreten. Der Ruf nach einer Welt des Friedens, der globalen Gerechtigkeit und der grenzenlosen Solidarität wird unüberhörbar sein.
"Alle Menschen sind eingeladen, gemeinsam am 8. Juli 2017 in Hamburg zu einer lauten, bunten und vielfältigen Demonstration auf die Straße zu gehen", heißt es abschließend. (spa/Fotomontage: ks)

 

 

 

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