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Nicht ganz alltäglich: Intensivstation im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer zieht um
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SPEYER | Speyer heute
Samstag, den 30. September 2017 um 17:58 Uhr
Nicht ganz alltäglich verlief der 27. September für die Mitarbeitenden der Intensivstation am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer: Sie sind mit 16 Patienten in neue Räumlichkeiten umgezogen. „Unsere Patienten sind schwer krank, einige werden sogar beatmet“, erklärt Dr. Oliver Niederer die besondere Situation. Aber: „Die neue Station ist voll funktionsfähig und wir haben den Umzug genau geplant und vorbereitet“, so Stationsleiterin Birhan Iscan: Für jeden Patienten wurde der Platz auf der neuen Intensivstation mit Monitoren, Geräten und Medikamenten vorbereitet, bevor sich das Team auf den Weg machte.

"Transporte von intensivmedizinisch betreuten Patienten führen wir auch im Alltag durch, wenn sie etwa in den OP oder zu einer Untersuchung gebracht werden. Um die Risiken zu minimieren, gibt es festgelegte Standards, die etwa die Begleitung durch einen intensivmedizinisch erfahrenen Arzt umfassen. Wir sind zwar extrem aufmerksam, aber auch routiniert", unterstreicht Dr. Niederer.
Der Anästhesist und Intensivmediziner erklärt, warum überhaupt umgezogen wird: "Menschen haben immer häufiger immer schwerere Erkrankungen und durch die Entwicklung unseres Krankenhauses können wir auch immer mehr dieser schwer kranken Patienten behandeln." Einige von ihnen müssten aus unterschiedlichen Gründen intensivmedizinisch betreut werden. Mit der Zeit wurde der Platz auf der zehn Jahre alten Intensivstation mit ihren 16 Betten daher zu eng. Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus hat darauf bereits vor drei Jahren mit der Einrichtung einer neuen Station reagiert, der so genannten Intermediate Care (IMC)-Station, einer internistischen Überwachungsstation. Sie bietet mehr Überwachungsmöglichkeiten von schwer kranken Patienten als eine normale Station, aber nicht die lebenserhaltenden Möglichkeiten einer Intensivstation.
Vor zwei Jahren schließlich wurde mit der Modernisierung und Erweiterung der neuen Intensivstation begonnen. Auf 968 m² stehen zukünftig 24 Betten in zwölf Zimmern zur Verfügung. Die zusätzlichen Betten sollen sukzessive in Betrieb genommen werden, das zusätzliche Personal wird derzeit eingearbeitet. Mit Intensiv- und IMC-Station und Vorbereitungs- und Aufwachräumen des OP-Bereichs ist für gut elf Millionen Euro ein über 2.500 m² großer Komplex entstanden, in dem alle Voraussetzungen für die intensivmedizinische Betreuung von Patienten vereint sind. Das bedeutet für die Mitarbeitenden kurze Wege und erleichtert die Kommunikation, kommt aber auch den Patienten und ihren Angehörigen zugute: "Die neuen Räume sind nicht nur technisch auf dem neuesten Stand: Alle Zimmer verfügen über Tageslicht und beherbergen maximal zwei Patienten. Außerdem gibt es einen Raum für Gespräche mit Angehörigen", erläutert Birhan Iscan Vorteile ihres neuen Arbeitsplatzes. "Und nicht nur die Patienten profitieren", freut sie sich: "Es gibt auch zusätzliche Räume für Ärzte und Pflegepersonal."
Foto: Birhan Iscan und Dr. Oliver Niederer ziehen mit einem Patienten in die großzügigen neuen Räume.
 

 

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