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"Speyer hat für mich einen hohen Stellenwert": Ministerpräsidentin Malu Dreyer und OB-Kandidatin Stefanie Seiler im Gespräch
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SPEYER | Speyer heute
Mittwoch, den 18. Oktober 2017 um 09:29 Uhr
In einer Pause der SPD-Mitgliederversammlung im "Stage Center" hatte speyer-aktuell Chefredakteur Klaus Stein die Gelegenheit, Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der Speyerer OB-Kandidatin Stefanie Seiler einige Fragen zu stellen:
speyer-aktuell: "Frau Ministerpräsidentin, in der Speyerer SPD wurde in der jüngeren Vergangenheit darüber geklagt, man werde von der Landes-SPD etwas im Stich gelassen. Welchen Stellenwert hat Speyer ihrer Einschätzung in Mainz?"

Malu Dreyer: "Das eine ist die Parteiebene, aber Speyer hat für mich generell einen hohen Stellenwert. Da ist nicht nur die große Historie dieser über 2000-jährigen Stadt, Speyer gehört auch zu den größeren Städten im Land, und auch Stefanie Seiler genießt in Mainz persönlich ein hohes Ansehen."

speyer-aktuell: "Ich registriere immer wieder, dass es trotz vieler Bemühungen noch immer wenig Frauen in Spitzenpositionen gibt. Woran liegt das ihrer Meinung nach?"
Malu Dreyer: "Es gibt da große Fortschritte, denn zu meiner Zeit als Sozialmininisterin war die Formulierung bei Begrüßungen tatsächlich oft 'Sehr geehrte Frau Ministerin, sehr geehrte Herren', das hat sich gebessert."

Speyer-aktuell: "Aber an der Spitze von Kommunen und Landkreisen gibt es nur wenige Frauen. Hängt das eventuell damit zusammen, dass es für Frauen immer noch schwieriger ist, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Ich denke, Frau Seiler hat da so ihre Erfahrungen gesammelt als junge Mutter?"
Malu Dreyer: "Sie haben recht, es gibt wenige Frauen als Oberbürgermeisterinnen und Landrätinnen, obwohl wir als SPD einiges erreicht haben zur Vereinbarung von Familie und Beruf wie beispielsweise das Elternjahr."
Stefanie Seiler: "Ich genieße von der familiären Seite her zwar große Unterstützung, aber es ist immer noch nicht in der Gesellschaft anerkannt, wenn der Vater zuhause bleibt und die Kinderbetreuung übernimmt. Das war auch bei meinem Partner so, der in seinem Betrieb auf Unverständnis stieß, dass er als Papa sich um das Kind kümmern will und sich entschieden hatte, das Babyjahr in Anspruch zu nehmen."

speyer-aktuell: "Zu diesem Thema haben sie in ihrer heutigen Rede nichts gesagt!"
Stefanie Seiler: "Das war ja auch noch nicht mein vollständiges Programm. Daran arbeiten wir und die Vereinbarung von Familie und Beruf wird ein wichtiges Thema sein."

Speyer-aktuell: "Frau Dreyer, ihrem Grußwort konnte man entnehmen, dass sie die Kandidatur von Stefanie Seiler unterstützen. Werden sie sich persönlich im Wahlkampf engagieren?

Malu Dreyer: "Wenn Steffi das will, mache ich das sehr gerne."

speyer-aktuell: "Frau Ministerpräsidentin, Frau Seiler, ich danke ihnen für das interessante Gespräch."

 

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