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"Kinderrechte müssen ins Grundgesetz": Speyerer Schüler klären am Weltkindertag über Kinderrechte auf und fordern nachdrücklich ihre Einhaltung
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SPEYER | Speyer heute
Donnerstag, den 21. September 2017 um 20:47 Uhr
Mehr als 200 Mädchen und Jungen haben sich am Dienstag, dem Weltkindertag, für Kinderrechte stark gemacht. Die Schule im Erlich hatte die Aktion auf der Speyerer Maximilianstraße angestoßen und umgesetzt. Unterstützt wurden die Initiatoren unter anderem vom Kinderschutzdienst des Caritas-Zentrums Speyer. Kinderrechte gehören ins Grundgesetz, forderten Erlich-Schüler in ihrer Rede, die sie an Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Bürgermeisterin Monika Kabs und alle anderen Politiker richteten. Die Schüler erinnerten daran, dass in Deutschland 2,5 Millionen Kinder von Armut betroffen und 37.000 Jugendliche ohne festen Wohnsitz sind.

"Und das, obwohl es seit 1992 Kinderrechte gibt!", sagten sie und forderten:  "Damit Kinderrechte in Deutschland eingehalten werden können, müssen sie ins Grundgesetz." Daneben verlangten sie mehr Mitbestimmung in Speyer.
In den letzten Wochen hatten sich die Mädchen und Jungen der Förderschule im Erlich intensiv mit Kinderrechten ausauseinandergesetzt. Bei ihrer Aktion auf der Maximilianstraße informierten sie von Kind zu Kind über ihre Rechte. Dazu zählen unter anderem das Recht auf Bildung, Gesundheit, ein Zuhause, Privatsphäre, Hilfe sowie das Recht auf Schutz vor Gewalt, vor Ausbeutung oder Schutz vor Krieg und auf der Flucht. Außerdem berichteten die Erlich-Schüler, wie Kinder in anderen Ländern leben und inwieweit ihre Rechte dort eingehalten werden.
Bei einem Quiz konnten die Schüler Fallbeispiele bestimmten Kinderrechten zuordnen und am Kreativtisch das für sie wichtigste Recht auf eine kleine Holzplatte schreiben. Zu der Aktion kamen Schüler von Woogbach-, Kloster- und der Freien Reformschule. Mit Fahrradklingeln vom Kinderschutzbund machten alle zusammen Lärm, um auf ihre Rechte aufmerksam zu machen.
An einem gemeinsamen Stand erklärten die MitarbeiterInnen des Kinderschutzdienstes des Caritas-Zentrums Speyer und das Speyerer Frauenhaus, wo Kinder Hilfe erhalten, wenn ihre Rechte verletzt werden. "Wir sagen den Kindern, dass sie sich anonym an uns wenden können, zum Beispiel, wenn sie Gewalt erfahren haben", erläuterte Caritas-Mitarbeiterin Malgorzata Tomaszewska. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Naomi Hettich und Frauenhaus-Leiterin Silvia Bürger bildete sie ein Team. Die Präsenz bei der Kinderrechte-Aktion sei wichtig, betonte Tomaszewska. "Viele wissen nicht, dass es uns gibt", hat sie festgestellt. Dabei seien Hilfeangebote für Kinder wichtig, denn in ihrer Arbeit würden sie und ihre Kollegen mit vielen Fällen von Gewalt in Familien konfrontiert.
Kinder durften an dem Stand an einem Quiz-Rad drehen, das eine von 16 Fragen ausloste. Einige lauteten: Welche Formen von Gewalt kennst du? Wozu ist der Kinderschutzdienst da? Bekommen Mama und Papa mit, wenn ich mich beim Frauenhaus oder beim Kinderschutzdienst melde? Wie kannst du den Kinderschutzdienst erreichen? Die Antworten lieferte das Mitarbeiter-Team. Zudem bekamen die Kinder eine Hilfe-Scheibe, auf der sie vertrauensvolle Ansprechpartner und wichtige Telefonnummern eintragen können und zur Hand haben, wenn sie in Not sind.

Kontakt zum Kinderschutzdienst des Caritas-Zentrums Speyer:
Beratung in Speyer:
Ludwigstraße 13a
67346 Speyer
Telefon 06232 / 8725-112
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Beratung in Limburgerhof:
Jahnstraße 2a
67117 Limburgerhof
Telefon 06236 / 461252
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Weitere Infos unter www.caritas-zentrum-speyer.de

 

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