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"Umfeld von Rechtspopulisten": Speyerer DGB distanziert sich von "diffamierenden Äußerungen" einer anonymen Gruppe zur SPD OB-Kandidatin Seiler
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SPEYER | Speyer heute
Donnerstag, den 12. Oktober 2017 um 15:12 Uhr

Normalerweise bringt spever-aktuell keine Stellungnahmen, die sich auf Artikel einer anderen Zeitung beziehen. Im vorliegenden Fall, der unserer Meinung nach gegen alle journalistischen Gepflogenheiten verstößt, scheint es uns aber angebracht, die nachstehende Stellungnahme des Speyerer DGB, unterzeichnet vom Vorsitzenden und städtischen Personalrat Axel Elfert und seinem Stellvertreter Michael Hemmerich, zu veröffentlichen:

"Zum Artikel "Fehlentscheidung der SPD“ in der Rheinpfalz, Speyerer Rundschau, vom 12.10.2017 nimmt der DGB-Stadtverband Speyer wie folgt Stellung:
Als örtliche Gewerkschaftsvertretung in Speyer distanzieren wir uns entschieden von den veröffentlichen Aussagen und Urteilen über die Kandidatin der SPD für die Oberbürgermeisterwahl 2018, Stefanie Seiler!  Uns sind keine Kolleginnen und Kollegen bekannt, die der im Artikel erwähnten Gruppierung angehören. 
Es entspricht in keinster Weise unserem Stil und unserem Demokratieverständnis, aus dem vermeintlichen Schutz der Anonymität heraus Kritik zu äußern.
Der DGB-Stadtverband Speyer ist überparteilich und nimmt grundsätzlich keine Stellung zu parteiinternen Abläufen und Strukturen. 
Bedenklich erscheinen uns jedoch die diffamierenden Äußerungen dieser Gruppierung, die sich mit ihrer Bezeichnung "Wutbürger“ selbst in das Umfeld von Rechtspopulisten stellt. Solche Aktionen sind kein hilfreicher Beitrag zur Stärkung der Demokratie!
DGB-Stadtverband Speyer"

 

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