BECHER UND DIE GEGENWART

VIDEOS

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

JUGENDMAGAZIN

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information

AKTUELLE MELDUNGEN

Zu einer herbstlichen Veranstaltung im "Goldenen Oktober" mit neuem Wein und selbstgebackenem Zwiebelkuchen lä...
In einer Pause der SPD-Mitgliederversammlung im "Stage Center" hatte speyer-aktuell Chefredakteur Klaus Stein ...
Von Klaus Stein Jubel brandete im "Stage Center" auf, als Philipp Brandenburger am Dienstagabend während ein...

Nicht auf die lange Bank schieben: Speyerer DGB fordert Kurswechsel bei der gesetzlichen Rente - Politiker müssen handeln
Drucken
SPEYER | Speyer heute
Montag, den 18. September 2017 um 19:31 Uhr
Auch die Speyerer DGB-Gewerkschafter beteilgten sich am zweite Renten-Aktionstag des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Mit dem Motto: "Rente: Handeln statt aussitzen! – Gute Rente ist kein Thema für die lange Bank", veranstaltete der DGB der Region Vorder- und Südpfalz vor den Pfalz-Flugzeugwerken (PFW) eine kleine Foto- und Verteilaktion. Die engagierten Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter warnen vor der steigender Armut im Alter und fordern einen Kurswechsel in der Rente.

"Es werden immer mehr Menschen unterhalb der Grundsicherung fallen. Ursache für dieses Problem ist das Senken des Rentenniveaus, das im Jahr 2030 auf bis zu 43 Prozent absinken wird",
so Olaf Seelinger, Gewerkschafter der IG Metall und Mitarbeiter der PFW.
"Wir brauchen als Allererstes eine Stabilisierung des gesetzlichen Rentenniveaus auf dem heutigen Stand von 48 Prozent.
Die Rente muss endlich wieder Schritt halten mit der Entwicklung der Löhne", sagt DGB-Regionsgeschäftsführer Rüdiger Stein.
"In einem weiteren Schritt muss das Rentenniveau wieder angehoben werden – etwa auf 50 Prozent. Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen am Ende eines jahrzehntelangen Berufslebens für ihre Arbeit immer weniger Rente bekommen."
Nach geltendem Recht soll das sinkende Rentenniveau durch private Altersvorsorge ausgeglichen werden. Rüdiger Stein sieht das kritisch:
" Aus den letzten 15 Jahre wissen wir: Riester ist gescheitert. Deshalb brauchen wir einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Das Thema darf nicht auf die lange Bank geschoben werden, es muss jetzt gehandelt werden.
Es ist eine der großen Zukunftsfragen, wie wir die gesetzliche Rente aufstellen. Die DGB-Gewerkschaften haben klare Anforderungen an die Rentenpolitik formuliert und konfrontieren damit die Kandidatinnen und Kandidaten für den Deutschen Bundestag aus dem Wahlkreis 209.
Nach der Wahl werden wir die Parteien dann an ihren Aussagen messen." (spa/Foto: privat)
 

 

Kommentare können erst nach einer Anmeldung auf unserer Seite abgegeben werden.
Neue Einträge werden erst nach Freischaltung sichtbar.